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 published: 2009-05-26

"Mit herzlichstem Dank für das Treffen und das Gebet an diesem heiligen Ort"

Der Präsident der Republik Polen Lech Kaczyński im MTA–Heiligtum auf dem Berg Chełmska

 

Besuch des polnischen Präsidenten in Koszalin

Visita del Presidente de Polonia al Santuario de Koszalin

The President of Poland visiting the Shrine in Koszalin

Besuch des polnischen Präsidenten in Koszalin

 

Kaplan Romanik erläutert die Geschichte des Ortes

El P. Romanik le explica la historia del lugar

Fr. Romanik explaining the history of the place

Kaplan Romanik erläutert die Geschichte des Ortes

 
Auf dem Weg ins Heiligtum  

Camino al Santuario

On the way to the Shrine

Auf dem Weg ins Heiligtum

 
Der Präsident trägt sich ins Gästebuch ein  

El Presidente firma el libro de visitantes

The President signs the visitors’ book

Der Präsident trägt sich ins Gästebuch ein

Fotos: Henryk Romanik © 2009

 
   

POLEN, Sr. M. Honorata Cieśla . Am 14. Mai 2009 besuchte der Präsident Polens, Lech Kaczyński, das Heiligtum der Dreimal Wunderbarer Mutter auf dem Berg Chełmska in Koszalin (Köslin). Der hohe Gast wurde von Ortsbischof Edward Dajczak und dem Bürgermeister von Koszalin, Mirosław Mikietyński, begrüßt. Der Präsident betete in Stille vor dem Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter, und machte dann eine Eintragung in das Gästebuch. Als Geschenk überreichte er einen Abendmahlskelch für das Heiligtum.

Nach langen Vorbereitungen und Besprechungen wurde festgelegt, dass der Präsident Lech Kaczyński bei seinem Besuch in Koszalin, auf dem Gora Chełmska, einem geschichtlich sehr alten und bedeutsamen Ort, auf dem das von Papst Johannes Paul II. dank der Vermittlung von Bischof Jez eingeweihte Schönstatt-Heiligtum steht, von der Ortsbehörde begrüßt wird. Die Schwestern und die ganze Schönstattfamilie freuten sich, dass "unser heiliger Ort" bevorzugt wurde. Da die ganze Stadt gepflegt und vorbereitet sein sollte, wurde auch das Gelände auf dem Berg durch den öffentlichen Dienst renoviert und geputzt – ohne extra Anträge und Bitten!

Am 14. Mai 2009 in der Mittagszeit sollte der Besuch stattfinden. Etwa 2 Stunden vor der Ankunft des hohen Gastes waren alle Straßen, die zum Berg führten, gesperrt. So konnten die Anwesenden ihn in aller Ruhe erwarten: der Ortsbischof mit seinem Kaplan, der Kaplan des Heiligtums, der Bürgermeister mit einigen Personen vom Rathaus und etliche Journalisten. Die Schwestern warteten betend im Heiligtum. Vorne stellten sie den großen Betschemel auf, auf dem Papst Johannes Paul II. bei der Einweihung kniete, und auf der Kommunionbank legten sie ein Gästebuch für prominente Gäste bereit.

Zuerst ins Heiligtum

Das Auto fuhr direkt bis auf den Berg, zu dem Platz neben dem Heiligtum. Hier wurde der Ankommende vom Bürgermeister und von Ortsbischof Edward Dajczak begrüßt. Auf der Mitte des Weges zum Kapellchen sollten – wie vorher besprochen – der Kaplan des Heiligtums, Henryk Romanik, Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester, und Schwester Honorata warten, um auf dieser kurzen Strecke etwas über den Ort zu erzählen. Der Kaplan berichtete kurz über die mit dem Berg verbundene Geschichte, und Sr. Honorata konnte etwas über die Gottesmutter und das Heiligtum sagen.

Der Präsident kürzte den Weg ab und ging sofort zum Heiligtum. Vor der Tür begrüßte er alle anwesenden Schwestern und ging dann hinein. Er kniete auf dem Betschemel und betete eine Weile still. Danach nutzte Schw. Honorata die Möglichkeit und schenkte ihm ein MTA-Bild als Ausdruck des Gebets für ihn und für das Vaterland. Darauf gab der Präsident ein Zeichen, und eine seiner Begleitpersonen brachte einen sehr schönen, silbernen Abendmahlskelch, mit Bernsteinen verziert, den der Präsident für das Heiligtumvschenkte.

Erst als der Präsident wieder aus dem Heiligtum kam, begrüßte er auch die anwesenden Personen vom Rathaus. Sie übergaben ihm als Begrüßungszeichen einen Laib Brot – wie es in Polen üblich ist – und dazu noch eine Chronik des Wendlandes. Dann äußerte der Präsident den Wunsch, etwas über das Gelände zu gehen und gelangte zu der Treppe, die zum Parkplatz nach unten führt. Weil dies etwa 150 Stufen sind, ging er mit den Begleitpersonen nicht mehr zurück, sondern machte den Weg zu Fuß. Sein Auto erwartete ihn auf dem Parkplatz für die Weiterfahrt. Sein Eintrag im Gästebuch: Mit herzlichstem Dank für das Treffen und das Gebet an diesem heiligen Ort - Lech Kaczyński, Góra Chełmska, Koszalin, 14 V 2009.

Das Geschenk

Die Journalisten waren beim Heiligtum geblieben. Weil der Besuch so unerwartet zu Ende war, richteten sie ihr Interesse auf den Kelch – und damit auch auf die Schwestern. Am nächsten Tag erschienen in den Tageszeitungen zwei Artikel über den Besuch des Präsidenten in Koszalin, der auf dem Berg beim Heiligtum mit der Begrüßung durch die Ortsbehörde und Ortsbischof begonnen hatte.

Am selben Tag schon zelebrierte Henryk Romanik die heilige Messe mit dem wertvollen Abendmahlskelch. Bei der Predigt zeigte er ihn den Anwesenden. Wir freuen uns über dieses Geschenk und haben vor, dass an jedem letzten Samstag im Monat dieser Kelch bei der hl. Messe benutzt wird, die in unserem Heiligtum gewöhnlich für unser Vaterland gefeiert wird. Auf dem Kelch ist eingraviert: Geschenk des Präsidenten der Republik Polen Lech Kaczyński für das Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter Gottes, Koszalin, 14 Mai 2009.

Video

 


 

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Last Update: 26.05.2009