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 published: 2008-08-22

Die Nationen ziehen zum Heiligtum...

Bündnistag in Schönstatt in Zeiten von Olympia

 

An jedem 18. des Monats – eine kleine Völkerwanderung zum Urheiligtum

Cada 18 del mes – una peregrinación de los pueblos al Santuario Original

Each 18th of the month – a pilgrimage of the peoples to the Original Shrine

An jedem 18. des Monats – eine kleine Völkerwanderung zum Urheiligtum

 

Die zur Helferwoche angereisten Jugendlichen gestalteten die Bündnismesse musikalisch

Misa de Alianza: Coro de la Juventud de Schoenstatt

The Schoenstatt Youth provided songs and music during the Covenant Mass

Die zur Helferwoche angereisten Jugendlichen gestalteten die Bündnismesse musikalisch

 
Prozession zum Urheiligtum  

Procesión rumbo al Santuario Original

Procession to the Original Shrine

Prozession zum Urheiligtum

 
Pilger aus Suszec, Erzdiözese Katuwice, Polen, bringen das MTA-Bild für ihre Pfarrkirche  

Peregrinos de Suszec, diocesis de Katuwice, Polonia, acompañan el cuadro de la MTA para su parroquia

Pilgrims from Suszec, diocese of Katuwice, Poland, carrying the MTA picture for their parish church

Pilger aus Suszec, Erzdiözese Katuwice, Polen, bringen das MTA-Bild für ihre Pfarrkirche

 
Pilger aus Kroatien  

Peregrinos de Croacia

Pilgrims from Croatia

Pilger aus Kroatien

 
Studenten aus Nigeria  

Seminaristas de Nigeria

Seminarians from Nigeria

Studenten aus Nigeria

 
Pilger aus Polen

Peregrinos de Polonia

Pilgrims from Poland

Pilger aus Polen

Fotos: POS Fischer © 2008

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 

 

 

SCHÖNSTATT, mkf. Die Schönstattfamilie feiert jeden 18. jeden Monats als "Bündnistag", als einen Tag der Erinnerung und Erneuerung. Und gleichzeitig hat jeder 18. seine Originalität, wie auch am 18. August, der am Urheiligtum wieder in Verbundenheit mit allen Heiligtümern und Bildstöcken der Welt gefeiert wurde.

Pater Esteban Uriburu – dessen Todestag sich am 12. Oktober zum zehnten Mal jährt - schreibt in seinem Buch: "Schönstatt - eine Pilger-Bewegung": "An diesem Tag, dem 18., bemühen wir uns, zu dem Heiligtum zu pilgern, mit dem wir verbunden sind. Wenn wir es nicht physisch tun können, möchten wir es zumindest geistig tun. So möchten wir auf unseren irdischen Pilgerwegen voranschreiten, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Das Liebesbündnis, das wir mit Maria geschlossen haben, muss immer mehr die Achse unseres Lebens werden. Für uns geschieht nichts einfach aus Zufall. Nichts gibt es, das nicht irgendeinen Sinn hat. Wir schenken das alles - vor allem das Schwere, das, was uns etwas kostet - für das "Gnadenkapital" des Heiligtums. Wir wissen auch, dass Maria diesem Bündnis treu ist, das sie mit uns geschlossen hat. Das gibt uns eine tiefe Beheimatung in ihrem Herzen, im Herzen Gottes. Ich glaube fest, dass nie zugrunde geht, wer treu zu seinem Liebesbündnis steht."

Unser Leben hat auch etwas von Olympischen Spielen

Der Bündnistag fiel diesmal voll in die Zeit der Olympischen Spiele, wo die Jugend der Welt um Medaillen kämpft, um Augenblicke des Triumphes, die den Schweiß und Fleiß von Monaten und Jahren wert sind. "Unser Leben hat viel mit den Olympischen Spielen zu tun: Träume, Anstrengungen, Siege und Niederlagen. Sei es persönlich oder in der Familie, in einer kleinen Gruppe oder als Land, wir sind immer auf der Rennbahn, beim Weit- oder Hochsprung (manchmal sehr hoch, sehr weit), wir stemmen überschwere Gewichte, werfen Speere, machen Tore oder treffen danebeb, wir werden Erster, Zweiter oder Letzer... Bei den Olympischen Spielen wie wie im Spiel des Lebens ist es wichtig, das Ziel klar zu haben: Was will ich erreichen?, entsprechend zu trainieren: Wie bereite ich mich vor und erreiche das Ziel?, und das letzte, transzendente Warum zu wissen: Wofür mach ich das alles?", schreibt Pater Javier Arteaga, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Argentinien, in seinem Bündnisbrief zum August.

In der Tat hatte dieser 18. August in Schönstatt etwas von Olympischen Spielen! Am Schluss, als sich nach der Bündniserneuerung alle am Feuer einfanden, da schienen die Jugendlichen (und die mit den jugendlichen Herzen) um die Goldmedaille in der Disziplin "Schönstatt-Lieder" zu kämpfen. Am Schluss stand dabei der Teamwettbewerb, bei dem Seminaristen aus Nigeria zusammen mit Marienschwestern und Jugendlichen aus Ungarn gemeinsam trommelten und sangen! Zuvor hatten die Seminaristen aus Nigeria einiger ihrer Lieder gesungen und damit noch einmal eingeladen, an ihrer Priesterweihe am kommenden Sonntag in der Anbetungskirche teilzunehmen und sich von ihrer Vitalität und Schwungkraft anstecken zu lassen. So wie sie für die Sendung Nigerias für Schönstatt glühen, so glühen so manche deutsche und Schweizer Jugendliche, die auch an diesem Abend da waren, für das Thema, das seit einigen Wochen bewegt: Misiones! Es muss doch möglich sein...

 

Pilger aus Kroatien und Polen

Die beiden großen Pilgergruppen aus Kroatien und Polen, die ebenfalls da waren, stimmten natürlich ein und sangen mit großer Begeisterung ihre Lieder. Die Pilger aus Suszec, Erzdiözese Katuvice, Polen– alle aus einer Pfarrei - kamen erst an diesem Abend, während der Bündnismesse, an. Bei der Prozession zum Urheiligtum trugen sie mit Stolz ein großes MTA-Bild für ihre Pfarrei mit. Sie waren nach Schönstatt gekommen, um hier, am Ursprungsort, dieses Bild abzuholen und mehr von der Spiritualität Schönstatts aufzunehmen. In ihrer Pfarrei sind seit einiger Zeit sechs Bilder der Pilgernden Gottesmutter unterwegs, und sie wollten wissen, woher diese Gottesmutter kommt, die in den Familien solche Wunder wirkt.

Die Pilger aus Kroatien, die im Haus der Familie untergebracht sind, möchten in Schönstatt "ihren Tag" feiern, das Fest Maria Königin am 22. August, das Fest der Königin Kroatiens - genau ein Jahr vor der Weihe des ersten Schönstatt-Heiligtums ich ihrem Land. Am Freitagabend feiern sie einen festlichen Gottesdienst im Heiligtum der Familien.

Die Hand am Pulsschlag der Zeit

Die Jugendlichen, die bereits zur Helferwoche für die Nacht des Heiligtums angereist waren, hatten die musikalische Gestaltung der Bündnismesse übernommen. Pater Lothar Herter sprach dabei in der Predigt von der Gottesmutter als Mutter der Barmherzigkeit, die uns vorbehaltlos und ohne zunächst auf Leistung zu schauen, liebt. Die Fürbitten wurden "mit der Hand am Pulsschlag der Zeit" gesprochen: um Frieden in Georgien, für ein Klima des Friedens und der Verständigung bei den Olympischen Spielen, für die Pilger aus Polen und Kroatien, für alle, die an diesem Tag zu den Heiligtümern kommen... und natürlich für die Nacht des Heiligtums.

Es war ein Bündnistag voller Schönstatt-Begeisterung, Leben und Begegnung der Nationen rund ums Urheiligtum - genau 2129 Tage vor dem 18. Oktober 2014!

 

 


 

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Last Update: 26.08.2008