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 published: 2008-08-29

Deine Hoffnung, Paraguay

Familien-Misiones in Piribebuy, Paraguay: an deiner Hand, Maria, glühende Apostel für Christus

 

Familien-Misiones 2008 in Piribebuy, Paraguay

Misiones Familiares 2008 en Piribebuy, Paraguay

Family Missions 2008 in Piribebuy, Paraguay

Familien-Misiones 2008 in Piribebuy, Paraguay

 

Pfarrkirche von Piribebuy

Iglesia de Piribebuy

Church of Piribebuy

Pfarrkirche von Piribebuy

 
Das “Misiones-Heiligtum”  

El „Santuario Misiones“

The „Home Shrine“ of the Missions

Das “Misiones-Heiligtum”

 
Geburtstagsfeier für 100 Kinder  

Una fiesta para mil niños

A birthday party for 1000 children

Geburtstagsfeier für 100 Kinder

Fotos: Tuparenda/Franco © 2008

 
   

PARAGUAY, Javier Vera Brizuela. Ein weiteres Jahr, ein weiteres Abenteuer, das die MTA uns anvertraut: das Herz der Menschen in Piribebuy, Altos und Tobati zu erreiche und uns jedem Hindernis zu stellen, das sich uns auf dem Weg unserer Sendung zeigt. Die Familien-Misiones 2008 in Paraguay unter dem Motto: An deiner Hand, Maria, glühende Apostel für Christus waren wieder einmal eine Gnadenzeit für die besuchten Orte und ihre Bewohner, und gleichzeitig nicht weniger für die Missionare selbst.

Fast 70% neue Missionare! Jugendliche, die zum ersten Mal die Erfahrung machten, Christus und seine Mutter zu den Menschen zu bringen! Wie immer empfing die Mehrheit der Leute sie mit breitem Lächeln, glücklich darüber, dass Maria sie, gerade sie ausgesucht hat, die Frohe Botschaft ihres Sohnes neu aufzunehmen. Wie immer in den Misiones ging es nicht nur von Haus zu Haus. Es sollten Spuren bleiben in der Gemeinde, und so ging es darum, auch die Kinder und Jugendlichen einzubeziehen. Bei den morgendlichen Katechesen lernten sie spielend, bastelnd und beim Theaterspielen, wie gut Gott Vater, die Mutter Maria und unser Freund Jesus es mit ihnen meinen.

Unser Land braucht neue Menschen

Nach den morgendlichen Wegen mit der Pilgernden Gottesmutter durch die Straßen von Piribebuy fanden die Nachmittage im Pfarrsaal statt, wohin die Jugendlichen eingeladen waren zu einem Workshop unter dem Titel: "Deine Hoffnung, Paraguay". Es sollte dabei deutlich werden, dass alle miteinander das Land gestalten, verändern und weiterbringen. Visualisiert wurde dies durch ein großes Kreuz in den Landesfarben, in das jeder einen Nagel schlagen durfte als Zeichen für den Schmerz, den jeder dem Vaterland zufügt durch sein Tun und (Unter-)lassen. Am letzten Tag dann wurden die Nägel herausgezogen: als neue Menschen in Christus und Maria wird jeder dem Vaterland nicht zum "Nagel", sondern zum Heil.

Das Theaterteam stellte ein Stück über den Verlorenen Sohn auf die Beine; es zeigte den Jugendlichen von heute, der nicht mehr zu Hause bleiben will und weggeht, der aber dann bemerkt, dass sein Haus, dass Gott, der beste Platz auf der Welt ist. Es wurde auch ein Museum eingerichtet zur Wirklichkeit Paraguays heute, mit Themembereichen zu Alkoholismus und Korruption sowohl der Politiker wie der Jugendlichen, zum Kaufhausbrand vor einigen Jahren, zum politischen März, zu den Wanderarbeitern, der Armut im Land; doch es zeigte auch die Erfolge: das Bestehen auf Verbesserung der Bildung, die Liebe zu Gott, die im Volk so tief verwurzelt ist, die Bindung an die Familie, auch die Erfolge der Sportler, die Guarani-Kultur; auch wurden einige junge Politiker und Unternehmer vorgestellt, die Paraguay verändern möchten.

Die Matinee

Und wie könnte man die Matinee vergessen! Für alle, die es nicht wissen: das ist eine Mega-Geburtstagsfeier für alle Kinder aus Piribebuy zusammen - mit Luftballons, Clowns, Überraachungen, Kuchen, Schokolade, Bonbons, all das eben, was zu einem Kindergeburtstag gehört! Die Missionare verkleideten sich als Clowns, um dem Ganzen einen besonderen Ton zu geben. Dieses Jahr waren in Piribebuy gut tausend Kinder dabei, die mit großem Spaß die Spiele mitmachten, Teams bildeten, ihre Mannschaften anfeuerten. Einige Freunde aus Asunción kamen an diesem Tag eigens angereist, um mitzuhelfen beim Aufbau der riesigen Geburtstagstorte und beim Ausgeben von Kuchen und Saft.

Unser kleines Stückchen Himmel

In dem Haus, das für die fünf Tage der Mission das Zuhause der Missionare war, errichteten sie ihr kleines Stückchen Himmel, eine kleine Kapelle, die das Spiritualitätsteam wie ein Heiligtum einrichtete. Die Gnaden des Heiligtums waren spürbar...

Diese Misiones heißen Familien-Misiones, nicht nur, weil Familien sie gestalten, sondern weil alle Missionare zusammen wie eine einzige große Familie sind, mit Schwestern, Bründern, Onkeln, Tanten, die Teil der Herzensfamilie werden. Man fühlt sich verbunden, und man ist ganz sicher: Wenn es einem mal nicht so gut geht, dann ist da ein Bruder, eine Schwester, ein Missionar, eine Missionarin da, und auf ihre/seine Geschwisterlichkeit kann man sich verlassen. Er/Sie ist ja Missionar.

 


 

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Last Update: 23.09.2008