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 published: 2009-03-13

"Endlich mal die Fürbitten selber bestimmen können"

Erster Familiengottesdienst im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe

 

Familiengottesdienst auf der Liebfrauenhöhe

Santa Misa para familias en Liebfrauenhöhe, Alemania

Holy Mass for Families at Liebfrauenhöhe , Germany

Familiengottesdienst auf der Liebfrauenhöhe

 

Und es kamen immer mehr…

Llegaron más y más familias...

More and more families comino...

Und es kamen immer mehr…

 
Alle Kinder umstehen den Altar  

Todos los niños en torno del altar

All of the children around the altar

Alle Kinder umstehen den Altar

 
Bitten  

Peticiones

Petitions

Bitten

 
Alle waren eingeladen, ihre Bitten aufzuschreiben  

Cada uno pudo escribir sus intenciones

All were invited to write their intentions

Alle waren eingeladen, ihre Bitten aufzuschreiben

 
Angebot zum Mittagessen  

Almuerzo

Noon meal

Angebot zum Mittagessen

Fotos: Sr. M. Anika Lämmle © 2009

 
 

DEUTSCHLAND, Sr. M. Anika Lämmle. "Dass beim ersten Mal gleich so viele kommen … über 60 Kinder mit Eltern, Großeltern, Bekannten und Verwandten." Damit hatten sie nicht gerechnet. Sie, das sind die Initiatorinnen und Initiatoren der Familiengottesdienste im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, einem gemeinsamen Projekt der Hausleitung des Zentrums, der Schönstattfamilienbewegung und der Schönstattbewegung Frauen und Mütter. Sie waren bereit, "klein anzufangen", umso mehr sind sie nun durch die Teilnehmerzahlen und die durchgehend positiven Echos bestärkt, dass sie mit ihrem Angebot nach der Devise "Weil uns Familie wichtig ist" genau richtig liegen.

"Endlich mal die Fürbitten selber bestimmen können", das gefällt den Kindern – und den Eltern offensichtlich auch. Denn auf die Anregung hin, ihre Bitten und Anliegen aufzuschreiben und als sogenannte "Krugpost" in den bereitstehenden Krug zu stecken, beginnt ein reges Überlegen, Malen und Schreiben. Pfr. Klaus Rennemann, der am Vortag sein neues Amt als Leiter der Schönstattbewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart angetreten hat, zieht einige Zettel aus dem Krug und verarbeitet die aufgeschriebenen Anliegen in den Fürbitten: um "Frieden in der Familie", um "Konzentration in den Klassenarbeiten", "für alle Kinder, die nichts zu essen haben und nicht in die Schule gehen können".

In seiner kurzen Ansprache dankt er den Eltern für ihr Kommen und ermutigt sie, offen zu sein "für das Gute und Schöne in der Welt" und sich mit den Kindern Zeit zu nehmen "zum Gespräch mit Gott".

Wir kommen wieder

Die Gestaltungselemente, durch die speziell die Kinder angesprochen und integriert sind, werden von diesen gut angenommen: der Einzug mit dem Priester und den Ministranten, die Katechese zur Veranschaulichung des Sonntagsevangeliums von der Tempelreinigung, das Schreiben der Bitten und Anliegen als "Krugpost", das Vaterunser mit Bewegungen, das Überbringen des Friedensgrußes an die Eltern. "Dass es keinen Parallelgottesdienst für die Kinder gibt, sondern dass sie die ganze Zeit mit dabei sind", das äußern Eltern als gute Erfahrung. Durchweg werden die Gestaltung dieses Familiengottesdienstes und das Angebot überhaupt sehr positiv bewertet, denn für viele gibt es vor Ort diesbezüglich wenige Möglichkeiten.

Gut drei Viertel der Familien nehmen gerne das anschließende Mittagessensangebot wahr und sind echt überrascht, für so einen günstigen Preis nicht die erwarteten Spagetti und Tomatensoße, sondern "ein richtiges Sonntagsmenü" zu bekommen.

Es ist schon fast 15 Uhr, als die letzten Familien die Liebfrauenhöhe wieder verlassen. Besuch im Schöntatt-Kapellchen, ein wenig Kicken auf der Wiese, Einkaufen im Laden, Bewundern der Collage zur Tempelreinigung sind u. a. Programmpunkte. Für viele steht fest: "Wir kommen wieder."

 


 

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Last Update: 17.03.2009