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 published: 2009-01-27

Die Rückkehr der Verbündeten - die er damals gesucht hat...

Vor Beginn der Konferenz 2014: Interview mit Lourdes und Jaime Ortiz, Paraguay

 

Familie Ortiz am Fest der Heiligen Familie in Tuparenda

La familia Ortíz en la Fiesta de la Sagrada Familia, en Tuparenda

The Ortiz’ at the Feast of the Holy Family in Tuparenda

Familie Ortiz am Fest der Heiligen Familie in Tuparenda

 

Tadeo und P. Mateus Bernardes: Arbeit an den Namensschildern

Tadeo y el P. Mateus Bernardes: armar crecenciales

Tadeo and Fr. Mateus Bernardes working on the credentials

Tadeo und P. Mateus Bernardes: Arbeit an den Namensschildern

 
Die ganze Konferenz am laufenden Band (von Etiketten)  

Toda la jornada en una cinta (de etiquetas)

The entire Conference in one band (of  stickers)

Die ganze Konferenz am laufenden Band (von Etiketten)

 
Kopieren… und kopieren: Cecilia Tre, Argentinien  

Copiando...: Cecilia Tre, Argentina

Copy Queen: Cecilia Tre, Argentina

Kopieren… und kopieren: Cecilia Tre, Argentinien

Fotos: Franco/ Fischer © 2009

 
   

SCHÖNSTATT, mkf. Eine Gnadenwoche, eine Coenaculumswoche, eine Woche, in der Familie des Vaters Erlebnis wird, und wir dürfen dabei sein... als Delegierte, als Helfer, durch unser Gebet: So ließen sich die Echos zusammenfassen, die Tag für Tag kommen, auch aufgrund der in den letzten Wochen veröffentlichten Interviews mit einigen Teilnehmern. Und nun ist es bald so weit...

In Schönstatt sind Helfer aus Brasilien, Argentinien, Chile und Deutschland seit Tagen dabei, in Zusammenarbeit mit der Tagungsleitung - P. José María García und Schw. M. Luciane Machens und dem Vorbereitungsteam - die Tagung in jeder Richtung gut vorzubereiten: Tagungsmappen mit allem Material in den drei Sprachen der Konferenz werden zusammengestellt, Namensschilder mit nach Sprachen sortierten Bändern versehen, Hinweisschilder in drei Sprachen in Marienland angebracht, Texte am laufenden Band übersetzt, und der Kopierer arbeitet und arbeitet... Eine Tagung, in der alle Teilnehmer "in ihren eigenen Sprachen Gottes große Taten verkünden hören" sollen, braucht Dolmetscherkabinen und Dolmetscher, viele Übersetzer und Übersetzungen, Einfühlungsvermögen und vor allem Freude an der Vielfalt und Internationalität Schönstatts. Und die wächst Tag um Tag.

Tadeu, ein Jugendlicher aus Brasilien, der zur Zeit in Deutschland im Schüleraustausch ist, kam am Wochenende nach Schönstatt - und fand sich unversehens beim Erstellen der Namensschilder wieder. Stundenlang. "Phantastisch! Nicht als Konsument nach Schönstatt kommen, sondern Schönstatt bauen!" Und noch mal: "Schönstatt bauen, das möchte ich."

Schönstatt bauen möchten auch Lourdes und Jaime Ortiz aus der Schönstatt-Familienliga, in ihrer Heimat Paraguay, wo sie für die Familien der Einführungs-Ebene verantwortlich sind. Sie kommen zusammen mit Sr. Elizabet Parodi als Delegierte Paraguays zur Konferenz 2014 - und damit zum ersten Mal im Leben nach Schönstatt!

Es ist das erste Mal, dass eine so internationale Konferenz mit Vertretern aus 32 Ländern in Schönstatt stattfindet. Was bedeutet es für Sie, daran teilzunehmen?

Da kommen zwei große Gefühle zusammen, die uns sehr lebendig die Kleinheit des Werkzeugseins bewusst werden lassen. Einmal die ganz ganz große Freude, das erste Mal in Schönstatt zu sein! Im Urheiligtum... dem Ort, wo die Gottesmutter die Initiative ergriffen hat und immer neu ergreift, wegen der wir heute dorthin fahren, fest davon überzeugt, dass wir zu für immer ihr und ihren Plänen gehören.

Und andererseits glauben Jaime und ich, dass diese sieben Tagen (sieben!, wie die Gaben des Heiligen Geistes!) der Konferenz ein wirklich ein Coenaculum sein werden, wie es in einem der ersten Briefe von dort hieß. Es ist eine große Verpflichtung, die wir haben, denn wir müssen ja unserer gesamten Schönstattfamilie von Paraguay das dort Erlebte authentisch vermitteln.

Wir fühlen uns geehrt, dort zu sein, und haben uns natürlich auch oft gefragt, ob wir wirklich die am besten geeigneten Vertreter unseres Landes sind. Aber als wir die Einladung der Zentrale Paraguays erhielten, haben wir gebetet und dann dankbar geantwortet: "Wir danken dir, Vater, dass du das den Kleinen geoffenbart - geschenkt - hast."

Das Vatersymbol für das Urheiligtum und die Internationale Auxiliar sind dabei. Was für Hoffnungen und Erwartungen verbinden Sie mit diesen beiden internationalen Symbolen?

Dass sie einerseits von Anfang an ein Zeichen dafür sind, dassunsere drei Kontaktstellen unsere Überlegungen während der Tagung leiten; sie zeigen uns die Wege für die Planung und lassen uns die Früchte vorweg kosten. Wir können eigentlich nie die Augen, den Sinn und das Herz von ihnen abwenden!

Andererseits glauben wir, dass Pater Kentenich uns vielleicht besonders aufmerksam machen will auf das, was er uns sagen will, was er möchte, dass wir als Familie tun, damit die Anbringung dieses Vatersymbols im Urheiligtum einmal Wirklichkeit werden kann. Ich glaube, er wird da jedem von uns was ins Ohr flüstern!

Die Konferenz beginnt im Urheiligtum; jedes Land bringt dabei ein Symbol mit als Ausdruck der Bereitschaft, mit dem eigenen originellen Gnadenstrom "den Ursprungsort zu bereichern", wie Joao Pozzobon gesagt hat, als er die Ur-Peregrina ins Urheiligtum brachte. Es ist Ausdruck des Rückstroms. Was erwarten Sie davon?

Als Latinos denken wir vor allem: das ist schon ein Teil der Bestätigung der Vision unseres Gründers über die Rettung der Sendung... das sind die Verbündeten, die er hier in Lateinamerika suchen wollte. Jetzt kommen sie... Wir sind sehr stolz.

Jedes dieser Symbole steht für die Beiträge, mit dem wir den berühmte Hut unseres Vaters füllen, den er vor seinem Weg ins Exil gezeigt hat mit den Worten: Beiträge zum Gnadenkapital! Und wir glauben, dass jedes Land mit seinem Symbol der Gottesmutter im Urheiligtum sagt: "Damit wollen wir dir zeigen, dass wir dich wirklich lieben, wie du es vor 100 Jahren erbeten hast!"

Wir glauben auch, dass all diese Symbole zusammen mit dem Vaterauge und der Auxiliar, die Wunder wirkt, so wie uns Pater Kentenich und Vinzenz Pallotti gesagthaben, und wie es uns Joao Pozzobon in der Praxis gezeigt hat. Sie werden uns helfen, dass wir diese 100 Jahre als großes Erbe sehen, das uns verpflichtet, das Jubiläum feiern mit dankbarem Blick auf das Vergangene, mit leidenschaftlichem Leben als Jünger und Missionare nach dem Vorbild unseres Gründers im Heute und der Zukunft entgegen gehen in der Hoffnung, dass der Heilige Geist uns die Gabe der Unterscheidung gibt, die uns die große Sendung 2014 erkennen lässt.

Was erwarten Sie konkret von der Konferenz?

Dass Paraguay in den Früchten dieser Konferenz die Kraft und die erneuerte Geisterfülltheit schenkt, damit die Lebensströme weiter fließen, die sich in der letzten Jahresparole der letzten beiden Jahre niedergeschlagen haben: "Ja, Vater, wir sind bereit: Deine Sendung ist unsere Sendung!", als eine Form der Vorbereitung und als Beitrag für das zweite Jahrhundert Schönstatts. Und dass wir im Bewusstsein dessen, dass Schönstatt ein Werk Gottes ist, das gerufen ist, die Sendung der Kirche mitzutragen, auch unter diesem Aspekt das Denken und den Geist unseres Gründers neu betrachten und uns fragen, wie es um unsere eigene Teilnahme am Leben der Kirche steht und wo wir als Schönstattbewegung in unseren Ländern eingreifen in das Leben unserer Völker.

Das ist ein Prozess, den alle Ländern voranbringen müssen im Bewusstsein dessen, dass wir uns immer in der Sendung gründen, unsere Wurzeln stärken und weiterhin reiche Frucht bringen müssen.

Persönlich und als Ehepaar hoffen wir, im Werkzeugsbewusstsein zu wachsen und eine einmalige Erfahrung gegenseitiger Bereicherung durch unsere Brüder und Schwestern im Liebesbündnis erleben werden, durch ihre Träume und Ideale. Für uns wird das die große Coenaculumserfahrung sein: Verschiedene Sprachen, verschiedene Farben, verschiedene Vorschläge, verschiedene Symbole und ein einziges Ziel: entdecken, was unser Vater für die nächsten 100 Jahre will!

Und was ist Ihr Traum von 2014?

Viele haben wir! Wir träumen von einem Fest und wir träumen von einem erneuerten, missionarischen Schönstatts, das sich Kirche und Welt schenkt als Frucht des Jubiläums 2014.

Es wird sicher in der Konferenz viel Zeit geben zum Diskutieren und Entwerfen beider Aspekte. Für das Fest ist unser Traum, dass der 18. Oktober 2014 ein ganz großes Fest wird, an dem alle Heiligtümer der Welt, mit dem Urheiligtum verbunden, ihren Ländern ein Erlebnis von Familie schenken, wie es nur in der Kraft des Liebesbündnisses möglich ist.

Damit der Traum wahr wird

Damit der Traum vom Coenaculum wahr wird, wird diese Konferenz von einer wahren Gebetswelle begleitet. Konkret haben sich für einen ganzen oder halben Tag oder eine bestimmte Gruppe verpflichtet:

  • Schönstattfamilie Oregon, USA (1. Februar)
  • Marienschwestern, Nordprovinz, Deutschland (2. Februar
  • Familienbund, Deutschland (2. Februar nachmittags)
  • Josef Kentenich Schule inTrujillo, Perú (2. Februar nachmittags)
  • Marienschestern der Nazaret-Provinz, Argentinien (2. Februar)
  • Schönstattfamilie Lima, Perú (3. und 5. Februar nachmittags)
  • Mädchenjugend Argentinien, auf dem Lager in Salta (3. Februar)
  • Familien aus Minnesota, USA, von den Hausheiligtümern aus (3. Februar)
  • Berufstätige Frauen, Deutschland (4. Februar morgens)
  • Mannesjugend Brasilien (4. Februar nachmittags)
  • Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Goya, Argentina (Rosenkranz in Radio Maria Argentinien am 3. und 5. Februar, Tausend Ave Maria am 7. Februar)
  • Sionskreis Miami, USA (5. Februar)
  • Familienbund Puerto Rico (5. Februar)
  • Ein Kurs der Marienschwestern (6. Februar)
  • Kampagne der Region Sé, Sao Paulo, Brasilien (6. Februar)
  • Schönstattfamilie von Poços de Caldas, Brasilien (6. Februar)
  • Schönstattfamilie von Washington, USA (6. Februar)
  • Marienschwestern Marienland (für alle Teilnehmer)
  • Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, Austin, USA (Gebetsklima)

Danke!

Livestream im Internet von der Feier am Urheiligtum, Prozession und Messe am 2. Februar ab 8.45 Uhr; später ist auch die Aufzeichnung zu sehen; Livestream auch von der Abschlussmesse am 7.2. ab 10.00 Uhr: www.schoenstatt-tv.de

Täglich voraussichtlich kurze Zusammenfassung.

Die Berichterstattung auf schoenstatt.de erfolgt schwerpunktmäßig nach der Konferenz.

 


 

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Last Update: 27.01.2009