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 published: 2009-05-12

Windhauch – Alles hat seine Zeit

Neu formierte Band "Windhauch" präsentiert erste CD: Alles hat seine Zeit

 

Das ist “Windhauch”, die neue Band aus Münster

Miembros de la banda „Windhauch“, Alemania

Members of the band “Windhauch”, Germany

Das ist “Windhauch”, die neue Band aus Münster

 

Monika und Bernhard Arndt, Schönstatt-Institut der Familien

Monika y Bernhard Arndt, del Instituto de Familias de Schoenstatt

Monika and Bernhard Arndt, Schoenstatt Institute of Families

Monika und Bernhard Arndt, Schönstatt-Institut der Familien

 
Hier entsteht die CD...  

Aquí nacen las canciones...

The studio

Hier entsteht die CD...

 
Sigrid Bähr  

Sigrid Bähr

Sigrid Bähr

Sigrid Bähr

 
Sabine Babetzky   

Sabine Babetzky 

Sabine Babetzky 

Sabine Babetzky 

 
Sigrid Bähr, Bernhard Arndt, Sabine Babetzky  

Sigrid Bähr, Bernhard Arndt, Sabine Babetzky

Sigrid Bähr, Bernhard Arndt, Sabine Babetzky

Sigrid Bähr, Bernhard Arndt, Sabine Babetzky

Fotos: Arndt © 2009

 

 

 

DEUTSCHLAND, mkf. "Gott Vater, der Du diese Welt geschaffen hast, Du bist in allem, was auch geschieht! Leidest mit uns in Christus Deinem Sohn, das ist der Glaube, der uns Hoffnung macht!"… "Das ist ein Lied, das mit mir gewachsen ist...", erzählt Bernhard Arndt. Der Text ist nicht mehr so wie am Anfang, 1977. Neue Beobachtungen, eigenes Wachstum sind eingeflossen und den Text. Und jedes Lied auf der ersten CD der neuen Formation "Windhauch" erzählt eine Geschichte, eine ganz persönliche Geschichte von Menschen, die in ihren Liedern das singen, was sie selbst und was andere berührt. Geschichten, die mit dem Alltag verbunden sind. "Wenn man wirklich Glauben lebt, dann kann er nur im Alltag bestehen", sagt Bernhard Arndt, und da blitzt – wie an so vielen anderen Stellen auf der CD und im Gespräch – ganz natürlich und spontan die ganze Schönstatt-Spiritualtität durch. Am Wochenende hat "Windhauch" in der evangelischen Gnadenkirche am Düesbergwerg in Münster die neue CD vorgestellt.

Windhauch, das sind Bernhard Arndt aus dem Institut der Schönstattfamilien, Sabine Babetzky (Gesang und Flöte) und Sigrid Bähr, eine Freundin von Sabine Babetzky. Monika Arndt singt und spielt nicht mit, gehört aber mit dazu – viele der Texte sind von ihr oder zusammen mit ihr entstanden. Das Konzert am 10. Mai 2009 vor gut 80 Zuhörern war für die Band ein starkes Erlebnis. Nicht nur wegen des Applauses, sondern auch, so Bernhard Arndt, weil man auf einmal sieht, wie sich Gesichter verändern, wie beim einen oder anderen sogar Tränen kommen. Die Lieder aus dem Alltag berühren, singen das, was in vielen vielleicht noch nie Wort geworden ist, aber als schmerzliche oder frohmachende Erfahrung oder beides lebt.

Neben einigen neueren Songs ist ein Teil der Lieder aus der Zeit von "Horizont", aber nicht (so) auf einer CD erschienen. Ein zweites Konzert gibt die Band am 18. Juni in Haus Mariengrund. Ebenfalls sind sie am 11. Oktober beim Jubiläum des Schönstattzentrums am Niederrhein, am "Oermter Marienberg".

Alles hat seine Zeit

Die Namensgebung der neuen Band entstand aus einer Betrachtung des Anselm-Grün-Textes "Fülle des Lebens" aus dem Buch "Der innere Raum". Da schreibt er: "Windhauch, alles nur Windhauch …" (Buch Kohelet) Genieße das Leben von ganzem Herzen, mit dem Menschen, den du liebst und mit all deinen Freunden; freue dich an allem Schönen, trinke Wein, kleide dich gut, trauere und durchlebe Schmerz und Leid, denn ALLES gehört zum Leben. ALLES hat Gott für dich vorgesehen. Doch denke daran: das Irdische ist vergänglich, das Einzige, das bleibt, ist die Liebe, ist Gott. Alles ist Windhauch - nur seine Liebe nicht verweht. Leben in Fülle jetzt und hier, als Vorgeschmack der Ewigkeit. "Alles hat seine Zeit, alles hat seine Stunde …".

Ergänzt durch die Reflexion über das Kentenich'sche Gottesbild und dem, was Pater Kentenich unter "ganzheitlichem Leben" versteht, oder unter "Leben in Fülle" entwickelte sich der Name und das Programm.  "Die Lieder erzählen von den verschiedensten Begegnungen mit Gott im Alltag, bringen Gedanken, die uns in den Sinn kommen, wenn wir mit Ihm in Kontakt sind. Seine nie verwehende Liebe kann uns auch in schweren Situationen eine gewisse Leichtigkeit geben. Sie ist wie ein Windhauch, der erfrischt, von Gott grüßt und uns sagt: "Ich bin bei Dir, habe keine Angst." So wollen wir durch unsere Lieder Menschen berühren, ihnen Freude und wenn nötig auch Trost schenken.", so Bernhard Arndt.

Ein Gespräch mit Pater Günther Boll gibt in der Entstehungsphase der Lieder für die neue CD wichtige Anregungen.

Alles hat seine Zeit, was bleibt, ist das, was Liebe wird. Aber all das, was für das Jetzt ist, was vergeht, gehört dazu und darf und soll voll gelebt werden…

Wichtig ist, dass die Lieder echt sind, Alltags- und Lebensbezug haben. Vor Tiefgang und ernsten Tönen schreckt Arndt nicht zurück. Lieder wie "Durchkreuzt" etwa gehen menschlichen Leiderfahrungen nach. Führst du mich an Grenzen, damit ich sehe, wie grenzenlos du bist?

Jeder hat sein Lieblingslied

Sabine Babetzky ist schon seit der Horizonte-Zeit dabei, auf der neuen CD gibt es einige Koproduktionen mit ihr. Sie gibt Gesangstunden, macht jazz und irische Volksmusik, improvisiert manchmal direkt bei den Aufnahmen mit der Flöte. Die Zusammenarbeit macht Freude und bereichert. "Zweimal probiert und gleich aufgenommen", so Bernhard Arndt. Es sitzt. Ihr Mann ist Designer und hat das Cover für die neue CD gemacht.

Stilistisch ist die CD ein Zusammenklang unterschiedlicher Stilarten – manchmal wird ein Lied schlicht auf dem Klavier begleitet, es finden sich Anklänge an Blues, Westernmusik, Rock. Jeder hat irgendwann ein Lieblingslied, so Bernhard Arndt. Für viele ist es "Der Herr ist mein Hirte", oder aber das Marienlied auf der CD, das Maria so einfach und lebensverbunden beschreibt, "im Wunsche Gottes zu Haus".

 


 

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Last Update: 12.05.2009