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 published: 2008-10-28

RESPECT !

DIE Jugendvigil vor dem Schönstatt life in Quarten, Schweiz

 

„Heiligtum by night“

El Santuario de Quarten en la noche…

The Shrine in Quarten at night...

„Heiligtum by night“

 

Vigilnacht der Schweizer Schönstattjugend

Vigilia de la Juventud de Schoenstatt de Suiza

Vigil of the Swiss Schoenstatt Youth

Vigilnacht der Schweizer Schönstattjugend

 
Musik Part 1  

Música, parte 1

Music, part 1

Musik Part 1

 
Musik Part 2  

Música parte 2

Music part 2

Musik Part 2

 
Anbetung im Heiligtum  

Adoración en el Santuario

Adoration in the Shrine

Anbetung im Heiligtum

 
Gemütliches Beisammensein  

Encuentros...

Socializing

Gemütliches Beisammensein

Fotos: Schmidlin © 2008

Mehr Fotos gibt’s hier

 
 

SCHWEIZ, Xenia Schmidlin. Wie jedes Jahr trifft sich die Jugend am Abend vor dem Schönstatt life zu einer Vigilnacht. Dieses Jahr stand die Vigil unter dem Thema: RESPECT! Respect! – ein Modewort, das uns herausfordert. Respect! gegenüber Gott, unseren Mitmenschen, der Natur und natürlich gegenüber mir selbst! Klingt super, aber was heisst das eigentlich konkret? Über diese Fragen hat sich die Schweizer Schönstattjugend bei der Vigilnacht in Quarten Gedanken gemacht…

"Ihr Ziel ist erreicht.", teilte die freundliche GPS-Stimme einer Jugendlichen mit, welche zum ersten Mal nach Quarten kam. Das Ziel erreichten auch gut 40 andere Jugendliche aus allen Ecken der Schweiz. Die Spannweite reichte von noch nie, bis bereits in Quarten zu Hause.

Angekommen in Quarten wurde nach einer herzlichen Begrüssung erst mal für das leibliche Wohl gesorgt. Bei feinen Spaghettis konnte man sich stärken und hatte sich wegen längeren oder kürzeren Wiedersehens jede Menge zu erzählen. Um ca. 21h machten wir uns Richtung Hauskapelle auf den Weg, wo die eigentliche Vigil begann. Aus der Hauskapelle erklangen bereits bekannte Klänge, welche uns gleich in die Vigil-Atmosphäre hinein nahmen.

Respect! – ein Modewort mit vielen Facetten

Ankommen durften wir auch beim lieben Gott und der Gottesmutter, jeder mit seinem ganz persönlichen Rucksack: den Alltagssorgen und Freuden, Schwächen und Stärken, seinen eigenen Ecken und Kanten und mit allem, was uns für unsere Mitmenschen so wertvoll macht. So hörten wir im Anfangsgebet: "Heute Abend dürfen wir wieder ganz besonders Kraft, Mut und Energie für den Alltag tanken. Es ist schön, dass du uns an der Hand genommen, und hier her geführt hast. Dafür danken wir dir."

Die ganze Vigil stand unter dem Motto: RESPECT! Folgende Fragen begleiteten uns durch die Nacht:

  • Geht die Umwelt unbeachtet an mir vorbei, oder schenke ich der Schöpfung auch mal einen staunenden Blick?
  • Wie fasse ich Meinungen von meinem Mitmenschen auf? Respektiere ich sie?
  • Respektiere ich das Original eines jeden?
  • Wird mir bewusst, dass mein Körper etwas ganz Besonderes ist, zu dem ich Sorge tragen muss?
  • Gott formt mich zu dem was bin und hat für mich einen Weg bestimmt – nehme ich ihn an?

Dazwischen richteten wir unseren Blick auch immer wieder auf die Bibel, denn auch in der Bibel finden wir eine Fülle von Stellen, welche uns auf den Respekt gegenüber Gott, anderen, der Natur und uns selbst hinweisen.

Verbreitet keine Verleumdungen über eure Mitmenschen. Sucht niemand dadurch aus dem Weg zu schaffen, dass ihr vor Gericht falsche Anschuldigungen gegen ihn vorbringt. Ich bin der HERR! Wenn du etwas gegen deinen Bruder oder deine Schwester hast, dann trage deinen Groll nicht mit dir herum. Rede offen mit ihnen darüber, sonst machst du dich schuldig. Räche dich nicht an deinem Mitmenschen und trage niemand etwas nach.

Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Ich bin der HERR! (3. Buch Mose 19, 11 – 18)

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Matthäus 22, 37 – 40)

Respect! ist also nicht nur ein Modewort mit vielen Facetten, sondern es fordert kann auch echt herausfordern.

"Liebe – und dann tue, was du willst"

In einem ansteckenden Impuls teilte uns Vikar Armin Fässler seine Gedanken zu Respect! mit. Vikar Armin meinte, dass Respekt viel mit Vertrauen und mit dem persönlichen Ideal, dass jeder in sich trägt, zu tun hat. Gerade heute sei aber auch der Respekt gegenüber anderen Religionen wichtig und wertvoll. Die Herausforderung bestehe darin, ihnen mit Respekt zu begegnen aber auch gleichzeitig unserer Sendung treu zu bleiben. Eine Hilfe dabei könne uns die Aussage vom Heiligen Augustinus sein: "Liebe – und dann tue, was du willst." Wenn wir uns also diese Maxime zu Herzen nehmen, sind wir bestimmt schon mal auf dem richtigen Weg.

So sangen wir dann auch zum Schluss in der Hauskapelle: "Wir wollen dich hoch erhoben sehn. Als Zeichen des Siegs in unserm Land. Damit jeder Jesus sieht und weiss: Du bist der Weg zum Vater! […] Schritt für Schritt gehen wir voran und wir nehmen ein das gute Land. Das Gebet ist unsere Stärke, denn Gott selbst schenkt uns den Sieg!"

Herr, ich komme zu dir und ich schütte mein Herz bei dir aus…

Mit Lichtern in der Hand machten wir uns auf den Weg zum Heiligtum. Unseren ganzen mitgebrachten Rucksack durften wir Maria übergeben.

Nun gab es verschiedene Möglichkeiten bis Mitternacht. Angeboten wurde ein bewegender WJT-Rückblick, ein Tanzworkshop oder auch die Möglichkeit zur Beichte. Im Heiligtum konnte man sich von Jesus ganz persönlich in der Anbetung entzünden lassen, ihm alles sagen, sein Herz ausschütten oder für andere beten.

Um Mitternacht besammelten sich dann alle wieder im Heiligtum um den Eucharistischen Segen für die Nacht und die kommende Woche zu empfangen.

Bei Kaffee und Kuchen war dann gemütliches Beisammensein angesagt, teilweise bis spät in die Nacht hinein.

Am nächsten Morgen ging’s dann müde, aber bereits aufgetankt und mit Freude im Herzen ans Schönstatt life…

 


 

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Last Update: 28.10.2008