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 published: 2009-05-19

Eine Gnadenquelle für Pigüé

Jahrestag des Bildstocks in Pigüé – jedes Jahr mehr als nur ein Fest

 

Am Bildstock in Pigüé, Argentinien

En la ermita de Pigüé, Argentina

At the wayside shrine in Pigüé, Argentina

Am Bildstock in Pigüé, Argentinien

Foto: Coronel © 2009

 

ARGENTINIEN, Dora Coronel. Mit Freude und Ergriffenheit wurde in der kleinen Stadt Pigüé im Erzbistum Bahía Blanca, Argentinien, der 16. Geburtstag des Bildstocks "Quelle der Gnade" an der Kreuzug der Starßen Colón und 4 de Diciembre begangen. Die Auxiliar und ein großes Bild von Joao Pozzobon, dessen Seligsprechungsprozessm auf diözesaner Ebene in diesen Tagen beendet wurde, begleiteten die Feier. Die Missionare aus Bahía Blanca hatten beides mitgebracht.

Bei der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau von Luján startete die Wallfahrt, angeführt von der Auxiliar. Unterwegs wurde gebetet, gesungen und es gab kurze Betrachtungen. Beim Bildtsock warteten schon viele auf die Ankunft der Prozession. Pfarrer Daniel, der die Feier leitete, schätzt, dass über 100 Menschen an der Feier teilgenommen haben.

Unter den Augen der Gottesmutter

Der Jahrestag der Weihe eines Bildstocks ist mehr als einfach ein Fest. Es ist Anlass zur Erneuerung und neuen Verpflichtung aus Liebe. So hatte Margarita, eine junge neue Missionarin, sich entschieden, an diesem Tag ihre Missionarische Verpflichtung für ein Jahr abzulegen. Die Dreimal Wunderbare Mutter schien ihr zu sagen: "Ich brauche nur dein Herz. Dein Herz, das sich wandeln lässt und in einen Platz in deinem Haus, wo ich neine Aufgabe als Mutter und Erzieherin ausüben kann." Eine andere Missionarin, Lucía, krönte im Anschluss daran ihr Bild der Pilgernden Gottesmutter. Maria krönen heißt, ihr eine materielle und eine geistige Krone zu schenken. Sie ist Mutter und Königin, ihre Macht und Kraft hat sie von Gott geschenkt bekommen.

Erneuerung der Missionarischen Verpflichtung

"Es wird Zeit, mehr und mehr ‚lebendige Familie, Hoffnung Argentiniens’ zu sein, wie es das Jahresmotto der Schönstattfamilie von Argentinien sagt. Wir alle sind Missionare und als solche Träger der Frohen Botschaft": das war der Grundton der Feier zur Erneuerung der Missionarischen Verpflichtung. Man erinnerte sich an die Worte von Joao Pozzobon, dessen Akten des Seligsprechungsprozesses am 20. Mai in der Kongregation für die Heiligsprechung in Rom übergeben werden: "Ich biete mich an als Opfer für meine reiche Familie und für die große Sendung, die mir anvertraut wurde: die große Rosenkranz-Kampagne und allgemein das Apostolat."

Die Feier schloss mit dem Verbrennen der Zettel, auf die die Beiträge zum Gnadenkapital geschrieben worden waren.

Liebe Gottesmutter! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, danke, dass du uns beheimatest, wandelst und von diesem Bildstock aus in die Welt sendest. Wir stützen uns auf die Kraft des Liebesbündnisses, um die Sendung weiterzutragen, die Gott der ganzen Schönstattfamilie im Dienst der Kirche anvertraut hat, um Licht und Stern der Evangelisierung für das Dritte Jahrtausend zu sein.

Voll Freude erklang dann "Happy birthday to you"! Die meisten gingen dann noch zusammen zur Kapelle der "Heiligen Familie", wo im Gemeindesaal Kaffee, Tee und Mate auf alle warteten. Hier hörten alle dann auch die neuesten Nachrichten vom Abschluss der diözesanen Phase des Seligsprechungsprozesses von Joao Pozzobon, und Pfarrer Daniel Jany sprach über einige aktuelle Themen.

Alle begleiten mit ihrem Gebet die Übergabe der Prozessakten in Rom am 20. Mai!

 


 

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Last Update: 19.05.2009