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 published: 2009-04-21

Alle Jahre wieder, doch jedes Mal anders…

Osterfahrt des Schweizer Leiterinnenkurses 09

 

Leiterinnenkurs 09

Nuevas jefas de la Juventud Femenina de Suiza, en Schoenstatt

New leaders of the Schoenstatt Girls’ Youth, Switzerland, in Schoenstatt

Leiterinnenkurs 09

 

Bei der Osterhasensuche…

Busqueda de huevos

Easter Egg Hunt

Bei der Osterhasensuche…

 
Vor der Osternachtsmesse  

Antes de la Vigilia Pascual

Before the Easter Night Vigil

Vor der Osternachtsmesse

 
Gruppenarbeit  

Taller

Workshop

Gruppenarbeit

Fotos: Nadia Bächtiger © 2009

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 
   

SCHÖNSTATT, Xenia Schmidlin. Das Highlight des Leiterinnenkurses bildet jeweils die Schönstattfahrt. Und so verbrachten auch dieses Jahr neue Leiterinnen der MäJu-Schweiz (Schönstatt-Mädchenjugend der Schweuiz) die Ostertage in Schönstatt, um dem Geheimnis Schönstatts ein wenig auf die Spur zu kommen…

… und damit ging’s auch bereits während der Zugfahrt am Donnerstag los. Ortsplänchen wurden verteilt, wo man schon mal einen ersten Eindruck über die Örtlichkeit bekam. Zur Einstimmung wurden Kreuzwegstationen für den Karfreitag vorbereitet und eine Osterkerze verziert.

Endlich war es soweit. Die teilweise bis zu siebenstündige Zugfahrt nahm ein Ende und Schönstatt war schon fast in greifbarer Nähe. Mit einem kleinen Pilgermarsch direkt Richtung Urheiligtum, wo wir auch gleich unsere drei Wünsche loswerden wollten, ging’s dann weiter in Richtung Schulungsheim, wo uns unsere Jugendschwester mit grosser Vorfreude erwartete. Oben angekommen meinte ich zu einer Freundin, wie schön es doch sei bereits (für die Liturgie am Abend) auf dem Berg zu sein. Nur dumm, dass die Liturgie in der Anbetungskirche bereits um 17h begonnen hat und so blieb uns nichts anderes übrig als nach dem Abendessen uns auf den Weg zur Pilgerkirche zu machen. Mein Plan ging wiedermal nicht auf, aber schliesslich sind wir ja Schweizer und sollten uns ‚Berge’ gewohnt sein – könnte man zumindest meinen…

Schönstatt – ein Dorf

Wenn man sich schon nicht in der Schweiz trifft, dann doch wenigstens in Schönstatt. So ungefähr nach diesem Motto sahen wir zwei unserer Landsleute und weitere alt bekannte und neue Gesichter bei der Agape-Feier nach der Gründonnerstagsliturgie im Pilgerheim.

Am nächsten Morgen – Karfreitag – besuchte der Leiterinnenkurs das Pater Kentenich-Haus und kam der Frage auf die Spur, wie denn Schönstatt entstanden sei.

Das Beste, was uns passieren konnte…

Am Nachmittag stand dann ein kleiner Gitarrenkurs, ein selbstgestalteter Kreuzweg und Zeugnisse mitten aus dem Alltag auf dem Programm. Nadia und ich (Hobbybegleiterinnen des Kurses) erzählten, was es mit dem Liebesbündnis auf sich hat. Zwei Zeugnisse, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können, brachten es trotzdem auf einen Nenner: Das Liebesbündnis war das Beste, was uns passieren konnte!

Am Karsamstag war es wieder mal Zeit einen Spaziergang ins Tal zu machen. Nach einer kurzen Besichtigungstour war ein freier Vormittag angesagt: "Lädälä"(=shoppen), Möglichkeit zur Beichte, Zeit im Urheiligtum, Besuche bei Bekannten, etc.

Berufen zur Liebe

Das Kreuz ist ein Zeichen des Leides und der Liebe. So lautet auch die Botschaft des Karfreitags: "Ich liebe dich!" Denn wenn Jesus (vertikal) in unser Leben einbricht (horizontal) entsteht ein Kreuz.

Die Frage nach der Berufung, kann manchmal ebenfalls ein kleines Kreuz sein. Denn das Rätsel lässt sich nicht immer so einfach lösen. Ein Glück und echtes Geschenk, dass sich Sr. M. Tabea extra Zeit für uns nahm und uns Tipps auf den Weg gab, wie wir unsere Berufung finden können. Dabei soll uns der Grundsatz begleiten, dass wir alle aus Liebe und zur Liebe berufen sind – egal welchen Weg wir wählen. Was wir dabei nicht vergessen dürfen ist, dass die Liebe nach Opfer verlangt – was uns auch der Karfreitag immer wieder von neuem zeigt. "Betet darum täglich: liebe Mutter, führ mich hin, wo ich dir am liebsten bin!", gab uns Sr.M.Tabea den Tipp, "dann wird sie euch schon den rechten Weg zeigen."

Ostern – einmal anders…

Endlich war es soweit. Mit unseren selbst verzierten Osterkerzen machten wir uns auf den Weg in Richtung Anbetungskirche. Eine Nacht, die noch lange in Erinnerung bleiben wird, denn ich glaube so feierlich und eindrücklich hat noch kaum jemand eine Osternachtsmesse miterlebt. Und was wäre Ostern ohne anschliessend die Auferstehung Jesu zu feiern? Im Schulungsheim erwartete uns nämlich bereits ein österlich geschmückter Tisch mit natürlich versteckten Osternestchen.

GK-Pünktchen – kann man die auch sammeln?

Am Ostersonntagmorgen freuten sich die Frühaufsteher bereits auf die Hl.Messe im Urheiligtum. Im Tal angekommen standen wir jedoch vor verschlossenen Türen: ‚am Ostersonntag findet keine Messe um 7Uhr statt’ stand im Aushang. "Naja, dafür können wir nun ein GK-Pünktchen sammeln", meinte ich und schon war Stoff für die nächste Diskussion geliefert, was es denn mit den GK-Pünktchen (Gnadenkapital) auf sich habe etc. Die Augen einer Leiterin fingen plötzlich an zu funkeln und sie meinte: "Kann man die auch sammeln? So wie Cumulus-Punkte?" (à la DeutschlandCard)

Zum Glück hat man in Schönstatt so ne riesen Auswahl an Heiligtümern und so wichen wir auf die Messe im Heiligtum bei der Marienau aus.

Osterhasen mitten unter uns

Wieder auf dem Berg angekommen erwartete uns gleich die nächste Überraschung. Der Osterhase schrieb uns einen Brief und hatte für jede einen kleinen Hasen mit unserem Namen versehen versteckt. Doch wer war dieser Osterhase? Ein Rätsel, welches so manchen Kopf zerbrach und noch beinahe schlaflose Nächte verursachte, wäre da nicht die Auflösung vor dem Schlafen gehen gekommen. Was wir für unmöglich hielten, traf tatsächlich ein. Zwei der Leiterinnen erlaubten sich den Spass und bereiteten bereits alles zu Hause vor, standen früh morgens auf und spielten den Osterhasen. Eine filmreife Inszenierung wobei Schauspieltalente zum Vorschein kamen.

Thematisch ging's dann mit einem Block über Freundschaft, Beziehung und dem Reinheitsideal weiter.

Pater Kentenich – mein neuer bester Freund

"Privataudienz bei einer weltbekannten Persönlichkeit", hiess es auf dem Programm und das sorgte so bei einigen für "Gwunder". Wer das wohl sein könnte? Die ‚ja und nein’-Antwort auf die Frage, ob die Person noch lebe sorgte auch nicht grad für Klärung. Einige machten sich deshalb bereits mal chic für den Papst J

In der Gründerkapelle angekommen war ein weiteres Rätsel dann auch gelöst. Wir durften für eine gute Stunde Pater Kentenich ganz für uns alleine haben. So nutzten wir die Zeit um ihm all unsere Anliegen, Sorgen, Wünsche und besonders unseren Dank für die unvergesslichen Tage zu bringen. Ich glaube die einen wären am liebsten noch länger geblieben, denn der Abschied von unserem neuen Freund fiel uns echt schwer. Aber schliesslich können wir ihn ja auch in der Hosentasche (wie uns eine junge Frau in einer persönlichen Erfahrung mit PJK erzählte) mit in die Schweiz nehmen.

Die Osterfahrt neigte sich so langsam aber sicher dem Ende zu. So verabschiedeten wir uns schweren Herzens in Schönstatt und vor allem im Urheiligtum und machten uns auf den Weg zum Bahnhof.

Im Zug gaben wir dann noch die schweizerdeutsche Weltjugendtagshymne zum Besten, bevor wir uns wieder in (fast) alle Teile der Schweiz verteilten.

 

 

Weitere Links mit Fotos:

www.schoenstatt.ch/?id=1643

 


 

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Last Update: 21.04.2009