Nachrichten - News - Noticias
 published: 2009-05-12

Eine pilgernde Gemeinschaft

Viertes Regionaltreffen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt in Sizilien

 

3. Mai 2009, Poggio San Francesco, viertes Regionaltreffen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Sizilien

3 maggio 2009, Poggio San Francesco, quarto incontro regionale della Campagna della Madonna Pellegrina

3 de mayo de 2009, Poggio San Francesco, encuentro regional de la Campaña de la Virgen Peregrina en Sicilia

May 3, 2009, Poggio San Francesco, 4th regional meeting of the Schoenstatt Rosary Campaign in Sicily

3. Mai 2009, Poggio San Francesco, viertes Regionaltreffen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Sizilien

 

P. Borja Coello und Francesca Signorini

P. Borja Coello e Francesca Signorini

El P. Borja Coello y Francesca Signorini

Fr. Borja Coello and Francesca Signorini

P. Borja Coello und Francesca Signorini

 
P. Ludovico Tedeschi  

P. Ludovico Tedeschi

El P. Ludovico Tedeschi

Fr. Ludovico Tedeschi

P. Ludovico Tedeschi

 
Grußwort von Mons. Antonino Dolce, Generalvikar von Monreale  

Saluti di Mons. Antonino Dolce, Vicario generale di Monreale

Saludos de Mons. Antonino Dolce, Vicario General de Monreale

Greeting: Msgr. Antonino Dolce, Vicar General of Monreale

Grußwort von Mons. Antonino Dolce, Generalvikar von Monreale

 
Zeugnis  

Testimonianze

Testimonio

Testimony

Zeugnis

 
Ein Erlebnis von Gemeinschaft  

Assemblea

Reunión

A big number of people gathered…

Ein Erlebnis von Gemeinschaft

 
Poggio San Francesco

Poggio San Francesco

Poggio San Francesco

Poggio San Francesco

Poggio San Francesco

Fotos: Calogero Tuzzolino © 2009

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 

 

 

ITALIEN, Marta Raineri. Am Sonntag, dem 3. Mai, kamen etwa sechshundert Personen aus den Diözesen Palermo, Mazara del Vallo und Monreale in Poggio San Francesco in der Provinz Palermo zum vierten Regionaltreffen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt in Sizilien zusammen. Gestgeber und verantwortlich für die Organisation waren die Pfarrei S. Giovanni Apostolo vonPalermo und deren Pfarrer, Don Pino Spataro, der das Liebesbündnis geschlossen hat und sich mit großem Engagement für Schönstatt einsetzt. Die Verantwortlichen für die Kampagne in Italien, Pater Ludovico Tedeschi und Schw. Ivone Zenovello waren zu diesem Treffen gekommen; Francesca Signorini, Verantwortliche der Kampagne in der Toscana, brachte das Symbol mit, das in diesem Jahr die verschiedenen Regionaltreffen der Kampagne in Italien begleitet: eine Straße mit den Schritten der verschiedenen diözesen, die alle zu Maria unterwegs sind nach dem Motto: Kein Schritt ohne dich, kein Schritt ohne uns. Zur großen Freude aller war Pater Borja Coello aus Spanien gekommen, um Erfahrungen mit der Pilgernden Gottesmutter zu erzählen.

Was für eine Freude war es, im Namen der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt zusammen zu sein! Und dann an diesem wunderbaren Ort inmitten einer herrlichen Natur, hinten im Atrium der Kirche, das große Bild der Gottesmutter von Schönstatt, die mit ihrem Blick das Treffen begleitete. Eine pilgernde Gemeinschaft! In dieser Gemeinschaft, in der jeder der hier Anwesenden durch Maria Christus begegnet! Er ist da, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind (vgl. Mt 18,20), und die Gegenwart Christi war lebendig spürbar, irgendwie auch darin, dass die Sonne den ganzen Tag über den Missionaren der Pilgernden Gottesmutter leuchtete, und in den Herzen seine Stimme wach wurde, die sagte: Glaubt an mich... und auch: Ich werde euch nicht allein lassen...

Die Pilgernde Gottesmutter im Gefängnis von Palermo

Dank der Gewissenhaftigkeit und des Einsatz der Organisatoren sorgten für einen rundum gelungenes Treffen; alles war gut vorbereitet, die Liturgie ebenso wie das Programm für die Kinder mit Spielen und Singen. Nach der Begrüßung der verschiedenen Gruppen begann das Teffen mit Lob- und Dankworten, und dann ergriff Pater Ludovico Tedeschi das Wort. Er sprach über die Beziehung zwischen Maria und Joao Pozzobon; in seinen Vortrag eingebaut waren verschiedene Zeugnisse, besonders von Familie Lo Pinzo aus Marineo, die eine intensive Glaubenserfahrung gemacht haben. Bewegt erzählte Ciro: "Wieviele Wunder hat die Madonna gewirkt! Nachdem wir die Erlaubnis der Gefängnisleitung bekommen hatten, haben wir die Pilgernde Gottesmutter ins Gefängnis von Palermo gebracht, wo sie nun die Gefangenen besucht." Die Gottesmutter liegt alle ihre Kinder und ist denen besonders nahe, die an Leib und Seele leiden.

Pater Ludovico unterstrich die besondere Art und Weise, in der Maria ruft – jede einzelne Familie, die sie aufnimmt und ihre Gegenwart annimmt. Sie möchte nichts anderes, als zu Jesus führen mit ihrer grenzenlosen Liebe, die uns aus der Müdigkeit herauswecken möchte, jedem dunklen Augenblick Licht schenken möchte und die sie auch zur Zuflucht der Sünder werden lässt. Der Einladung unserer Mutter Maria könne man eigentlicht gar nicht widerstehen. Sie ruft uns schon lange, doch im Lärm des Alltags geht ihre leise Stimme oft unter. Öffnen wir unsere Herzen und Häuser und nehmen wir Marias Einladung an: Kommt, ruht in meinem Herzen aus, nehmt mich auf und ich werde euch aufatmen lassen..." Am Schluss des Vortrags ernannte Pater Ludovico Calogero Tuzzolino als Regionalverantwortlichen der Kampagne in Sizilien; er dankte seiner Frau Catia für alle Unterstützung. Wie Joao Pozzobon, so Calogero, möchte er "das Eselchen der Gottesmutter" für Sizilien sein, denn: "Die Missionarin ist sie, wir sind nur einfache Werkzeuge in ihrer Hand". Der Vormittag schloss mit eucharistischer Anbetung vor dem Allerheiligsten, einer Zeit von Paradies auf Erden...

Gehen wir mit und zu Maria

Nach dem Mittagessen hatten die Gastgeber eine Zeit der Begegnung und des Singens eingeplant, in der auch Beichtgelegenheit war. Vor der anschließenden heiligen Messe überbrachte der Generalvikar von Monreale, Mons. Antonino Dolce, den Anwesenden die Grüße von Erzbischof Salvatore di Cristina.

Der Chor aus Marineo gestaltete die heilige Messe, die unter freiem Himmel gefeiert wurde. Anschließend wurden die Zettel mit den Beiträgen zum Gnadenkapital verbrannt, und mit einem gemeinsamen Imbiss klang das Treffen aus.

Gehen wir zu Maria. Gehen wir mit Maria. Lassen wir uns von ihr an der Hand führen, wie Kinder. Lassen wir sie den Stern auf unserem Weg sein. Lassen wir in unserem Herzen ihr Fiat nachklingen. Ihr Ja der Verkündigungsstunde war notwendig für die Inkarnation des Wortes, für die Menschwerdung Gottes zu unserer Erlösung. Und unser Ja ist notwendig, damit Christus Besitz ergreifen kann von unserem Leben und uns zu Aposteln seiner Liebe und seines Wortes machen kann.

Ein Vollbad des Glaubens

Einige spontane Echos aus dem Blog

Das Treffen unserer Gemeinschaft heute in Poggio S. Francesco war ein Vollbad des Glaubens! Ich möchte Maria für diesen Tag intensiven Gebetes danken. Ich durfte dieses Treffen noch dichter erleben, es waren Momente der Anreicherung unseres Glaubens. Ein großer Dank an alle, die diesen Tag so wunderbar vorbereitet haben.
Maurizio

Es war eine wunderbare Erfahrung, man atmete die Gegenwart Marias. Und des war bewegend, so viele Menschen zu sehen! Danke, Maria, für das Geschenk dieses schönen Tages.
Francesca

Ich möchte allen danken für den wunderbaren Tag! Ich danke der Himmelsmutter für das Beten, Pater Ludovico für die schöne Katechese, allen für ihre guten Zeugnisse, Pfarrer Pino für seine mitreißende Moderation! Es war einfach ein schöner Tag voller Gebet in einer wunderbaren Umgebung. Dank auch der Musikgruppe für die Lieder und den Konditoren für die einzhigartigen Cremerollen. Und schließlich ein herzlicher Gruß an Calogero, Marta,Catia, Vincenzo und Barbara und alle Freunde aus Sizilien, die uns so gut aufgenommen haben. Ein Gruß aus der Toscana,
Giacomo.

Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter ist seit 2003 in Sizilien; Pater Ludovico Tedeschi brachte sie nach Marineo (Diözese Palermo), Marsala (Diözese Maraza del Vallo) und später nach Carini (Diözese Monreale). Sizilien erwies sich als ausgesprochen marianisches Land, wo die Kampagne sich schnell verbreitete. Heute sind über 250 Bilder der Pilgernden Gottesmutter in 14 Pfarreien; in sieben Pfarreien wird jeden Monat der Bündnistag mit einer Bündnismesse in der Pfarrkirche begangen. Insgesamt etwa 3000 Familien erhalten monatlich den Besuch der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt. In mehreren Bildern besucht sie Kranke, Schulen und Gefängnisse.

 


 

Zurück/Back: [Seitenanfang / Top] [letzte Seite / last page] [Homepage]
Impressum © 2009 Schönstatt-Bewegung in Deutschland, PressOffice Schönstatt, all rights reserved, Mail: Editor /Webmaster
Last Update: 12.05.2009