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 published: 2009-03-03

Dass die Arbeiter bei Opel ihren Arbeitsplatz behalten

Rund uns Urheiligtum: Lichter-Rosenkranz und "Schülertreffen"

 

Lichter-Rosenkranz in der Anbetungskirche

Rosario Iluminado en la Iglesia de la Adoración

Illuminated Rosary in the Adoration Church

Lichter-Rosenkranz in der Anbetungskirche

Foto: K. Fischer © 2009

 

Eine Krone aus lebendigen Rosen

Una corona de rosas vivas

A crown of living roses

Eine Krone aus lebendigen Rosen

 
Die dritte Internationale Auxiliar, noch ganz “afrikanisch” nach über einem Jahr in Burundi, war wieder dabei  

Presidió la Tercera Auxiliar Internacional, de vuelta de su misión en África

The third International Auxiliary presided

Die dritte Internationale Auxiliar, noch ganz “afrikanisch” nach über einem Jahr in Burundi, war wieder dabei

 
Herr Hannappel betet um eine gute Fahrt für den Granat”splitter”  

El Hno, Pablo Hannappel rezando por el viaje de la „bomba“

Br. Paul Hannappel praying for the safe travel of the “bomb”

Herr Hannappel betet um eine gute Fahrt für den Granat”splitter”

 
Wegweiser zum Lichter-Rosenkranz  

Indicador

Guidepost

Wegweiser zum Lichter-Rosenkranz

 
Im Urheiligtum beim Internationalen Rosenkranz  

En el Santuario Original, durante el Rosario internacional

In the Original Shrine, during the international rosary

Im Urheiligtum beim Internationalen Rosenkranz

 
 

SCHÖNSTATT, mkf. "Dass alle die Arbeiter bei Opel ihren Arbeitsplatz behalten": Johanna, die jüngste Teilnehmerin des Lichter-Rosenkranzes in der Anbetungskirche am Samstag, 28. Februar, die bis dahin strahlend lächelnd vorne gestanden und den Betern Rosen gereicht hat, hat selbst das Mikrofon ergriffen (sie kommt mal gerade dran...), und bringt die ganze Wirtschafts- und Finanzkrise hinein in diese Stunde, in der sich Alltag und Gebet begegnen.

Neben Lichtern und Rosen für Nachbarn, Freunde, Angehörige, für Menschen, die einem anvertraut sind im Beruf oder denen man einfach über den Weg gelaufen ist, steht dann eine Rose und ein Licht in diesem wachsenden Kranz aus Rosen und Lichtern für alle diejenigen, die bei Opel um ihren Arbeitsplatz bangen, für alle diejenigen, die Rettungspakete ausdenken und darüber entscheiden. Wenn es stimmt, dass Kindergebet schneller und leichter durch die Wolken dringt, wenn es stimmt, dass gemeinsames Gebet stärker ist, dann hat sich vielleicht an diesem Samstagnachmittag unbemerkt von der großen Öffentlichkeit das Schicksal des ins Trudeln geratenen Konzerns entschieden...

Die Menschen, die zu diesem Lichter-Rosenkranz gekommen sind - gut 50 Personen insgesamt - nehmen sich offensichtlich Zeit; es gibt keine Pausen zwischen den Ave Maria, aber es geht doch weit über eine Stunde. Jeder scheint einfach etwas mehr sagen zu wollen zu seinem Anliegen.

Die Marienbrüder sind mit einem ganzen Auto da. Hermann Arendes und Paul Hannappel haben ein besonderes Anliegen, für das sie alle zum Gebet einladen: an diesem Tag fliegt Cecilia Tre aus Argentinien zurück, eine Bombe im Gepäck. Eine Bombe: einen Granatsplitter (wenn man zu über 2 kg noch Splitter sagen darf) vom Todesacker Josef Englings für die Schönstatt-Mannesjugend ihres Landes, ein Geschenk von Herrn Hannappel. Und dazu, von Herrn Arendes besorgt: ein Kreuz aus dem Holz des ersten Kreuzes am Engling-Memorial, genau so eines, wie es Joao Pozzobon im Jahr 1979 als Geschenk erhalten hat. Daraus könnte eine missionarische Bombe werden ... Schon am folgenden Tag kommt die Nachricht: alles angekommen, ohne Probleme! "Josef, hilf dir selbst" hatte Herr Hannappel gebetet. Hat er gemacht.

Um Frieden in Burundi und den Ländern der Großen Seen

Noch etwas ist Besonders an diesem ersten Lichter-Rosenkranz, dessen Thematik um Arbeitsplätze und Wirtschaftskrise kreist. Nach eineinhalb Jahren Friedensmission in Burundi und den Ländern der Großen Seen ist die Internationale Auxiliar der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter wieder dabei - noch in ihre afrikanisches Festgewand gehüllt. So geht das Gebet auch Richtung Afrika, um Frieden und Versöhnung.

Am kommenden Mittwoch, 4. März, 17.45 Uhr kommt am Urheiligtum die Auxiliar für Burundi an, zusammen mit der Auxiliar für Europa, die rechtzeitig zum Europäischen Treffen der Verantwortlichen der Kampagne am kommenden Wochenende eintrifft.

Die Auxiliares werden vom Tabor-Heiligtum in Santa Maria, Brasilien, ausgesandt, dem Ursprungsort der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, in Verbundenheit mit dem Urheiligtum in Schönstatt. "Bei dieser neuen Initiative", so erklärte Joao Pozzobon, der Initiator der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt, der selbst die Aussendung von Auxiliares, Kopien der Ur-Peregrina, zu den Heiligtümern Brasiliens veranlasst hatte, "spüre ich stark in meinem Herzen eine Stimme, die sagt, dass diese Bilder nicht im Heiligtum bleiben sollen, sondern dass sie anfangen sollen, zu pilgern. Sie sind etwas, das die Menschen anzieht." Seit dem Jahr 1985 wurden die ersten Auxiliares über Brasilien hinaus ausgesandt: nach Argentinien, USA (zu Mother Angelica bei EWTN), nach Südafrika...

Die Friedenswallfahrten mit der Internationalen Auxiliar, die seit November 2007 in Burundi unterwegs war, hatte dort den Wunsch geweckt, eine eigene Auxiliar zu haben... Im Mai wird diese nach Burundi kommen!

Dieser eine Moment hätte genügt

Insgesamt sieben Jugendliche aus der Schönstattjugend von Paraguay trafen sich am Wochenende in Schönstatt: drei junge Frauen, die in Deutschland im Schüleraustausch sind, sowie vier Jugendliche, die in London Englisch studieren. Cristián und Diego hatten sehr viel unternommen, um diese Fahrt nach Schönstatt möglich zu machen. Dann hatte das Flugzeug Verspätung, der letzte Zug in Köln/Bonn direkt nach Vallendar war weg, es reichte gerade noch für den letzten über Köln nach Koblenz. Ankunft längst nach Mitternacht. Aber trotzdem führt der erste Weg zum verschlossenen, dunklen Urheiligtum. Wer die Szene beobachtet hätte, die sich dort abspielte, wüsste, warum es am 18. Oktober 2014 reicht, eine halbe Minute ins Urheiligtum hineinzukönnen und dafür acht Stunden in der Schlange zu stehen: Tränen, Umarmungen, Herzklopfen, nochmal Tränen, Erneuerung der Weihe... Und dann Diego: "Dafür allein hätte sich die Fahrt gelohnt, selbst wenn ich jetzt wieder zurückfahren müsste, wäre das der schönste Tag meines Lebens gewesen. Hier zu stehen, hier, wo alles angefangen hat..."

Ein wenig Frühling ...

Una idea de primavera…

A moment of spring...

Ein wenig Frühling ...

Fotos: K. Fischer © 2009

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 


 

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Last Update: 03.03.2009