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 published: 2008-11-25

Ein Lebensstationen-Weg in Gymnich

Feier des 123. Geburtstags Pater Kentenichs in seinem Geburtsort Gymnich

 

Feier am 15. November in Gymnich: vor dem Geburtshaus

Frente de la casa natal del Padre Kentenich, en Gymich, 15 de noviembre

In front of the house where Fr. Kentenich was born, in Gymnich, November 15

Feier am 15. November in Gymnich: vor dem Geburtshaus

 

Gebet

Oración

Prayer

Gebet

 
Segen  

Bendición

Blessing

Segen

 
Im erweiterten Garten  

En el jardín ampliado

In the „wider“ garden

Im erweiterten Garten

Fotos: Petra Stegemann © 2008

 
   

DEUTSCHLAND, P. Peter Nöthen/mkf. Am Samstag, dem 15.November, wurde in Gymnich, dem Geburtsort Pater Josef Kentenichs, unter dem Motto "Du wirst uns Hoffnung und Zukunft geben" sein Geburtstag begangen: er wäre an diesem Tag 123 Jahre alt geworden. Gegen 14.00 Uhr versammelten sich rund 100 Besucher aus den umliegenden Diözesen und von Gymnich selbst im und beim Geburtshaus.

Es gab einiges zu bewundern, was sich im und am Geburtshaus in der letzten Zeit getan hat: Die Fotos im Haus sind von der Vallendarer Graphikerin Hildegard Hug neu gestaltet worden. Die alte Garage und die Nebengebäude haben grün gestrichene Türen bekommen. Der Zaun zur Nachbarwiese ist z.T. entfernt worden, weil die Wiese jetzt mitbenutzt werden kann. Und der Höhepunkt: es gibt 11 helle Granitsteine, verteilt im Hof und im Gartengelände. Auf jedem Stein ist eine Tafel mit einem wichtigen Lebensdatum Josef Kentenichs verbunden mit einem Symbol und einem Bibelvers – ein "Lebensstationen-Weg". Als es sich herumsprach, dass man mit 200.-€ eine Patenschaft für eine der Stationen übernehmen konnte, ging es hoch her, weil nicht genug Steine für einzelne Gemeinschaften und Einzelpersonen zu vergeben waren. Ein schöner Wettbewerb – und eine gute Idee!

Gedenktafel für Katharina Kentenich

Gegen 14.30 Uhr begann der offizielle Teil mit einer Begrüßung im Namen der Schönstatt-Patres als Träger des Hauses durch Pater P. Nöthen, verbunden mit einem herzlichen Dank an den Förderverein und die Gymnicher Kirchengemeinde, die auch in diesem Jahr die Feier möglich machte. Nach dem Lied "Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur...." wurde kurz jede der Lebensstationen bedacht und mit einer passenden Fürbitte verbunden. Zum Abschluss konnte man am Bildstock sein Liebesbündnis mit der MTA erneuern. Dann wurde eine Gedenktafel für die Mutter Katharina Kentenich gesegnet, die neben dem Bildstock steht.

Mit einer schön gestalteten Prozession ging es dann zur Pfarrkirche, wo alle sich um den Taufbrunnen versammelten. Es wurden die Taufversprechen erneuert. Mit einem Segen für alle Sorgen und Anliegen, die jeder im Herzen trug, für alle Gymnicher und alle, die auf der weiten Welt sich mit Pater Kentenich verbunden wissen, schloss der Gebetsteil.

Der Förderverein hatte anschließend ins Pfarrheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Reger Austausch in schöner Atmosphäre war angesagt! Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Lichtschläger, erzählte, wie es zu dem Lebensstationen-Weg kam. Er bedankte sich für die Spenden. Dann verkündete er, dass im kommenden Jahr eine Halle für etwa 40-50 Personen vom Nachbargrundstück angemietet und für Besucher des Geburtshauses hergerichtet werden kann, was mit großer Freude aufgenommen wurde. Er wies auch darauf hin, dass 2010 der Geburtstag – 125 Jahre - in größerem Rahmen begangen werden soll. Pater Nöthen stellte den neuen Info-Flyer zum Geburtshaus vor mit der Einladung, ihn möglichst vielen Menschen im Bekannten- und Verwandtenkreis und in den umliegenden Pfarrgemeinden zu verteilen. Alle vorhandenen wurden mitgenommen.

Um 17.00 Uhr schloss sich die Feier der hl. Messe in der Pfarrkirche an. Msrg. Felix Kreutzwald stand ihr vor und hielt in der Predigt eine Betrachtung zum Tagesmotto: Jeder braucht Grund zur Hoffnung und schaut immer wieder in die Zukunft. Am Leben von Pater Kentenich erläuterte er, wo solcher Grund zu finden ist. Er rief auch auf, sich in den persönlichen Anliegen an Pater Kentenich zu wenden und ihn um seine Fürbitte anzurufen.

 


 

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Last Update: 25.11.2008