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 published: 2009-06-30

Wir gehen als Missionare durch unsere Stadt Berlin

Zehn Jahre Pilgernde Gottesmutter in der Polnischen Mission, Berlin

 

10 Jahre Pilgernde Gottesmutter in Berlin, bei polnischsprachigen Familien

10° aniversario de la Campaña de la Virgen Peregrina en Berlin, entre fam ílias polacoparlantes

10th anniversary of the Campaign in Berlin , among Polish speaking families

10 Jahre Pilgernde Gottesmutter in Berlin, bei polnischsprachigen Familien

 

Bei der Einstimmung

Retiro

Retreat

Bei der Einstimmung

 
Heilige Messe  

Santa Misa

Holy Mass

Heilige Messe

 
Übernahme eines Bildes der Pilgernden Gottesmutter  

Entrega de una peregrina

Commissioning

Übernahme eines Bildes der Pilgernden Gottesmutter

 
Prozession zum Heiligtum  

Rumbo al Santuario

Procession to the Shrine

Prozession zum Heiligtum

 
Im Heiligtum  

En el Santuario

In the Shrine

Im Heiligtum

 
Das Heiligtum in Berlin – Heimat für die polnisch-sprachigen Familien

El Santuario de Schoenstatt en Berlin – hogar para las famílias polacas

The Shrine in Berlin – home for the polish speaking families

Das Heiligtum in Berlin – Heimat für die polnisch-sprachigen Familien

Fotos: Balitzki/Polnische Mission Berlin © 2009

 

 

 

DEUTSCHLAND, Maria Balitzki. In der Millionenstadt Berlin ist die Pilgernde Gottesmutter seit zehn Jahren unterwegs von Familie zu Familie, von Haus zu Haus – unter polnischsprachigen Familien, die hier in Berlin eine neue Heimat und eine neue Aufgabe gefunden haben. Am 20. Juni feierten gut 100 Personen beim Schönstatt-Heiligtum in Berlin zehn Jahre Pilgernde Gottesmutter in der Polnischen Mission Berlin.

Angefangen hat es mit einer Familie, die die Schönstattbewegung schon in Polen kennen gelernt hatte. In Winow bei Opole (Oppeln) wirkten sie mit beim Bau des Schönstattheiligtums. Als sie mit ihrer Familie ein neues Zuhause in Berlin fanden, fehlte ihnen das Heiligtum und die Schönstattgruppe. Schnell fanden sie das Heiligtum in Frohnau, aber sie konnten niemanden dafür begeistern, mit ihnen eine Schönstattgruppe anzufangen.

Erst im Jahr 1999, als sie wegen einer großen Not nach Schönstatt zum Grab Pater Kentenich fuhren, nahmen sie ein Bild der Pilgernden Gottesmutter nach Berlin mit. Schon früher hatten sie vom "Projekt Pilgerheiligtum" gehört, doch es schien ihnen fast unmöglich, mindestens sieben Familien zusammen zu finden. Große war die Überraschung, als die Liste schnell voll war. Mit vielen Familien, die in Deutschland mit der Pilgernden Gottesmutter arbeiten und von ihr besucht werden, feierten sie in Schönstatt das Jubiläumsjahr 2000. Die Zahl der Kreise, in denen die Pilgernden Gottesmutter von Familie und Familie wandert, wuchs ständig. Inzwischen waren die Familien schon zwei mal mit eine Busgruppe in Schönstatt. Jedes Jahr besucht Schwester M.Damiana Czogala aus Schönstatt Berlin und führt die Familien - in der vertrauten polnischen Sprache - tiefer ein in den Schönstattgeist.

Feier am Heiligtum in Berlin

In diesem Jahr feierten sie das zehnjährige Jubiläum mit 25 Kreisen, die in Berlin entstanden sind. Die Gottesmutter besucht bis zweihundert polnische Familien, die in der Hauptstadt Deutschlands wohnen. Frau Nadzieja besucht mit ihrem Team kranke und alten Menschen, sie war auch schon mit der Pilgernden Gottesmutter im Gefängnis. Durch Frau Ewa ist auch ein Kreis unter russischen Familien entstanden.

Am 20.06.2009 fanden im Schönstattheiligtum in Berlin-Frohnau die Feierlichkeiten statt, an denen über 100 Personen teilnahmen. In der Aula des Schönstattzentrums feierte der Pfarrer der Polnische Katholische Mission in Berlin, Pfarrer Tadeusz Niewęgłowski, die Heilige Messe, die Predigt hielt Pater Wojciech Majchrzak, der auch jeden Monat für die Teilnehmer der Pilgerkreise eine heilige Messe zelebriert. Das nächste Treffen ist schon für den 19. September geplant.

Nach der Heilige Messe war Herz-Jesu-Andacht, und zum Schluss sangen alle aus frohem Herzen das Dankeslied, das Magnficat. Anschließend gingen alle in Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament zum Heiligtum. Die Verantwortlichen für die Kreise beteten zusammen das Gebet, dass sie jeden Tag für ihre Kreise beten. Zum Abschluss wurden alle gesegnet und gingen zurück zum Haus, um dort zusammen zu feiern.

Alles in weiß und rot

"Unser Jubiläumstreffen im Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter in Frohnau war von einer großen Freude erfühlt" – schreibt voll Stolz Frau Urszula –, die mit ihrem Team auch mittags Autodienstfahrten und dann die Mitsorge um Kuchen, Salate, Frikadellen und Bigos (polnisches Gericht) übernomen hätte.

Schwester M. Blanka mit ihre Mitschwester sorgten für das Schmücken des Heiligtum und der Räume, die Tischen waren ganz in weiß und rot, den polnischen Nationalfarben, geschmückt - Servietten, Blumen und Kerzen! Sie sorgten so liebevoll mit für das Gelingen der Feiern.

So blieb am Schluss ein vielfältiger Dank: den Schwestern für die Hilfe bei der Vorbereitung der Festlichkeiten, den Salesianepatres der Polnischen Katholischen Mission in Berlin für das gemeinsame Gebet, und allen, die der Einladung gefolgt sind und denen, die mit gesorgt haben für das leibliche Wohl. Und das Resumee der Ersten:

"Mit Zuversicht gehen wir ins neue Jahrzehnten mit großem Vertrauen auf unsere Dreimal Wunderbare Mutter in unserem Heiligtum. Mit Maria und mit ihrem Bild in der Tasche und noch mehr in Herzen, gehen wir als Missionare durch unsere Stadt!"

 


 

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Last Update: 30.06.2009