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 published: 2009-06-05

Ein ganz von der Zweihundertjahrfeier Argentiniens geprägtes Treffen – mit einem Hauch von 2014

Leitungstreffen der Schönstattfamilie im Nordwesten Argentiniens

 

Teilnehmer des Leitungstreffens von Nordwest-Argentinien

Participantes de la Jornada de Dirigentes del Noroeste de Argentina

Participants of the Leaders’ Convention of Northwestern Argentina

Teilnehmer des Leitungstreffens von Nordwest-Argentinien

 

Eröffnung des Treffens

Apertura de la Jornada

Opening of the Meeting

Eröffnung des Treffens

 
Gruppe von Teilnehmern  

Grupo de participantes

Group of participants

Gruppe von Teilnehmern

 
Abschluss der Tagung im Heiligtum von Tucumán – rechts das Zeichen der SMJ für die „Cruzada 2014“  

Cierre de la jornada en el Santuario de Tucumán – Presentación de la “Cruzada 2014” de la JM

Closing of the meeting in the Shrine in Tucumán –Presentation of the “Cruzada 2014” of the Men’s Youth

Abschluss der Tagung im Heiligtum von Tucumán – rechts das Zeichen der SMJ für die „Cruzada 2014“

 
Heilige Messe  

Santa Misa

Holy Mass

Heilige Messe

 
Die SMJ startet die „Cruzada 2014“  

La JM presenta la Cruzada 2014

The Men’s Youth presents the „Cruzada 2014“

Die SMJ startet die „Cruzada 2014“

 
Aufritt der Kampagne beim „Bunten Abend“

Fogón – aporte de la Campaña

Skit of the Campaign

Aufritt der Kampagne beim „Bunten Abend“

Fotos: Silvia Losada © 2009

 

 

 

ARGENTINIEN, Silvia de Losada. Vor den mächtigen Bergketten Tucumáns fand am 30./31. Mai in Tucumán das regionale Leitungstreffen des Nordwestens Argentiniens (NOA) statt.

Die Schönstattfamilie Argentiniens wächst, die Reisekosten und –zeiten in dem großen Land sind hoch; doch noch mehr der Wunsch, konkreter an den Stärken und Schwächen der jeweiligen Regionen arbeiten zu können und gemeinsamen Interessen eher gerecht zu werden, war Auslöser für die Entscheidung, im Zweijahresrhythmus die Leitungstreffen zentral und regional zu organisieren.

Bei sehr niedrigen winterlichen Temperaturen, aber dafür um so mehr Glut im Herzen trafen sich so am Vortag von Pfingsten Vertreter der Provinzen Salta, Tucumán und Santiago del Estero zur Arbeit in Blick auf drei wichtige Daten:

  • 25. Mai 2010: Zweihundert Jahre Staatsgründung Argentiniens
  • 18. Oktober 2014: Hundert Jahre Schönstatt
  • 9. Juli 2016: Zweihundert Jahre Unabhängigkeit Argentiniens

Begleitet und inspiriert wurde die Arbeit von Pater Pablo Mullín und Pater Tomás D’ell Oca, Schwester María Pilar und als "special guest" Pater Guillermo Cassone aus Rom, der ihnen von der Aufgabe der Patres in Rom sowie dem Stand des Seligsprechungsprozesses von Joao Pozzobon erzählte.

Über 50 Jugendliche der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) aus Salta und Tucumán nahmen an der Tagung teil und steckten mit ihrer Frische und Begeisterung an. Das ist die Zukunft Schönstatts im Nordwesten!

Aus dem Liebesbündnis

Die Zweihundertjahrfeier Argentiniens soll aus dem Liebesbündnis mitgestaltet werden. Was bedeutet das aber konkret? Es bedeutet, den Geist und die Träume der Generation wachzuhalten, die die Unabhängigkeit Argentiniens erreicht haben. Es bedeutet, kämpfen ohne schwach zu werden, initiativ werden, sich auf den Weg machen, in Schulen und Bildungseinrichtungen Aufbauarbeit leisten: Engagement und Hoffnung.

Die Arbeit hatte angefangen mit drei Vorträgen: "Sein, Identiät und Beitrag des Nordwestens zum Ganzen" (Juan C. Hurtado), "Lebendige Familie heute" (Schw. M. Pilar Carrêre) und "Unser gemeinsamer Weg. Perspektiven und Herausforderungen" (P. Pablo Mullín). Auch gab es ein Podium mit Zeugnissen vom staatsbürgerlichen Einsatz für ein neues Argentinien. Die Feier der heiligen Messe und die Pfingstvigil waren geistliche Nahrung der Tagung.

Doch es fehlte auch nicht die Zeit zum Vertiefen der persönlichen Beziehungen – bei der Gruppenarbeit, den Mahlzeiten und beim Bunden Abend, bei dem alle Gliederungen und Aktionen der Familie ihre schauspielerischen Talente bewiesen.

Sechzig Jahre 31. Mai

Es war ein besonderer 31. Mai. Sechzig Jahre nachdem Pater Kentenich vom Heiligtum in Bellavista aus zu einem Kreuzzug des organischen Denkens, Lebens und Liebens aufgerufen hatte, entschlossen sich die Schönstattfamilie des Nordwestens Argentiniens zu einer großen Mission der Evangelisierung im Sinne des "Zweihundertjahrs-Paktes": eine Berufung zum Dienst, zum Bewusstsein der Bürgerpflichten, Ausdauer, Freude, Gebet, Übereinstimmung von Bekenntnis und Leben und Lebenszeugnis.

Die SMJ überraschte und begeisterte die Teilnehmer mit der Vorstellung eines Projektes der gesamten Schönstatt-Mannesjugend Amerikas: der Cruzada 2014 ("Offensive 2014"). Einer von ihnen präsentierte den anderen Leitern die Entstehung und die Idee dahinter.

Im Heiligtum von Tucumán, wohin alle nach der Tagung – diese hatte in Horco Molle in einem Gebäude der Universität stattgefunden – zum Abschlussgottesdienst fuhren, unterschrieben die Jugendlichen, die bei der Offensive 2014 dabei sein wollten, auf dem Altar das Symbol der Cruzada 2014, das anschließend beim Gabengang in der Heiligen Messe zum Altar gebracht wurde.

Mit vielen neuen Ideen und erneuerter Kraft ging es dann für alle wieder in den Alltag zurück, mit der festen Verpflichtung, mitzubauen an einem neuen Argentinien, das sie neu in die Hände Gottes und Marias gelegt hatten.

 


 

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Last Update: 05.06.2009