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 published: 2009-06-05

Im Aufwind des 31. Mai

Pfingstvesper der Schönstätter Akedemikerinnen im Garten der Marienau

 

Pfingstvesper im Garten der Marienau am 31. Mai

Visperas de Pentecostés en el jardín de Marienau, el 31 de mayo

Pentecosts Vespers in the Garden of Marienau , May 31

Pfingstvesper im Garten der Marienau am 31. Mai

Foto: MK. Fischer © 2009

 

Musikbegleitung

Coro

Choir

Musikbegleitung

 
Beim Feuer  

En el fuego

At the fire

Beim Feuer

 
Teilnehmer  

Participantes

Participants

Teilnehmer

 
Pantomime  

Pantomima

Mime

Pantomime

Fotos: Wilhelm © 2009

 
Ansprache von Pater Dr. Lothar Penners, Standesleiter der Akademikerinnen und Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland  

Conferencia del P. Lothar Penners, asesor de la Rama de Profesionales Academicas, y Director del Movimiento de Alemania

Talk given by Fr. Lothar Penners, spiritual advisor of the Academics’ Branch, and Movement Director in Germany

Ansprache von Pater Dr. Lothar Penners, Standesleiter der Akademikerinnen und Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland

Foto: MK. Fischer © 2009

 
 

SCHÖNSTATT, Inge Wilhelm. Große Freude bei den Schönstätter Akademikerinnen: Mehr als 100 Mitglieder der verschiedenen Gliederungen und Gruppen am Ursprungsort Schönstatt sind der Einladung zur Pfingstvesper und der anschließenden Feier zum 31. Mai in den Garten der Marienau gefolgt.

Erdbeeren in der Vesper? Pantomime zum Psalm? Geht das zusammen? Ja durchaus, wenn wir versuchen, die Botschaft des 31. Mai lebendig umzusetzen und zu "erden". Welches Fest eignet sich besser dazu, symbolhaftes Denken einzuüben als Pfingsten mit seiner reichen bildhaften Sprache?

Pfingsten mit allen Sinnen erleben, Pfingsten "begehen", sich vom Heiligen Geist "bewegen" lassen, um so "Bewegung" zu erleben – das war die Grundidee, die hinter der ungewöhnlichen Gestaltung der Vesper stand.

Nach der Eröffnung in der Hauskapelle erwartete die Teilnehmer im Garten ein loderndes Feuer. "Eine alte Welt" muss verbrennen, damit Wandlung und Neubeginn möglich ist. Aber das Feuer des Heiligen Geistes zerstört nicht, sondern transformiert unsere menschliche Enge in Weite und Tiefe. Im Garten der Marienau mit seinen Bächen und Wasserläufen, die unter dem Heiligtum "entspringen", kann man dem Plätschern des Brunnens lauschen, wenn von einem Brunnen die Rede ist, "der Schönstatts Lebensquellen aufnimmt und ungeschwächt und unverfälscht weitergibt" – der gespeist wird "von den Quellen, die aus dem Heiligtum kommen" (Ez 47,6ff).

Kein Psalm betet sich leichter und fröhlicher in solch einer Umgebung als der Psalm 23,"Der Herr ist mein Hirt"? Leo Strempel, Saarbrücken, fesselte die Teilnehmer durch seine pantomimische Umsetzung des Textes. Im Garten "begreifen" wir die Erde, so wie sie der Schöpfer Geist gedacht hat: in bunter Vielfalt und origineller Verschiedenheit. Die Schöpfung blüht auf, alles wird mit Wohlgeruch und Wohlklang erfüllt. Gudrun Schmid, Friedrichshafen, zauberte diesen Wohlklang mit ihrer Geige zwischen die Rosenbögen.

Das "Wasser aus dem Heiligtum"(Ezechiel) schenkt dem Garten nie endende Fruchtbarkeit. Die Früchte (Erdbeeren) werden zum "Vorgeschmack" des Künftigen. Garten wandelt sich zum Mariengarten, Sinnbild Schönstatts und der Kirche.

Ein neues Miteinander

All diese Bilder verführen nicht zu trügerischer Idylle. Das gesetzte Segel beim Kanaan-Heiligtum mahnt zum Aufbruch, so der Bewegungsleiter Pater Penners in seiner kurzen Ansprache. Im Aufwind des 31. Mai, im Aufwind des Heiligen Geistes wagen wir die Fahrt ans neueste Zeitenufer.

Daher der Schlusspunkt am Urheiligtum: Wir weihen uns Dir, Gottesmutter, neu für unsere Sendung, wir vereinen uns mit der weltweiten Schönstattfamilie, die auf verschiedenste Weise diesen Tag begeht.

Der 31.Mai an einem Pfingstsonntag!! - Das konnte für die Gemeinschaft der Akademikerinnen nur heißen: "Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde", um den lang gehegten Wunsch nach einer Familienfeier zum 31. Mai am Ort Schönstatt zu initiieren. Ein neues Miteinander in Schönstatt! Dazu bedarf es aber konkreter Begegnungen und eines regen Austauschs über die Grenzen der Gliederungen, der Generationen und Regionen hinweg. Was liegt näher als auf der festlich geschmückten Terrasse oder im Speisesaal bei einem Imbiss den Tag ausklingen zu lassen?

 

 


 

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Last Update: 15.06.2009