Schönstatt-Persönlichkeiten

Emilie Engel
(1893 - 1955),
Deutschland

João Luiz Pozzobon
(1904 – 1985),
Brasilien
Mario Hiriart
(1931 – 1964),
Chile
Gertraud von Bullion
(1891 - 1930),
Deutschland
Franz Reinisch
(1903 - 1942),
Ö sterreich
Karl Leisner
(1915- 1945),
Germany
Josef Engling
(1898 –1918),
Deutschland

 

Christentum heißt jemandem folgen

 

Christentum heißt jemandem folgen. Es ist nicht in erster Linie eine Lehre, der man folgt. Das kommt später. Das erste, was die Apostel entdeckten, war Jesus, und dieser Jesus nahm sie gefangen und veränderte ihr Leben. Gott kommt zum Menschen durch den Menschen. In diesem Fall geschah der Anfang durch den Menschensohn. Dieses Gesetz scheint Gott im Lauf der Geschichte der Kirche weiter zu führen. Die großen Heiligen haben in ihrem Umkreis große Heilige angezogen und erzeugt. So war es mit Franziskus von Assisi heiligen Klara oder mit Don Bosco und Domingo Savio oder mit St. Ignatius und Franziskus Xaverius. Als guter Baske war er ein Dickschädel, aber einmal erobert, war er ganz erobert und wurde sich klar, "mit diesem Mann erobere ich einen ganzen Kontinent". Er hat sich nicht getäuscht: der Kontinent, den Franz Xaver eroberte, war Indien. Aber was wäre Franz Xaver ohne Ignatius gewesen? Und was Ignatius ohne Franz Xaver? Beide wurden gemeinsam in der Hand Gottes benutzt für ein großes Werk der Evangelisierung.

Diese Geschichte wiederholt sich auch in Schönstatt. Wir kennen die Geschichte des 18. Oktober, deren Träger Pater Kentenich und die Heldensodalen sind. Am Ursprung Schönstatts steht nicht ein einsamer Gründer. Neben ihm stand die erste Generation, und ihr Josef Engling. Was wäre Pater Kentenich ohne Josef Engling gewesen? Und was Josef Engling ohne Pater Kentenich? Die großen Persönlichkeiten ziehen große Persönlichkeiten an und erzeugen große Persönlichkeiten.

(aus: P. Juan José Riba, Verbündete, Editorial Patris Argentina, S. 8/9)

Ihr Leben erzählt die Geschichte des Liebesbündnisses

Die geistlichen Söhne Pater Kentenich, in seiner Schule zu einem beispielhaften christlichen Leben gereift, werden zu Zeugen für ihn. Das Leben derjenigen, die Schönstatt exemplarisch gelebt haben wird zum Zeugnis für eine Spiritualität, die darin ihre Tragfähigkeit beweist; ihre Biographie buchstabiert das Liebesbündnis Schönstatts und erzählt von dem, der sie zu ihrem Ideal geführt hat, je individuell, und dem sie verdanken, was sie erreicht haben – neben Gott und der Gottesmutter ist es der Gründer Schönstatts. Die "Schmuckstücke" in der "Sammlung Schönstatt" stellen das Meisterstück in die Mitte.

Mit jedem der geistlichen Söhne und Töchter Pater Kentenichs, die bereits seliggesprochen sind oder deren Verfahren in unterschiedlichen Stadien laufen, fällt auch Licht auf den Gründer, erhält sein Konzept des "neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft", des freien, starken und missionarischen Menschen ein Gesicht und eine Geschichte.

Das Leben von Karl Leisner, des ersten seliggesprochenen Schönstätters, wie das der sechs Schönstätter "auf dem Weg zur Ehre der Altäre" – Sr. Emilie, João Pozzobon, Mario Hiriart, Gertraud von Bullion, Joseph Engling, Franz Reinisch - , und vieler anderer "Meisterstücke" Schönstatts, die für Schönstatt, für einzelne Länder oder Gliederungen oder Personen etwas bewegt haben, buchstabieren das Liebesbündnis immer neu, immer anders, immer echt: Sie zeigen dass es einen Menschen umwandeln kann. Es ist eine Geschichte von individuellen Persönlichkeiten mit einer einmaligen Sendung, ihrem je eigenen Hintergrund, den Stärken und Schwächen ihrer Mentalität und Persönlichkeit, die die Geschichte Schönstatts geschrieben haben.

 


 



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Last Update: 15.09.2003 Mail: Editor /Webmaster
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