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 published: 2009-03-20

Auf dem Weg zur Hundertjahrfeier des Liebesbündnisses

Jeder 18. des Monats ist eine Einladung, sich neu ins Charisma Schönstatts zu verlieben

 

Bündniserneuerung im Urheiligtum, 18. März 2009

Renovación de la Alianza de Amor en el Santuario Original, 18 de marzo de 2009

Renewal of the Covenant of Love in the Original Shrine, March 18, 2009

Bündniserneuerung im Urheiligtum, 18. März 2009

 

Im Urheiligtum

En el Santuario Original

In the Original Shrine

Im Urheiligtum

 
Predigt in der Bündnismesse  

Prédica en la Misa de Alianza

Sermon in the Covenant Mass

Predigt in der Bündnismesse

 
Der Priesterbund war für die Gestaltung der Bündnismesse verantwortlich  

La Federación de Sacerdotes Diocesanos a cargo de la Misa de la Alianza

The Federation of Priests was in charge of the Covenant Mass

Der Priesterbund war für die Gestaltung der Bündnismesse verantwortlich

 
Bitten und Grüße am Grab von P. Kentenich  

Intenciones y saludos en la tumba del Padre

Petitions and greetings at the tomb of Fr. Kentenich

Bitten und Grüße am Grab von P. Kentenich

Fotos: K. Fischer © 2009

 
19. März: während der Liveübertragung vom Grab Pater Kentenichs  

19 de marzo: durante la trasmisión en vivo desde la tumba del Padre

March 19: during the live transmisión from the tomb of Fr. Kentenich

19. März: während der Liveübertragung vom Grab Pater Kentenichs

Foto: Hildegard Hug © 2009

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 
 

SCHÖNSTATT, mkf. Genau 2042 Tage vor dem 18. Oktober 2014 feierte die Schönstattfamilie wieder am Urheiligtum und an allen Heiligtümern und Bildstöcken der Welt, den Bündnistag - diesmal am Vorabend des Festes des heiligen Josef, des Namenspatrons Pater Kentenichs und vieler anderer Gestalten der Schönstattgeschichte.

"Die Pilger singen mit Begeisterung: Der Hundertjahrfeier des Liebesbündnisses entgegen, das ist unsere Losung! Öffne dein Herz für diese Gnade, damit wir gemeinsam Frucht bringen für die Kirche! Alle glühen für 2014 und schwenken die Fähnchen! Jetzt gerade singen 4000 Menschen gemeinsam: Der Hundertjahrfeier des Liebesbündnisses entgegen, das ist unsere Losung!

Es ist ein Lied, das wir gemacht haben und das unter den Pilgern ein richtiger Schlager geworden ist. Es wird auch in den Pfarreien viel gesungen. Die Bischöfe und Priester haben gar keine Chance, an 2014 vorbeizugehen! Unser Volk ist ganz begeistert von der Hundertjahrfeier. Es ist das Thema aller Bündnistage, das wird erarbeitet. Wir machen eine Novene von neun Jahren auf 2014 hin, seit vier Jahren arbeiten wir also schon mit der Hundertjahrfeier. Es gibt keinen mehr in der Bewegung oder der die Pilgernde Gottesmutter bekommt, der noch nicht weiß: 2014 gibt es ein riesiges Fest!" So zu lesen vor einigen Tagen in einer Mail aus Brasilien.

Jeder 18. Des Monats ist ein Schritt weiter auf dem Weg zur Hundertjahrfeier des Liebesbündnisses, das die Schönstattfamilie unbedingt am Urheiligtum feiern möchte - sei es körperlich anwesend oder über Internet verbunden.

Der 18. März, ein kalter, sonniger Vorfrühlingstag, begann im Urheiligtum mit einer besonderen Messe um 7.15 Uhr morgens. Fernando, ein Jugendlicher aus Mexiko, schloss sein Liebesbündnis, bevor er nach einem Jahr Arbeit als Voluntär in der Pilgerzentrale in seine Heimat zurückkehrte. Über Schoenstatt-TV konnten trotz der frühen Morgenstunde viele teilnehmen an der von Pater Franz Widmaier und P. José María García konzelebrierten Messe. Jemand aus Fribourg, Schweiz, schrieb: Jetzt macht es nichts mehr aus, alt und gebrechlich zu sein, dank der neuen Technik bin ich in Schönstatt... Ich konnte in der Messe dabei sein, tausend Dank." Simon Donnelly aus Rom: "So habe ich erfahren, dass Fernando sein Liebesbündnis schließt! Ich habe ihm gleich eine Mail geschickt und ihn beglückwünscht." Tita Ríos aus Argentinien schreibt: "Auch wenn es schon 2.39 Uhr morgens ist, wenn ich mich in schoenstatt-tv einklinke, ist es, wie wenn ich im Urheiligtum wäre. Da spürt man, dass wir wirklich eine Familie sind, egal wo wir sind. Diese Technologie ist ein Segen; niemals hätte ich mir vorstellen können, so nah und so verbunden mit unserem Vater und Gründer zu sein und an einem 18. mein Liebesbündnis im Urheiligtum zu erneuern!"

Miteinander danken für das, was die MTA uns geschenkt hat

Jeder 18. ist ein Tag, um innezuhalten und miteinander für alles zu danken, was die MTA seit dem letzten 18. geschenkt hat. Was war nur rund ums Urheiligtum: zwei Auxiliares sind angekommen, ausgesandt vom Tabor-Heiligtum, eine dritte, für Spanien, wurde dort gerade am 18. März gesegnet und ausgesandt, und das alles im Umkreis der Nachricht vom Abschluss des Seligsprechungsverfahrens auf diözesaner Ebene für Joao Pozzobon.

"Miteinander haben wir uns neu in unser Charisma verliebt", so sagte Sr. Elizabet Parodi über die Konferenz 2014. Jeder 18. ist so ein Moment, um miteinander sich neu ins Charisma Schönstatts zu verlieben. Und die MTA macht es sicher auch - sie verliebt sich neu in ihr Heililgtum, in Schönstatt, in Pater Kentenich, in die Heldensodalen und auch in jeden ihrer Verbündeten im Himmel und auf Erden.

Gefährten Marias wie damals der heilige Josef

Die Bündnismesse am Abend war Vorabendmesse zum Fest des heiligen Josef; wieder waren viele Schönstätter aus Deutschland und aus verschiedenen anderen Ländern zusammengekommen. Der Priesterbund war für die Gestaltung verantwortlich. In der Predigt rief der Hauptzelebrant die Teilnehmer auf, heute Gefährten und Gefährtinnen Marias zu sein wie Josef zu seiner Zeit und wie es Pater Kentenich sein Leben lang gewesen sei im Liebesbündnis.

Er erinnerte daran, dass die Botschaft der Konferenz 2014 dazu aufrufe, uns mit Engangement und Freude auf das große Jubiläum des Liebesbündnisses vorzubereiten, das wir als Schönstattfamilie miteinander am 18. Oktober 2014 feiern. Diese Botschaft zeige auch so klar die Felder unseres Einsatzes im Liebesbündnis: Familie, Jugend, Pädagogik, Weltkirche und vor allem die Herausforderung, mitzuwirken an einer neuen Gesellschaftsordnung, einer Kultur des Bündnisses.

Nach der Messe zogen alle zum Urheiligtum, um dort, verbunden mit allen Menschen, die sich an den Heiligtümern und Bildstöcken der Welt versammelt haben, das Liebesbündnis zu erneuern. In einer Schweigeminute gedachten zuvor alle der Opfer des Amoklaufs von Winnenden (bei dem eine Jugendliche aus der Mädchenjugend eine Verwandte verloren hat), aller Leidenden, und aller, die sich in einem Anliegen an die Gottesmutter von Schönstatt wenden, aller, mit denen wir uns im Liebesbündnis verbunden wissen.

55 Minuten Geduld für 5 Minuten "live" am Grab Pater Kentenichs - das hat sich gelohnt

Am Donnerstag war dann das Fest des heiligen Josef, Namenstag Pater Kentenichs. Er sollte an diesem Tag in Schönstatt ein besonderes Geschenk bekommen: eine Stunde lang konnte man über Internet sein Grab besuchen, live! Von 12.50 Uhr bis 14.00 Uhr gab es Livestream von dort über schoenstatt-tv.

Ein wenig improvisiert wegen nicht immer funktionierender Verbindung, die einen hatten kein Bild, die anderen keinen Ton, aber, wie es in einem Kommentar hieß: 55 Minuten Geduld für 5 Minuten "live" am Grab Pater Kentenichs - das hat sich gelohnt! Menschen grüßten live aus Argentinien, Ecuador, USA, Deutschland, der Schweiz... Bitten, Dank, Versprechen. Eine gesegnete Stunde endete mit dem gemeinsamen Beten um die Seligsprechung Pater Kentenichs.

Mit einer festlichen heiligen Messe am Abend klang das Josefsfest in Schönstatt aus...

 


 

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Last Update: 24.03.2009