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 published: 2009-04-09

2014 – Wohin mit den Menschen?

Zwei Praktikantinnen auf der Suche nach Betten und wie ein Satz alles verändert

 

Stephanie Burwinkel und Lea Kröger, endlich mit Kappe 2014!

Stephanie Burwinkel y Lea Kr öger, al fin con su gorrita 2014

Stephanie Burwinkel and Lea Kröger, finally with their Cap 2014!

Stephanie Burwinkel und Lea Kröger, endlich mit Kappe 2014!

Foto: Fischer © 2009

 

SCHÖNSTATT, Kathrin Frentzen. Was war denn bei Ihnen vom 7. bis zum 24. Januar? Wissen Sie das nicht mehr? Schw. M. Kornelia wird sich wohl immer an diese Zeit erinnern, denn sie hatte Besuch von zwei aufgeschlossenen, selbstbewussten Mädels aus Visbek, Endel. Lea Kröger und Stephanie Burwinkel mussten für die Schule ein dreiwöchiges Praktikum machen und da dachten sich die beiden, dass das Press Office genau der richtige Ort für ihr Engagement und ihr Ideenreichtum wäre. Gesagt, getan, Bewerbung plus Probebericht geschrieben und los geht die Fahrt ins schöne Schönstatt!

Wie hier so üblich wurden sie sofort voll eingebunden in die tägliche Arbeit im Press Office. Alles war zu der Zeit allerdings nicht alltäglich, denn die Konferenz 2014 stand vor der Tür und Schw. Kornelia hatte alle Hände mit Vorbereitungen dafür zu tun. Sie hatte für die beiden Mädels auch schon gleich eine Aufgabe, denn eines der Themen bei der Konferenz würde sein, wie viele Leute nun 2014 nach Schönstatt kommen wollen - und könnenJemand hatte gar den unglaublichen Vorschlag gemacht, es ALLEN zu ermöglichen!

Ja, aber wie soll denn das klappen?

Der Beitrag von Lea und Stephanie

Und genau da kam dann der neue Job von Lea und Stephanie ins Spiel, mit mächtigen Ordnern von der Koblenz- und Eifeltouristik sowie dicken Telefonbüchern saßen sie stundenlang vor dem Telefon im Press Office und riefen Hotels in der Umgebung an. "Guten Tag, wir rufen von Schönstatt an, 2014 wird das hundertjährige Bestehens Schönstatts gefeiert und wir wollten nun von Ihnen wissen, wie viele Betten es in ihrem Hotel gibt." So, oder so ähnlich sah wohl der Standartsatz der beiden aus, wenn sie bei den verschiedenen Rezeptionen von Hotels, Jugendherbergen und Pensionen anriefen oder bis zum Gehtnichtmehr googelten. Die Nummern wurden aufgeschrieben und es wurde gerechnet, bis die Köpfe qualmten.

Dann war es soweit – mit leuchtenden Augen und wissendem Lächeln standen sie vor Schw. Kornelia und hielten ihr den Zettel hin.

Beim nächsten Treffen dann, als das Thema wieder auf die Teilnehmerzahl zu sprechen kam, schauten alle gespannt zu Schw. Kornelia. Sie holte tief Luft und sagt, schon fast feierlich: "Wenn man alle Betten zusammen zählt, die nicht weiter als dreißig Minuten Busweg entfernt von Schönstatt liegen… kommt man auf eine Zahl von 25000!" Und wie Lea und Stefanie immer wieder betont haben: "Die Turnhallen sind noch nicht mitgezählt!"

Damit gab es keinen Zweifel mehr – es ist möglich!

Alle können kommen

Dann war die Konferenz 2014, es kam zur Diskussion, und all die Arbeit von vielen Tagen wurde in weniger als einer Minute "abgehandelt": Wie viele Betten gibt es denn in der Umgebung? 25.000. Ohne Turnhallen. Das war es, nach einer kurzen Abstimmung war es dann offiziell, die paar Gegenstimmen konnten den großen Entschluss nicht mehr verhindern. Es sind alle Pilger, die diese besonderen Tage in Schönstatt verbringen wollen, herzlich eingeladen!

Nun war dieser eine kurze Satz das Ergebnis tagelangen harten Arbeitens für die Mädchen, allerdings war es auch dieser Satz, der die Entscheidung in diese Richtung lenkte. Auch wenn die beiden bei der Konferenz 2014 nicht persönlich dabei gewesen waren, so bekamen sie als Riesen Dankeschön eine der begehrten Limited Edition "2014-Helfer-Kappen", denn diese sind nur für die Helfer dieser Konferenz bestimmt, aber Stefanie und Lea haben dort wohl ohne Frage einen großen Teil beigetragen! Ihre Unterlagen mit genauer Auflistung von Bettenkapazitäten wartet auf die Leute, die dann für 2014 alles vorbereiten werden...

Und so war dann am 8. April die feierliche nachgeholte Kappen-Überreichung! Und wenn Lea und Stephanie am 18. Oktober 2014 irgendwo in der Schlange der Pilger stehen - noch länger als die vor dem Heiligtum in Atibaia -, dann erinnern sie sich sicher daran, was ihre Arbeit im Januar 2009 bewirkt hat.

 


 

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Last Update: 09.04.2009