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 published: 2009-03-31

Woche der Ehepaare geht weiter

Positives Resümee nach der ersten deutschen "Marriage Week"

 

Trägerkreis der “Marriage Week” in Deutschland

Círculo de portadores de la „Semana de Matrimonio“

Leading group of the “Marriage Week” in Germany

Trägerkreis der “Marriage Week” in Deutschland

 

Vorstand mit Richard Kane, dem “Erfinder” der Marriage Week

Consejo de la Semana de Matrimonio, con el iniciador, Richard Kane

The board, with Richard Kane, initiator of the Marriage Week

Vorstand mit Richard Kane, dem “Erfinder” der Marriage Week

Fotos: Fleming © 2009

 
   

DEUTSCHLAND, Andrea Fleming. Auch 2010 soll es eine "Woche der Ehepaare" in Deutschland geben. Das haben die Initiatoren und der nationale Trägerkreis letzte Woche bei einer Begegnung in Fulda entschieden.

Etwa 30 Vertreter aus verschiedenen christlichen Gemeinschaften waren zur Abschlussbesprechung und Zukunftsplanung am Dienstag, 24.03. in Fulda zusammen und trugen die vielen positiven Echos der ersten deutschen "Marriage Week" vom 07.14. Februar 2009 zusammen.

Aus England war auch der Ideengeber der Marriage Week, der Unternehmer Richard Kane angereist: "Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich von Eurer ersten Ehewoche in Deutschland mitbekommen habe. Ihr könnt stolz auf das Ergebnis sein und ich bin es auch! Ich bin überzeugt, da steckt wirklich ein großes Potenzial für Euer Land dahinter, das ist schon jetzt zu erkennen."

Neben der sehr guten Beteiligung von weit mehr als 15.000 Menschen in Deutschland ist auch das Echo der Veranstalter positiv: An vielen Orten sind bis zu doppelt hohe Anmeldezahlen bei Ehekursen, Vortragsabenden oder Beratungsangeboten zu verzeichnen. "Wir mussten Verstärkung für unser Mitarbeiter-Team aus anderen Regionen anfordern, wir hätten die Anfragen sonst nicht bewältigen können!" erzählt der Leiter einer Eheinitiative aus der Nähe von Hamburg.

Lokale Netzwerke stärken

Auch die beteiligten Unternehmer und Gewerbepartner sind zufrieden. Auch wenn die hohen Rabatte (vielerorts wurde für jedes Ehejahr ein Prozent Rabatt gewährt) nicht immer die Gewinne erhöht haben, ist die Zahl der Interessenten für das nächste Jahr gestiegen und viele Unternehmer haben bereits neue Ideen für weitere Angebote in der nächsten "Marriage Week". "Die Gespräche an der Kasse waren sehr interessant! Eine wirklich gelungene und wert-volle Aktion, bei der wir gern unseren Beitrag gegeben haben." zieht die Inhaberin eines Cafés in sächsischen Hainichen Bilanz.

Im kommenden Jahr möchte man die lokalen Netzwerke verstärken, denn ein gemeinsamer Auftritt als Initiatoren-Kreis in einer Stadt oder einer Region ermöglicht auch eine bessere Verteilung der Aufgaben bei organisation und Werbung, die bisher ausschließlich ehrenamtlich übernommen wurden. "Und allein für die Zusammenarbeit unter uns hat sich die Aktion schon gelohnt! Dass wir aus so unterschiedlichen Richtungen christlicher Kirchen und Gemeinden kommen, ist ja wirklich nicht selbstverständlich und ist eine sehr wertvolle Erfahrung." berichtet eine Vertreterin aus dem Münchner Netzwerk der Marriage Week, an dem Gemeinschaften aus der evangelischen Landeskirche, der katholischen Kirche und einiger Freikirchen beteiligt sind.

Bei der Bilanz der Initiatoren wurde unterstrichen, dass die "Marriage Week" keine ausschließlich christliche Initiative sei. Es gehe darum, alle Kräfte in der Gesellschaft ins Boot zu holen, die sich für die Stärkung der Ehe einsetzen wollen. Da sei kein christliches Bekenntnis Voraussetzung. Auch die Medien sollen ermutigt werden, nicht nur über die lokalen Initiativen zu berichten, sondern in der "Woche der Ehepaare" das Thema Ehe und Partnerschaft selbst in den Blick zu nehmen und in Interviews, Kommentaren und Reportagen zu beleuchten.

Marriage Week – Gutes für Ehepaare

Eine bundesweite Themen- und Aktionswoche zum Thema Ehe und Partnerschaft vom 07. bis 14. Februar, Höhepunkt ist der Valentinstag. Ziel der Initiative ist es, Ehepaaren eine Plattform für gemeinsames Engagement zu bieten und Ideen und Gelegenheiten zu schaffen, Zeit und Kreativität in die Partnerschaft zu investieren. Initiator der Marriage Week ist der englische Unternehmer Richard Kane, in Deutschland wurde sie 2009 erstmals von einem breiten Netzwerk aus Organisationen und Bildungseinrichtungen veranstaltet. Beteiligt sind dabei nicht nur Partner aus Handel, Gastronomie, Kirchen und Kommunen, sondern auch Medien, Bildungseinrichtungen und Vertreter aus der Politik.

 


 

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Last Update: 31.03.2009