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 published: 2009-03-27

Gott und den Menschen dienen - mit dem Besten in mir

Es ist ein Geschenk: Vier Novizen der Schönstatt-Patres machen ihr Praktikum in Ciudad del Este, Paraguay

 

Mitglieder der Schönstattfamilie von Ciudad del Este mit Pater Afonso Wosny, einem „ihrer“ früheren Novizen

Miembros de la Familia de Schoenstatt de Ciudad del Este con el P. Afonso Wosny, uno de “sus novicios”

Members of the Schoenstatt Family of Ciudad del Este with Fr. Afonso Wosny, one of “their novices”

Mitglieder der Schönstattfamilie von Ciudad del Este mit Pater Afonso Wosny, einem „ihrer“  früheren Novizen

 

Benjamín Ulloa aus Chile

Benjamín Ulloa, de Chile

Benjamín Ulloa, from Chile

Benjamín Ulloa aus Chile

 
Diego José Miguel Cifuentes García aus Chile  

Diego José Miguel Cifuentes García, de Chile

Diego José Miguel Cifuentes García, from Chile

Diego José Miguel Cifuentes García aus Chile

 
Matías Cerviño Boix aus Uruguay und Benjamin John DuMontier aus den USA  

Matías Cerviño Boix, Uruguay, y Benjamin John DuMontier, Estados Unidos

Matías Cerviño Boix, from Uruguay , and Benjamin John DuMontier, USA

Matías Cerviño Boix aus Uruguay und Benjamin John DuMontier aus den USA

 
Wiedersehen mit einem anderen “früheren Novizen” aus Ciudad del Este: P. Patricio Rodríguez  

Encuentro con otro „ex-novicio“ de Ciudad del Este: P. Patricio Rodríguez

Meeting another “former novice” of Ciudad del Este: Fr.  Patricio Rodríguez

Wiedersehen mit einem anderen “früheren Novizen” aus Ciudad del Este: P.  Patricio Rodríguez

Fotos: Cabral © 2009

 
   

PARAGUAY, Cristina und Javier Cabral. Es war letztes Jahr, bei einem Treffen der Schönstattfamilie. Das Gespräch kreiste um die vielen Geschenke, die man von der Gottesmutter erhalten hatte, und auf die Frage: "Ja, und was können wir denn für sie tun? Was können wir ihr zurückschenken?", kam die einmütige Antwort: Die Krone für die Königin! Damit begann der "Königsweg" zum 1. Oktober 2010, wenn das Heiligtum zehn Jahre alt wird. Unter den vielen Geschenken, die genannt wurden,waren auch die Novizen der Schönstatt-Patres, die alle zwei Jahre hierher zum Praktikum kommen. Im April kommen sie wieder; vier Novizen, die nach einem Jahr Noviziat ins Sozialpraktikum gehen.

Die Anwesenheit der Novizen war immer sehr bereichernd und fruchtbar vor allem für die Schönstatt-Mannesjugend, aber auch für die ganze Familie.

Wer alles schon hier war...

Heute sind viele der Novizen, die einmal in Ciudad del Este gearbeitet haben, schon Priester: P. Andrés Larraín, P. Beltrán Gómez, P. Patricio Rodríguez und P. Afonso Wosny. Im April und Mai Enrique Grez in Chile sowie Facundo Bernabei und Federico Piedrabuena in Córdoba, Argentina, die Priesterweihe empfangen.

Zwei Chilenen

In jedem ibero-amerikanischen Kurs der Patres sind Chilenen, so ist es nicht zu verwundern, dass zwei der vier Novizen, die nach Ciudad del Este kommen, Chilenen sind:

Benjamín Ulloa Gamboa wurde 1986 in Chile geboren und hat drei Jahre lang Jura studiert. Im Praktikum möchte er in unmittelbare Fühlung kommen mit der Realität und den elementaren menschlichen Nöten und Bedürfnissen, und die, die es am meisten brauchen, mit Würde, Nähe und Herzlichkeit behandeln.

Diego José Miguel Cifuentes García, ebenfalls Jahrgang 1986, wird seinenGeburtstag am 9. Juli in Ciudad del Este feiern. Er erzählt: "Diese Zeit des Sozialpraktikums, so hoffe ich, wird eine Zeit großen Wachsens für mich und des Kennenlernens der sozialen Frage unserer Zeit; eine Zeit, um aus unmittelbarer Nähe die Bedürfnisse der Menschen, besonders der Ärmsten, aufzunehmen und so mehr Erfahrung zu sammeln auf meinem Weg zum Priestertum, wo ich Gott und den Menschen dienen möchte mit dem Besten in mir."

Ein Nordamerikaner, der Japanisch kann

Der Nordamerikaner Benjamin John DuMontier, ist Jahrgang 1984, und hat 2008 sein Philosophie- , Geschichts- und Literaturstudium an der Marquette University in Milwaukee, USA, abgeschlossen. Er hatte als Schwerpunkt Asienstudien belegt. Wie verständigt er sich, könnte man fragen? Ganz einfach: neben Englisch, seiner Muttersprache, spricht er gut Spanisch, da er über ein Jahr in Chile und Paraguay gelebt hat. Und da er an der Sophia in Tokio einen Intensivkurs mitgemacht hat, kann er 500 japanische Zeichen (Kanji) schreiben!

Benjamin sagt über seine Ziele: "Ich möchte mit Kindern arbeiten, vor allem mit denen, die Probleme beim Hören und Sprechen haben. Als Ausländer, der gern Sprachen lernt, habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schwer es sein kann, sich nicht ausdrücken zu können. Ich würde gern die Gebärdensprache lernen. Auch interessiert mit die Arbeit mit Familien als Vorbereitung auf meinen späteren priesterlichen Dienst an den Familien. Ich möchte einmal mithelfen, gesunde, starke Familien zu bauen. Ich habe einmal in einer Armenküche gearbeitet, wo die Leute jeweils die Vorräte für eine Woche erhielten. Ich möchte einfach Erfahrung sammeln mit dem Alltagsleben von Familien.

Dann würde ich in der Zeit auch noch gern mit einer religiösen Gruppe arbeiten, sei es Schönstatt oder eine andere, um zu lernen, wie diese Gruppen in einer Stadt arbeiten, und wie notwendig es ist, jedem, der um einen Dienst bittet, zu dienen. Das könnte auch gut beitragen zu einem Austausch über Sendungen und Charismen der verschiedenen Bewegungen, etwa zwischen der Vision Schönstatts und der Vinzentiner..."

Der erste Novize aus Uruguay

Matías Cerviño Boix aus Uruguay ist Jahrgang 1988 und damit der Jüngste von den vieren. Er hat Kommunikationswissenschaft an der Universität Montevideo studiert. Das wird eine interessante Erfahrung, denn endlich werden wir wissen, woher wirklich unser berühmtes Dulce de Leche und Carlos Gardel (der berühmte Tangosänger, der in Buenois Aires gelebt hat) kommen und wie die Fußballweltmeister hießen, als Fußball noch Fußball war...

Er möchte in seinem Praktikum "dem Gott des Lebens in den Menschen begegnen, denen ich in meinem Sozialpraktikum diene, ich möchte von denen lernen, mit denen ich in dieser Zeit in Kontakt komme. Einfach diese Erfahrung machen, sich Zeit zu nehmen, um den Nächsten zu dienen, vor allem den Ärmsten der Armen."

Die Schönstattfamilie von Ciudad del Este bereitet sich schon darauf vor, die Novizen zu empfangen. Ehepaar Martínez Insfrán ist für die Gesamtlogistik verantwortlich und unterstützt die Novizen - zusammen mit vielen anderen aus Ciudad del Este - in dieser Zeit.

 

 

 

 

 


 

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Last Update: 27.03.2009