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 published: 2009-04-07

Brasilianisches Volk überflutet Heiligtum

Das Heiligtum der Gottesmutter in Atibaia/Sao Paulo empfängt erneut Tausende von Pilgern

 

Schlange von Pilgern vor dem Heiligtum in Atibaia, trotz Regen wollen alle von den ca. 3000 Leuten wenigstens wenige Minuten bei der Gottesmutter verbringen

Largas filas frente del Santuario de Atiabia – a pesar de la lluvia. Todos quieren estar al menos unos minutos junto a la Mater.

Long lines in front of the Shrine in Atibaia – despite of the rain. All want to be at last some minutes with the MTA

Schlange von Pilgern vor dem Heiligtum in Atibaia, trotz Regen wollen alle von den ca. 3000 Leuten wenigstens wenige Minuten bei der Gottesmutter verbringen

 

Pater Kentenich Gedenkstein und die Weltkugel auf dem Gelände der Sch önstatter Marienschwestern in Atibaia

Memorial del Padre Kentenich y globo terráqueo en el terreno de las Hermanas de María en Atibaia

Father Kentenich memorial and globe at the land of the Schoenstatt Sisters of Mary in Atibaia

Pater Kentenich Gedenkstein und die Weltkugel auf dem Gelände der Sch önstatter Marienschwestern in Atibaia

 
Pilgerzelt von Innen – Blick auf die Bühne, hier werden die Gottesdienste und Vorträge für die Pilger gehalten  

Interior de la carpa de peregrinos

Interior of the Pilgrims’ tent

Pilgerzelt von Innen – Blick auf die Bühne, hier werden die Gottesdienste und Vorträge für die Pilger gehalten

 
Die Busse von den ca. 3000 Pilgern, die regelmäßig zum Heiligtum von Atibaia kommen, um Vorträge zu hören oder einfach wenige Minuten im Heiligtum zu verbringen  

Domingo por domingo lleguen  60 o más colectivos

Each Sunday, some 60 or more busses bring 3,000 and often more pilgrims

Die Busse von den ca. 3000 Pilgern, die regelmäßig zum Heiligtum von Atibaia kommen, um Vorträge zu hören oder einfach wenige Minuten im Heiligtum zu verbringen

 
Pilgerzelt kurz vor der sonntäglichen Messe für die Pilger, trotz Regen sind viele Leute gekommen, um am Gottesdienst teilzunehmen.  

Poco antes de la Misa de peregrinos

Before the Pilgrims’ Mass

Pilgerzelt kurz vor der sonntäglichen Messe für die Pilger, trotz Regen sind viele Leute gekommen, um am Gottesdienst teilzunehmen.

 
In dem Pilgerzelt finden bis zu 6000Leuten Platz. Die Leute kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten, von jung bis alt sind alle vertreten  

Hay espacio para unas 6000 personas

Some 6,000 people can get in

In dem Pilgerzelt finden bis zu 6000Leuten Platz. Die Leute kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten, von jung bis alt sind alle vertreten

 
 

BRASILIEN, Schw. M. Nilza. Gottesmutter, "mach den Raum deines Zeltes weit, spann deine Zelttücher aus, ohne zu sparen. Mach die Stricke lang und die Pflöcke fest! Dann nach rechts und links breitest du dich aus. Deine Nachkommen werden Völker beerben und verödete Städte besiedeln (Jesaia 54 2-5). Nach den langen Sommerferien (Dezember - Febraur) empfängt das Schönstatt-Heiligtum von neuem Tausende von Pilgern. Es sind Menschen, die mit ganzem Herzen ankommen, um die Gottesmutter in ihre Arme zu schließen. Sie lassen ihre Bitten, aber auch ihre Freuden hier und fahren mit leuchtenden Augen, erneuertem Glauben und einem Herzen voller Gnade zurück.

Die Pilger kommen mit ihren Diözesen, mit Gruppen aus den Städten, mit den Pfarreien, mit Freunden oder einfach mit ihren privaten Autos und bringen Familie und Freunde mit.

Die Diözese Santo Amaro besuchte das Heiligtum mit circa 90Bussen, die Stadt Jundiaí mit annähernd 75 Bussen und Hunderten von Kleinbussen. Die Diözesen Limeira und Campo Limpo brachten sogar ihre verantwortlichen Bischöfe mit.

Während der Wallfahrt der Diözese Limeira waren die verschiedensten Städte und ihre Bürgermeister vertreten, denn sie wollte ihre Städte der Gottesmutter von Schönstatt weihen. Viele Städte hatten ihre Fahnen und Symbole dabei, damit die Gottesmutter sie alle unter ihren Schutz nimmt.

In Brasilien hat die Gottesmutter das Herz des Volkes erobert!

Es kommen auch die "einfachsten Werkzeuge" an

Angefangen hat diese Bewegung vor allem durch die zahlreichen Freiwilligen. Die ehrenamtlichen Helfer sind die ersten an diesen Tagen, die die MTA im Heiligtum grüßen, denn sie kommen früh, um die letzten Dinge zu organisieren und die ersten Busse einzuweisen. Während einige Gruppen im Zentrum des Geschehens die Pilger an die verschiedenen Orte leiten, arbeiten andere an der Pforte.

Jeder ankommende Bus wird mit einem herzlichen "Willkommen" begrüßt und erhält die ersten Informationen für den Tag.

Im Zentrum gibt es außerdem Krankenschwestern und je nach Menge der Pilger auch einen Arzt. Alle freuen, dass sie an so einem besonderen Tag, an dem das "Haus der Gottesmutter" voll ist, helfen können.

Das Geheimnis zwischen Maria und ihren Pilgern

Es sind viele Pilger, die manchmal stundenlang in der Schlange stehen. Das kleine Heiligtum ist frei geräumt, nur ein kleiner Teil der Bänke ist noch drin geblieben. Hier nimmt Maria jeden ihrer Kinder nacheinander persönlich auf. Die strahlenden Augen der Pilger treffen auf das Bild der MTA, die liebenden Augen Marias dringen in bis tief in ihr Herz hinein, bittende Hände falten sich im Gebet…

Über was unterhält sich Maria wohl mit den einzelnen Pilgern?

Das ist ihr persönliches Geheimnis. Aber eine Sache ist gewiss, jeder einzelne kommt mit vielen kleinen Gaben wieder hinaus.

Die Mutter Gottes ist großzügig!

Aber das kann sie auch: Sie hat so viele Beträge zum Gnadenkapital von ihren geliebten Kindern bekommen, so viele Liebesbeweise, so dass sie niemanden abweisen kann.

Für diejenigen, die einige Momente der Stille zusammen mit Jesus in der Eucharistie erleben wollen, gibt es die Kapelle nahe des Heiligtums, in dem wartet ER. Dort ist Jesus den ganzen Tag für die Anbetung präsent. Die Gottesmutter führt ihre Kinder zu ihrem Sohn und so ist die göttliche sowie die menschliche Familie im Heiligtum vereint.

Das Programm der Wallfahrten kann unterschiedlich aussehen. Es wird frühzeitig mit den Organisatoren der Diözesen oder Städten geplant. Normalerweise bringt jede Diözese oder Stadt ihre eigenen Gruppen zum Beispiel für die Liturgie oder Choreografie mit. Es sind immer schöne Feiern, die mit der heiligen Messe ihren Höhepunkt erreichen.

Jesus ist auch Pilger!

Er kommt vom Himmel herab und erreicht durch die Brotbrechung die Herzen der Pilger.

Niemand geht so wie er gekommen ist

Am Ende des Tages, wenn die Pilger sich auf den Heimweg machen, ist jeder Pilger verändert. Es war ein Tag der Opferung, des Schlangestehens und der Hoffnung. Aber kein offenes Herz kehrt leer zurück, denn die Gottesmutter und ihr Sohn füllen es immer wieder mit Gnade. Vielleicht ändert sich zu Hause oder bei der Arbeit nichts, doch nach der persönlichen Begegnung mit Maria und ihrem Sohn ist kein Pilger mehr so, wie er mal war.

Sie sind mehr ein Teil des Heiligtums geworden. Nun müssen sie ihre Probleme nicht mehr alleine tragen, sie sind leichter geworden, denn sie haben einen Teil von ihnen im Herzen der Gottesmutter im Heiligtum lassen können.

Und SIE wird die Entschlossenheit verdeutlichen und jeden Tag wird es einfacher, Gottes Liebe im Alltag wahrzunehmen.

In der Schule Mariens lernen sie vieles über Christus, sie lernen im Taufbündnis glücklich zu leben.

Ein Zeugnis

Ein Pfarrer aus Confins aus dem Bundesstaat Minas Gerais sagte, dass er eine der großen Wallfahrten in Atibaia erlebt habe. Er sagte ganz schlicht: "Schwester, ich konnte es mir doch nicht leisten, dabei nicht ins Heiligtum zu kommen. Ich kam gerade aus Europa und htte mir am Flughafen den Magen verdorben, mir war wirklich richtig schlecht..." Doch trotzdem stellte er sich in die Schlange wie alle anderen Pilger auch.

Nach einer Stunde des Wartens, kam eine Schwester, die nicht wusste, dass er ein Priester ist, aber gemerkt hatte, dass es ihm nicht gut ging. Sie bot ihm an, in der Schlange vor zu rücken.

Nach dem Besuch im Heiligtum sagte er: "Ich betrat das Heiligtum nur für einen kurzen Moment, denn die Schlange war sehr lang. Dann verließ ich es wieder und setzte mich auf das Gras neben dem Heiligtum. Von dort hörte ich all die Gebete und schönen Gesänge. Das war meine Begegnung mit dem Himmel".

Übersetzung: Kathrin Frentzen, Raesfeld, Deutschland

Heiligtum von Atibaia - auch an normalen Tagen kommen immer wieder Besucher oder Leute aus dem Dorf, um die Gottesmutter zu besuchen

El Santuario de Atiabia.

The Shrine in Atibaia

Heiligtum von Atibaia - auch an normalen Tagen kommen immer wieder Besucher oder Leute aus dem Dorf, um die Gottesmutter zu besuchen

Fotos: Kathrin Frentzen © 2009

 


 

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Last Update: 09.04.2009