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 published: 2009-05-26

Was macht schon so ein Wolkenbruch?

Männer-Rosenkranz: Vierte Fußwallfahrt zum Heiligtum in Salvador de Bahía, Brasilien

 

Männer tragen die MTA beim 4. Fußmarsch zum Heiligtum von Salvador, Brasilien

Homems carregam a MTA

Hombres cargando la Mater en la caminata al Santuario de Salvador, Brasil

Men carrying the MTA during the march to the Shrine of Salvador, Brazil

Männer tragen die MTA beim 4. Fußmarsch zum Heiligtum von Salvador, Brasilien

 

Ankunft am Heiligtum

Llegando al Santuario

Arriving at the Shrine

Ankunft am Heiligtum

 
Und es regnet und regnet…  

Llueve…y llueve…

It keeps raining…

Und es regnet und regnet…

 
Festlicher Einzug  

Entrada

Solemn entrance

Festlicher Einzug

 
Weihbischof Dom Josafa Medes da Silva  

Mons. D. Josafa Medes da Silva

Auxiliary Bishop Josafa Medes da Silva

Weihbischof Dom Josafa Medes da Silva

 
Erfrischungen für alle  

Merienda

Socializing

Erfrischungen für alle

Fotos: Dal Molin © 2009

 
 

BRASILIEN, Sr. M. Helena Dal Molin. Es ist sechs Uhr früh am 9. Mai; in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau von Aparecida im Stadtteil Imbuí in der Nähe des Heiligtums versammeln sich die Männer vom Männer-Rosenkranz – einer der größten Aufbrüche in der Volksbewegung Schönstatts in Brasilien -, um die Fußwallfahrt zum Tabor-Heiligtum der Mutter des Erlösers zu beginnen. Und es gießt wie aus Kübeln...

Schon seit Tagen regnet es in der ganzen Region unaufhörlich heftig. Und auch dieser Tag beginnt mit starkem Regen. Und dennoch ist eine große Zahl von Männern in dieser frühen Stunde in der Kirche, um mit dem Marien-Offizium (dem am Stundengebet angelehnten Marienlob des "Kleinen Stundengebets") den Tag zu beginnen und dann zum Heiligtum aufzubrechen.

Es wurde das Offizium gebetet, dann der Rosenkranz, dass Litaneien, und der Regen... wurde nur noch heftiger. So beschloss man, das schön geschmückte Tragegestell mit dem Bild der Gottesmutter auf einen Lautsprecherwagen zu stellen. Während zwei Männer es festhielten, brachte ein anderer mit Liedern und Gebeten die Wallfahrt in Schwung, die sich in eine Auto- und Buswallfahrt verwandelt hat...

Um acht Uhr ist Ankunft beim Heiligtum – vorne die Busse und Autos mit den Pilgern, am Schluss das Auto mit der Gottesmutter obendrauf. Alle stiegen aus, um – unter mittlerweile wolkenbruchartigem Regen – die Ankunft der Gottesmutter zu erwarten. Es wurde gesungen, es wurden Fähnchen geschwenkt, und es herrschte eine große Freude, auch wenn es immer heftiger regnete...

Klatschen, "Vivas"… und noch mehr Regen

Weihbischof Dom Josafa Mendes de Silva wartete schon im Heiligtum auf die Ankunft der Wallfahrt; im Pilgerzelt feierte er dann mit ihnen die heilige Messe. Sehr begeistert sprach er über Don João Pozzobon, von dem, was er über ihn beim letzten Treffen der Bischöfe in Indiatuba (Sao Paulo) gehört hatte, und vom Abschluss der diözesanen Phase des Prozesses am Tag zuvor in Santa Maria. Die Eucharistiefeier war geprägt von der aktiven Teilnahme. Die Männer hatten die liturgische Gestaltung vorbereitet, eine Gruppe begleitete die Lieder musikalisch. Es war eine lebendige, begeisternde Feier, die mit Klatschen und Vivas endete... und es regnete und regnete und regnete.

Vertreter von 25 Pfarreien der Erzdiözese, in der der Männer-Rosenkranz besteht, waren bei dieser Wallfahrt dabei. Und Regen oder nicht: am Schluss der Messe wurde das Tragegestell mit dem Bild der Gottesmutter zum Heiligtum getragen, dann gab es Erfrischungen, Kaffee, Obst, Gebäck und Brot für alle. Und ziemlich nass, aber glücklich ging es nach Hause...

 


 

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Last Update: 26.05.2009