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 published: 2009-02-27

Unsere Hand in deiner Hand

Als Helfer in der Konferenz 2014

 

Konferenz 2014: Geschenk und Privileg für die jugendlichen Voluntäre

Conferencia 2014: Un regalo y privilegio para los voluntarios

Conference 2014: A gift and privilege for the volunteers

Konferenz 2014: Geschenk und Privileg für die jugendlichen Voluntäre

 

Bei einer der spontanten Einlagen

Cantando...

Singing...

Bei einer der spontanten Einlagen

 
„Was für ein Ereignis – und wir sind dabei!“  

„Qué momento histórico...“

„What a historical moment... “

„Was für ein Ereignis – und wir sind dabei!“

 
Gnadensymbole  

Símbolos de gracias

Symbols of grace

Gnadensymbole

 
Mikrofondienst  

Servicio de microfóno“

Microphone service

Mikrofondienst

 
Die Helfer mit ihrem exklusiven “Sendungszeichen”  

Los servidores con su „simbolo de misión”

The helpers with their “mission symbol”

Die Helfer mit ihrem exklusiven “Sendungszeichen”

Fotos: Konferenz 2014 – Santos, Leal, Padilla © 2009

 
 

KONFERENZ 2014, María Jesús Badilla. "Vater, unsere Hand in deiner Hand": ein Wort, das in vielen Lebensbereichen einen besonderen Klang hat. Haben wir nicht schon oft alles unserem Vater und Gründer überlassen, damit er Verantwortung übernimmt für unsere Wünsche und Pläne? Haben wir nicht schon oft seine Hand ergriffen und uns seiner Führung überlassen? So war es auch vor genau einem Monat, in der ersten Februarwoche, als acht junge Frauen – sechs Chileninnen und zwei Argentinierinnen –die Hand Pater Kentenichs ergriffen bei einem unbeschreiblichen Erlebnis in Schönstatt: Konferenz 2014! Und wir waren dabei!

Wir waren schon etwa einen Monat in Schönstatt, als uns aus heiterem Himmeleine besondere Bitte erreichte: ob wir bei der Konferenz 2014 im Helferteam mitarbeiten würden? Und zwar im wichtigsten Team, dem Team, das vor und während der Tagung im Hintergrund all das tun würde, was im Vordergrund "einfach von selbst" laufen sollte. Gleich dabei wurde auch gesagt, dass wir eine Woche des Schönstattzeit-Programms opfern müssten, um in dieser Woche ausschließlich für die Konferenz zu arbeiten; ehrlich gesagt waren nicht alle gleich hundertprozentig begeistert, zumal die Vorwarnung kam, dass es eine sehr intensive Woche werden würde mit viel Arbeit, wenig Schlaf und so weiter. Aber trotzdem spürten wir, dass es ein Geschenk und auch eine Anfrage Gottes, und so sagten wir: "Wir sind bereit!" Hätte das nicht jeder getan? Es ging schließlich um ein historisches Ereignis der gesamten Schönstattfamilie!

Zeugen eines einmaligen Ereignisses der Schönstattgeschichte

Jede von uns ist jetzt Zeuge eines einmaligen Ereignisses in der Schönstattgeschichte. Vertreter von über 30 Ländern, aus verschiedenen Kulturen, Sprachen und Aufgabenbereichen in ihren Ländern, alle – einschließlich wir – geeint in einer unbeschreiblichen Liebe zu Schönstatt und der Bereitschaft, den Spuren unseres Gründers zu folgen in Blick auf die Feier von 100 Jahren Liebesbündnis im Jahr 2014.

Und wir waren Zuschauer jedes Ereignisses, jeder Entscheidung in der Konferenz; denn wir bekamen das Geschenk, nicht nur helfen, sondern damit auch dabei sein zu dürfen, zuzuhören und mit den Delegierten diese Woche zu verbringen. Wir können aus erster Hand bezeugen: die Liebe zur Schönstattfamilie, das Gefühl, Kinder des Vaters zu sein, die tiefe Liebe zu Maria: das hat jeder Teilnehmer ausgestrahlt in seinem Engagement für Schönstatt, für die Familie des Vaters.

Die ganze Woche über durften wir erleben, dass auch 100 Jahre nach der Gründung Schönstatts alles sich in der Botschaft vom Liebesbündnis bündelt, in dem, was schon so alt und zugleich die Antwort auf unsere heutige Zeit ist. Der Heilige Geist wehte kräftig in der Konferenz, man spürte, wie er führte, damit man neue Wege sah und neue Antworten fand...

Schönstatt in die Kirche tragen und die Schlafenden wecken

Das kann man nie mehr vergessen. Es war eine intensive, arbeitsreiche Woche, aber eine Woche, die ganz erfüllt war von ihm. Man wird nicht oft eine Gemeinschaft erleben, die mit solch sehnsuchtsvoller Kraft und Unterschiedlichkeit zugleich (in Sprache, Alter, Kultur...), mit solch unterschiedlicher Geschichte, solche unterschiedlichem soziokulturellem Kontext vorangeht und versucht, gemeinsame Ideen und Vorstellungen zu entwickeln; dass das glückte, kann man nur verstehen aus dem Blickwinkel der Liebe und des Feuer, das die Gottesmutter in allen entzündet hat, diesem Feuer der ersten Liebe, das uns heute lebendig hält, das uns dazu bringt, nach dem Höchsten zu streben, die Hand und das Herz auszustrecken nach den Sternen, nach Heiligkeit zu streben und die Hand unseres Vaters zu ergreifen, um sein Werk weiterzutragen...

Darum haben wir als die Jugendlichen, die bei diesem historischen Ereignis der Familie dabei sein durften, jetzt eine Sendung. Und drängt es mehr als jemals im Leben, hinauszugehen und Schönstatt in die Kirche zu tragen, die schlafenden Herzen aufzuwecken und weiter die Herrlichkeiten der Schönstattfamilie zu schauen, geborgen im Herzen der Gottesmutter und unseres Gründers. Für uns als Teil des Helferteams war es wie eine Aussendung; wir haben etwas erlebt, das wir in unsere Jugendgemeinschaften in Bellavista, Viña del Mar, Santiago Cordillera und in Argentinien hineintragen möchten, damit wir alle noch mehr glühen für das Liebesbündnis und so das große Jubiläumsfest 2014 mitfeiern!

Zukünftige Generationen mögen über uns zu Gericht sitzen, was wir aus dem Gnadenerlebnis der Konferenz 2014 gemacht haben.

Ein Geschenk und eine Verpflichtung

Hier einige Zeugnisse der anderen Helferinnen:

Mercedes Trovato, Buenos Aires - Argentinien:

"Es war ein Geschenk, eine Auszeichnung, aber jetzt ist eine klare Sendung: als Jugendliche möchten wir das, was wir erlebt und gelernt haben, nach Hause tragen. Schönstatt gibt Antworten auf die Bedürfnisse unserer Zeit, und darum drängt es, dass seine Pädagogik und seine Werte überhaupt in die Gesellschaft hineinkommen, die Kultur prägen und der Kirche zur Verfügung stehen; das ist die beste Art und Weise, wie wir uns auf die Feier von 2014 vorbereiten können."

Camila Gallardo, Viña del Mar - Chile:

"Die Liebe zur Sendung unseres Vaters, die die Familie bei dieser Konferenz ausstrahlte, war ein Beispiel für uns Helfer und ein Ansporn, als Jugend auch eine große Aufgabe anzugehen ... diejenigen zu sein, die als Werkzeuge sich verpflichten, die nächsten 100 Jahre Schönstatts zu gestalten."

Maria Elena Estévez, Santiago Cordillera – Chile:

"Für mich ist es einfach ein Traum gewesen, einen Zeitlang in Schönstatt zu sein, zum Urheiligtum und zum Grab Pater Kentenichs zu gehen, und allein dafür erlebe ich mich schon sehr, sehr verwöhnt – aber noch viel mehr durch das Geschenk, bei dieser Konferenz dabei gewesen zu sein, die die nächsten Jahre und Jahrzehnte Schönstatts prägen wird. Ich denke manchmal noch: das kann doch gar nicht wahr sein, ich war gerade jetzt hier, und ich war dabei als Helferin – was für eine Ehre! Ein wirkliches Geschenk des Himmels!"

Romina Bacigalupo, Viña del Mar – Chile:

"Für mich war es wirklich ein Geschenk, so die Konferenz miterleben zu dürfen; ich konnte den Geist der Familie aufnehmen und sehen, wir wir, obwohl wir so unterschiedlich waren, uns in den selben Idealen und Wünschen einten: die Botschaft Schönstatts mit unserem Vater in die Welt zu tragen durch unser Liebesbündnis."

Maria Gabriela Miranda, Viña del Mar – Chile:

"Ich hatte keine Vorstellung davon, was diese Konferenz sein würde und wie ich daran mitwirken könnte; die Gottesmutter hat sie zu einem wirklichen Vorübergang des Vaters werden lassen. Er wollte, dass wir alle wieder auf die Gnade schauen, auf all das, was die Gottesmutter für diese Zeit will. Jetzt gilt es, die nächsten 100 Jahre anzupacken."

Beitrag für die Zeitschrift Vínculo, Chile; Übersetzung: mkf

 


 

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Last Update: 06.03.2009