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 published: 2009-06-16

Ein bisschen Brasilien mitten in Deutschland

Die grün-gelbe Fahne flattert in Rüber

 

Das Fest in Rüber begann mit der Heiligen Messe

La fiesta em Rüber comenz ó con la Santa Misa

The festival in Rüber began with the Holy Mass

Das Fest in Rüber begann mit der Heiligen Messe

 

Rathaus

Municipalidad de Rüber

Rüber town hall

Rathaus

 
Chor  

Coro

Choir

Chor

 
Kristina Bach, Cássio Leal und Doris Bach, Kristinas Mutter  

Kristina Bach, Cássio Leal y Doris Bach, mamá de Kristina

Kristina Bach, Cássio Leal and Doris Bach, Kristina’s mother

Kristina Bach, Cássio Leal und Doris Bach, Kristinas Mutter

 
Die brasilianische Fahne in Rüber  

La bandera de Brasil en Rüber

Brasilean flag in Rüber

Die brasilianische Fahne in Rüber

 
Pfarrkirche  

Iglesia parroquial

Parish church

Pfarrkirche

 
Ein buntes Programm, gestaltet von Kindern und Jugendlichen, gehört zum Fest

Presentación

Presentation

Ein buntes Programm, gestaltet von Kindern und Jugendlichen, gehört zum Fest

Fotos: Cássio Leal © 2009

 

 

 

DEUTSCHLAND, Cássio Leal. Letzten Monat flatterte die brasilanische Fahne im Wind über dem kleinen deutschen Dorf Rüger, etwa 20 Minuten von Schönstatt entfernt – und das aus einem besonderen Grund.

Am 17. Mai feierte Rüber, 26 km von Schönstatt entfernt, zum 30. Mal hintereinander ein Fest, das bereits Tradition geworden ist und einen guten Teil der Bevölkerung dieses ruhigen, idyllischen Dorfes vereinte.

Dieses Fest findet jedes Jahr statt zugunsten von Leprakranken in Brasilien. Lepra klingt nach Mittelalter, aber in Ländern wie Brasilien und Indien leiden noch viele Menschen daran. Brasilien ist das Land mit den meisten Erkrankten in Lateinamerika, und vor allem die arme Bevölkerung des Nordostens ist wegen fehlender Information über die Krankheit und schlechter medizinischer Versorgung am meisten betroffen.

Eine Brücke in die Welt

Thema des Festes, das im Rathaus stattfand, war: Eine Brücke in die Welt. Es war ein Tag mit einem dichten Programm, das Deutsche und Brasilianer in einem schönen, familienhaften Miteinander verband. Die Feier begann mit der heiligen Messe um 10.00 Uhr morgens; P. Beda, der Zelebrant, war einige Monate im sozialen Einsatz in Brasilien gewesen. Weitere Priester konzelebrierten, und es gab sogar einen Chor, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete.

Nach dem Mittagessen und dem typisch deutschen "Kaffee und Kuchen" führten Kinder und Jugendliche Theaterstücke und Choreographien auf. Am Schluss des Festes gab es ein Bingo, und dann holten alle, die Lose gekauft hatten, ihre Gewinne im unteren Stockwerk ab.

Viele Familien verbrachten den ganzen Tag im Rathaus, und weil sich fast alle untereinander kennen, gab es reichlich Unterhaltung – und während sie sich amüsierten, halfen sie Menschen am anderen Ende der Welt. Initiativen wie diese zeigen, dass man keine riesigen Dinge tun muss, um die Welt zu retten, sondern das Wenige, das jeder beiträgt, kann vieles verändert und kann das Leben von vielen Menschen entscheidend verbessern.

Ein besonderer Geburtstag

An diesem Tag hatte Kristina Bach aus Rüber, die zur Schönstatt-Mädchenjugend gehört, Geburtstag, und sie feierte ihn mit ihrer ganzen Familie bei diesem Fest. Sie hat sechs Monata in Brasilien bei den Marienschwestern in Atibaia gelebt, im Rahmen der "Auslandszeit". Cassio Leal, ganz aus der Nähe von dort, der zur Zeit in der Pilgerzentrale in Schönstatt als Voluntär arbeitet, war zum Fest eingeladen: "Es war für mich eine gute Erfahrung, den Tag in Rüber zu verbringen, andere Brasilianer zu treffen und etwas von der deutschen Kultur kennen zu lernen. Die Familie Bach hat mich sehr herzlich aufgenommen, das werde ich nie vergessen!"

Der Reinerlös des Festes ist für eine Hilfsorganisation, die sich in Brasilien der Leprakranken annimmt.

 


 

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Last Update: 16.06.2009