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 published: 2009-04-30

72 Stunden sozial sein und ein großes ungelüftetes Geheimnis

Borkener Mädchenjugend nimmt an 72-Stunden-Aktion teil, viele Dinge ungewiss

 

Das 72Stunden Team ist schwer mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt, rechts ist das Logo der Schönstatt Mädchenjugend Borken zu sehen

La Juventud Femenina de Borken participa en la acción nacional: 72 horas para un mundo mejor

The Schoenstatt Girls Youth Borken participates in the national initiative: 72 hours for a better world

Das 72Stunden Team ist schwer mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt, rechts ist das Logo der Schönstatt Mädchenjugend Borken zu sehen

Foto: Möllenkamp © 2009

 

DEUTSCHLAND, Kathrin Frentzen. Drei Tage, 72 Stunden, 4320 Minuten, 259 200 Sekunden – das ist aber ne ganz schön lange Zeit! Und dazu kommen dann ca. 72 Leute von der Schönstatt Mädchenjugend Borken. Diese Zahlen addiert ergeben die 72-Stunden-Aktion die am 7.Mai startet. Unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" nehmen 100.000 Kinder und Jugendliche aus 14 Bistümern an dieser Aktion, die vom BDKJ (Bund der katholischen Jugend) teil.

Eigentlich begann alles schon vor 16 Jahren bei der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Oldenburg Vechta, die die Idee von der Fernsehsendung "Jetzt oder nie" aufgriffen hat. Dort hat der Reporter in wenigen Tagen versucht eine scheinbar unlösbare Aufgabe zu knacken. So bereitete sich die Aktion langsam in der ganzen Diözese Münster aus. Als die KLJB dann 1995 ihre erste 72-Stunden-Aktion organisierte, erzielte sie ein großes Interesse in den Medien.

Do it, Take it, Get it

Die 2.800 Aktionsgruppen hatten drei Möglichkeiten ihre sozialen, interkulturellen, ökologischen oder politischen Projekte zu wählen.

Das erste ist die Do it Variante, dabei konnte sich jede Gruppe ein eigenes Projekt ausdenken und drauf los planen.

Das Take it Modell, war für alle die, die zwar eine Kernidee hatten, aber wo es noch Probleme bei der Umsetzung gab. Dabei steht dann das BDKJ Team mit Hilfe zur Seite. Die Get it Methode ist für alle Mutigen, denn diese Gruppen wissen bis kurz vor Start der Aktion nicht, was ihre Aufgabe sein wird. Sie konnten ihre Eigenschaften und Wünsche aufschreiben und das BDKJ sucht nun eine passende Aufgabe für sie.

Dann gibt es da noch die Paten. Jede Gruppe sucht sich für seine Aktion einen bestimmten Paten, der sie mit Geld, Material oder einfach mit seinem Namen unterstützt. Diese Paten stehen während der 72 Stunden jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Die großen Geheimnisse in Borken

Die Schönstatt Mädchenjugend in Borken hat sich für die Do it und die Get it Methode entschieden. Sie haben sich selber ein Projekt überlegt, doch Schw. Doriett Möllenkamp, Jugendschwester in Borken betont, dass "unsere Idee noch nicht veröffentlicht" werden darf.

Die zweite Aufgabe erhalten die Jugendlichen um am 7.Mai um 17.07Uhr beim offiziellen Start des Projektes auf dem Rathhausplatz in Borken. Das ist für alle ein großes Geheimnis und es ist auch aufregend, denn schaffen es die Trägerinnen, diese Aufgabe zu lösen?

Am Sonntag den 10.Mai endet dann die Aktion um 14.00 Uhr. "Danach lassen wir die 72 Stunden noch mit einer Messe im Heiligtum und einem gemütlichen Grillabend ausklingen", erzählt Marina Schmäing, die im Abteilungsteam tätig ist.

Horst Köhler bekommt das Schlusswort

Auf der offiziellen Internetseite von der Aktion (www.72stunden.de) begrüßt Horst Köhler die Aktion. In seinem Grußwort wendet er sich direkt an alle Mitgestalter: "Dass man aber schon in 72 Stunden die Welt ein gutes Stück besser machen kann, das beweist Ihr mit Eurer Aktion."

3 Tage, 72 Stunden, 4320 Minuten, 259 200 Sekunden, das ist eine Menge Zeit die Welt etwas besser zu machen.

Und da überlassen wir doch Horst Köhler auch das Schlusswort, denn viel besser kann man es nicht ausdrücken: "Ich wünsche Euch allen viel Erfolg bei Euren Projekten, Tatkraft und Ideenreichtum, Ausdauer und Mut und nicht zuletzt viel Freude und Spaß an der guten Sache."

 

 


 

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Last Update: 30.04.2009