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 published: 2009-04-28

Mit weißen und blauen Fähnchen wird Geburtstag gefeiert

Fünf Jahre Tabor-Heiligtums der Werktagsheiligkeit– Garanhuns, PE, Brasilien

 

5. Weihetag des Tabor-Heiligtums der Werktagsheiligkeit in Garanhums, PE, Brasilien

5º aniversário do Sántuario Tabor da Santidade de todos os dias - Garanhuns, PE

5º aniversario del Santuario Tabor de la Santidad diaria - Garanhuns, PE, Brasil

5th anniversary of the Tabor Shrine of Everyday Sanctity in Garanhums , PE , Brazil

5. Weihetag des Tabor-Heiligtums der Werktagsheiligkeit in Garanhums, PE, Brasilien

 

Pilger im Heiligtum

Peregrinos en el Santuario

Pilgrims in the Shrine

Pilger im Heiligtum

Fotos: Nelson Wanderley © 2009

 
   

BRASILIEN, Schw. Das Schönstatt-Heiligtum in Garanhuns, Pernambuco, Brasilien, ist fünf Jahre alt. Der fünfte Weihetag wurde mit einem dreitätigen Fest vom 17 – bis 19. April gefeiert.

Unter dem Motto: "In der Schule Marias – bezeugt die Freude, Missionar zu sein" begannen die Festlichkeiten schon am Freitag, den 17. April um 15.30Uhr mit dem Empfang der Pilger und dem Rosenkranzgebet. Nach jedem Ave Maria wurde eine Rose ins ein nachgebildetes Heiligtum gelegt.

Die folgende Eucharistiefeier feierte Msgr. Benevenuto Sátiro de Araújo. Nach der heiligen Messe gestalteten die "betenden Wächter des Heiligtums" eine Vigilfeier.

Am Samstagmorgen, dem 18. April, kündigten weiße und blaue Fähnchen an, dass hier ein Fest stattfand. Von nah und fern rollten um 8.30Uhr schon die ersten Wagen an. Alle Pilger wurden am Heiligtum begrüßt und dann weiter Richtung Pilgerzelt geleitet, wo Pater Fábio Cavalcanti da Silva um 10.30Uhr eine heilige Messe feierte. Wie an jedem 18. im Monat erneuerten alle gemeinsam das Liebesbündnis mit der Gottesmutter Maria.

Am Mittag wurden dann gemeinsam das Marien-Offizium gebetet, und um 14.00Uhr betete die Schönstatt-Gemeinschaft Frauen und Mütter den Rosenkranz, der mit Anbetung und eucharistischem Segen schloss.

"Was bedeutet das Heiligtum in deinem Leben?"

Sehr interessant und neu war die Gestaltung am frühen Nachmittag mit Zeugnissen und Präsentationen der verschiedenen Gruppiereungen Apostolischen Bewegung von Schönstatt; es ging um die Frage: "Was bedeutet das Heiligtum Schönstatts in deinem Leben?" Und jede Gruppe konnte ihre Mission in Bezug auf das Heiligtum in eigener origineller Form überzeugend überbringen: Schönstatt-Gemeinschaft Frauen und Mütter, Berufstätige Frauen, Familienbewegung, Mädchenjugend, Verantwortliche der Kampane, "betende Wächter des Heiligtums", Männer-Rosenkranz und Heiligtumspastoral kamen zu Wort.

Um 16.00 Uhr feierte Monsenhor José Augusto die zweite Eucharistiefeier an diesem Tag. Am Ende erneuerten sie gemeinsam das Liebesbündnis. Nach dem Schlusssegen zogen alle zusammen singend zum Heiligtum. Schw. Maria Iracema zeigte in kurzen dankbaren Worten das Wirken der Gottesmutter in den letzten fünf Jahren und motivierte alle, die Krönung der Gottesmutter im Oktober diesen Jahres vorzubereiten. Der Schluss war ein einziges Lob auf Maria und den Dreifaltigen Gott zum Klang des Halleluja von Händel, Feuerwerk und Viva-Rufen von allen Seiten!

Das beleuchtete Kapellchen war bei Anbruch der Nacht schön zu betrachten. Die Welt hüllte sich in Dunkelheit und es war, als wäre das Heiligtum eine Quelle des Lichts für die Welt.

Am Sonntag, den 19.April um 7.30 Uhr, schmückten Schw. Roseane, Herr Angelo und die Mädchen schon bereitwillig die Wege, die um 8.00 Uhr die Prozession mit dem mit tropischen Blüten reich geschmückten MTA Bild gehen sollte. Die Anliegen auf diesem Weg waren Frieden, Einigkeit in der Familie und Dankbarkeit für fünf Jahre Gnade.

Bevor es losging, beteten die Pünktlichen noch den Rosenkranz, um auf die letzten Ankömmlinge zu warten. Auf dem Weg wurden dann Texte gelesen und Lieder gesungen, einschließlich dem Lied, welches Maria Quitéria eigens komponiert hatte: "In der Schule Mariens, bezeugt die Freude, Missionar zu sein." Es war eine Freude zu sehen, dass das Volk das Lied schnell lernte und gleich mitsang.

Maria wurde unter großem Applaus am Heiligtum empfangen und von den vielen Pilgern schon sehnsüchtig erwartet. Es war bestimmt eine große Freude für die Gottesmutter.

Als eine Frau das Ave Maria anstimmte, erschien ein Kind, als Engel verkleidet im Turm des Heiligtums und warf Blumen auf das Bild der Gottesmutter. Es war ein sehr emotionaler Moment.

Dann ging es zurück zum Pilgerzelt, wo schon alles für die heilige Messe mit Msgr. Carlos André vorbereitet war.

Jugend gestaltet mit – Präsentationen, Reflektionen, Theaterstücke

Nach der Messe, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr hatte die Jugend verschiedene Sachen vorbereitet, unter anderem Präsentationen, Reflexionen und Theaterstücke. Das Motto war hier: "In der Schule Mariens, die Jugend begegnet Christus". Die Band Halleluja war unter den Jugendlichen und animierte sie.

Pater Ivan, verantwortlich für die Jugendpastoral und Schw. Roseane empfingen alle herzlich.

Zuerst zeigten die Mädchenjugend aus Lajedo und Garanhuns durch einen kleinen Dialog die Wichtigkeit des Heiligtums in ihrem Leben und führten zwei Choreografien zu dem Lied: "In deinem Herzen entdeckte ich eine Quelle und so krönen wir dich o Mutter." vor.

Nach ein wenig Lob und Animation, sprach Pater Ivan Melo zu den Jugendlichen und allen Anwesenden.

Das Pilgerzelt und alle provisorischen Unterstände waren voll! Nach der Messe setzte das Volk die Feier trotz der prallen Sonne mit Begeisterung fort. Nach der Reflektion von Pater Ivan, gab Alison aus der Gemeinschaft Shalom ein Zeugnis, als nächstes kam das Theaterstück "Das Gute und das Böse" – Heiligkeit – die Gemeinde Shalom.

Zum Höhepunkt und Abschluss des Triduums feierte Pater Aluísio um 15.00 Uhr die heilige Messe.

Drei Tage lang haben die Pilger rund ums Heiligtum gefeiert – mit wachsender Freude und Begeisterung!

Übersetzung: Kathrin Frentzen, Raesfeld, Deutschland

 


 

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Last Update: 30.04.2009