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 published: 2009-01-30

Als Familie auf der Suche nach dem, was Pater Kentenich heute von seiner Familie möchte

Konferenz 2014: ein Coenaculum, Familie des Vaters, ein Strom von Gnaden hin zum Urheiligtum

 

Am 30. Januar brachte die Delegation aus Burundi und Kongo die Internationale Auxiliar ins Urheiligtum und vertraute ihr die Konferenz 2014 an

El 30 de enero, la delegación de Burundi y Congo llevó la Auxiliar Internacional al Santuario Original, entregándola la Conferencia 2014

On January 30, the delegation from Burundi and Congo brought the International Auxiliary to the Original Shrine, entrusting her the Conference 2014

Am 30. Januar brachte die Delegation aus Burundi und Kongo die Internationale Auxiliar ins Urheiligtum und vertraute ihr die Konferenz 2014 an

 

Heilige Messe in Marienland: die ersten Teilnehmer und Helfer feiern zusammen Gottesdienst

Santa Misa en Marienland: los primeros participantes y servidores

Holy Mass in Marienland: the first participants and helpers are there

Heilige Messe in Marienland: die ersten Teilnehmer und Helfer feiern zusammen Gottesdienst

 
Die Auxiliar kam um 8.20 Uhr ins Urheiligtum zurück – nach einem Jahr und drei Monaten Pilgerweges durch Burundi, Congo, Tanzania und Ruanda  

La Auxiliar volvió a las 8.20 hs., después de un año y tres meses de peregrinación por Burundi, Congo, Tanzania y Ruanda

The Auxiliary was arrived at 8.20 AM , after one year and three months of pilgrimage through Burundi , Congo , Tanzania and Rwanda

Die Auxiliar kam um 8.20 Uhr ins Urheiligtum zurück – nach einem Jahr und drei Monaten Pilgerweges durch Burundi, Congo, Tanzania und Ruanda

 
Gebet  

Oración

Prayer

Gebet

 
Die “afrikanische” Königin  

La Reina “africana”

The “African” Queen

Die “afrikanische” Königin

 
Manuel Huapaya mit dem Poster mit den Früchten des Liebesbündnisses  

Manuel Huapaya con el afiche de los frutos de la Alianza

Manuel Huapaya with the poster with the fruits of the Covenant

Manuel Huapaya mit dem Poster mit den Früchten des Liebesbündnisses

Fotos: Fischer © 2009-01-30

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 
 

SCHÖNSTATT, mkf. Die Erwartung steigt. Helfer und Teilnehmer der Konferenz 2014 kommen an, täglich, mittlerweile fase im Stundentakt. Schwester M. Rebecca aus Australien, Schw. M. Cacilda aus Brasilien, Schw. M. Virginia aus Ecuador, Manuel Huapaya aus Perú. An diesem 30. Januar kommt etwa alle zwei Stunden jemand in Frankfurt oder Köln an. Die ersten waren um 5.00 Uhr früh P. Jean Bernard und Schw. M. Lisette aus Burundi, später kamen zwei der Übersetzer – Angie Santos aus Houston, USA, und Mary Cole aus Manchester, England.

Die Augen von Manuel Huapaya, Vater von drei kleinen Kindern, beginnen zu leuchten, als er gefragt wird, welches Symbol er für Peru bringe; fast andachtsvoll sagt er: "Die Krone aus dem Heiligtum".

Die Krone aus dem Heiligtum in Lima, einem der jüngsten Südamerikas,wo die Schönstattfamilie intensiv für diese Konferenz betet.

Das Vatersymbol, das Argentinien schon im Jahr 1981 für die Tür des Urheiligtums geschenkt hat, das jahrelang verschollen war und dann 2006 in Austin, USA, wieder auftauchte – dank einer Suchaktion über schoenstatt.de; dieses Vatersymbol, das seitdem durch viele Gemeinschaften und Diözesen Argentiniens gewandert ist...

Der Triumphwagen der MTA, Symbol der Schönstattfamilie von Costa Rica bei der Erarbeitung ihres Heiligtums...

In den Morgenstunden des 30. Januar kam die Internationale Auxiliar in Schönstatt an, nach über einem Jahr fruchtbarer Friedenswallfahrten durch Burundi, Kongo, Ruanda und Tansania. Die Königin der Neu-Evangelisierung, von Papst Johannes Paul II beim ersten Weltjugendtag 1987 in Buenos Aires gesegnet, war bei den Weltjugendtagen 1987 und 2005 dabei, bei der Gründung der Kampagne in mehreren Ländern Lateinamerikas, bei der CELAM-Konferenz in Santo Domingo, bei der Verbreitung des Lichter-Rosenkranzes in Deutschland, bei der Einweihung des Heiligtums in Belmonte... und kehrt jetzt nach Schönstatt zurück, um die Gnaden ihres Pilgerweges in die Konferenz 2014 hineinzutragen.

Schw. M. Lisette und Pater Jean Bernard waren kaum durch die Türen der Gepäckausgabe gekommen, als sie zu erzählen begannen vom königlichen Abschied der Auxiliar: Patres, Schwestern, Schönstätter, viele Menschen, die bei den Wallfahrten mitgegangen waren, begleiteten sie im Autokorso quer durch Bujumbura zum Flughafen. Wie immer, fuhr sie im geschmückten Auto... selbst geschmückt mit kostbaren Tüchern in weiß und blau, dem afrikanischen Prachtgewand, das ihr so gut steht... Mit dabei ein Korb voller Briefe an die Gottesmutter, die mit der Auxiliar gehen sollen als Beiträge zum Gnadenkapital. Kein Wunder, dass sie von Bujumbura abfuhr wie eine Königin: erster Klasse in der Kabine nach Addis Abbeba und auch weiter nach Frankfurt.

Und da kam sie an wie nach all ihren Besuchen: ohne Tasche (aber eine neue hatte sie schon bekommen) und ohne den Rosenkranz – der bleibt für immer in Burundi. Doch aus Burundi hat sie einen neuen mitgebracht.

Die Ankunft am Urheiligtum nach der Acht-Uhr-Messe war bewegend. Pater Barmettler, der die Delegation aus Burundi und die Auxiliar am Flughafen abgeholt hatte (er war ja Werkzeug für ihren Weg nach Burundi), erzählte jedem: "Die Auxiliar ist von Burundi zurück!" Schw. María José aus Argentinien umarmte sie... P. Jean Bernard und Schw. Lisette beteten und sangen in Kirundi und Französisch und vertrauten ihr die Konferenz 2014 an. Bis zum Beginn der Konferenz bleibt sie nun am Grab Pater Kentenichs. Afrikanisch!

Eine Vorwegnehmen dessen, was 2014 geschieht

Am 2. Februar morgens um 8.45 Uhr gehen alle Teilnehmer, Land für Land, ins Urheiligtum, um das Symbol der spezifischen Gnaden, die aus dem 18. Oktober in ihrem Land wirksam geworden sind, der MTA zu schenken, in Dankbarkeit und neuer Verpflichtung; zusammen mit diesem Symbol bringen sie den Gnaden- und Lebensstrom, der in ihrem Land aufgebrochen ist zurück an den Ort, an dem alles angefangen hat und den sie heute mit dem Leben bereichern möchten, das in allen Kontinenten aufgebrochen ist.

Pater Kentenich hat oft von diesem Rückstrom gesprochen. Am 2. Februar wird man ihn sehen, berühren, hören ... als eine große Vorwegnahme dessen, was 2014 geschieht.

Und es passt zu diesem schlichten und historischen Moment, dass es dann zum ersten Mal einen Livestream vom Urheiligtum gibt. Man kann wirklich live dabei sein oder auch später die Aufzeichnung sehen: www.schoenstatt-tv.de.

Eine Konferenz - ein Coenaculum – eine Familie des Vaters

Jeder Tag beginnt mit der Heiligen Messe. Die Teilenhmer feiern sie gemeinsam in den verschiedenen vertretenen Sprachen.

Jeden Tag beginnt die Arbeit – im Plenum oder in den Gruppen - mit einem Wort des Vater. Er ist es, der den Teilnehmern sagen möchte, was in dieser geschichtlichen Stunde angesagt ist für den Weg seines Werkes an der Schwelle des zweiten Jahrhunderts seiner Geschichte und Fruchtbarkeit für Kirche und Welt.

Jede Arbeitseinheit – im Plenum oder in den Arbeitsgruppen – beginnt mit einem Gebet.

Jeden Abend erwartet Pater Kentenich die Teilnehmer am Ort seines Heimgangs.

Tag für Tag begleitet, trägt und verpflichtet sie das Gebet der Schönstattfamilie in aller Welt.

Damit in der Konferenz 2014 ein Prozess der Meinungs- und Willensbildung vor sich geht, der zu Entscheidungen führt, die alle mittragen können, wird die Dynamik der Tagung bestimmt von den Strömungen und Tendenzen, die in der Konferenz-Gemeinschaft entstehen. Daraus ergibt sich der Wechsel von Plenum und Arbeitskreisen, Darstellung von Bausteinen und Redaktion von Zusammenfassungen. Pater José María García und Schw. M. Luciane Machens als Hauptverantwortliche geben zusammen mit einem Team alles, damit in den Tagungsmappen und vor allem in den Seelen wachsen kann, was alle miteinander erarbeiten bei der Suche nach dem, was unser Vater und Gründer heute von seiner Familie möchte.

Dank allen, die mithelfen im Gebet!

 


 

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Last Update: 30.01.2009