Leben Pur - Pure life - Pura Vida
 published: 2008-07-01

Sie ist es, die Wunder wirkt...

Ein Dankbrief an die Gottesmutter von Schönstatt

 

In diesen schier endlosen Tagen sprach mein Verlobter einen guten Freund, Felipe Bracamonte an, Missionar der Pilgernden Gottesmutter, der mir sofort seine Pilgermutter überließ…

En el transcurso de esos eternos días, mi novio decide comunicarse con un amigo, Felipe Bracamonte, gran misionero tuyo que muy amablemente decide acercarme su imagen peregrina

In the course of these endless day, my boy-friend decided to talk to his friend, Felipe Bracamonte, great missionary, who offered his Pilgrim MTA to me

In diesen schier endlosen Tagen sprach mein Verlobter einen guten Freund, Felipe Bracamonte an, Missionar der Pilgernden Gottesmutter, der mir sofort seine Pilgermutter überließ…

Foto: POS Fischer  © 2008

 

Liebe Gottesmutter von Schönstatt, ich heiße María Belén Melino und möchte dir heute danken; es sind jetzt genau sechs Monate seit jenem Tag, an dem ich dachte, dass meine Welt untergeht... und von dem ich heute weiß, dass es der Anfang eines Wunders war.

Genau heute vor sechs Monaten sind meine Eltern Graciela und Andrés Melino ans Meer gefahren, wo sie ein paar Tage Urlaub machen wollten. Wenige Stunden nach ihrer Abfahrt kam jener furchtbare Telefonanruf, in dem man mir mitteilte, dass sie auf der Autobahn einen schweren Unfall hatten und dass ihr Zustand lebensbedrohlich sei. Sie waren in verschiedenen Krankenhäusern, sehr weit weg von zu Hause...

Es war das Jahr der meisten Toten durch Verkehrsunfälle auf den Straßen Argentiniens. Ich konnte einfach nicht begreifen, dass meine Eltern Teil dieser fürchterlichen Statistik werden sollten.

Nach einer Woche beschloss mein Vater, sich selbst aus dem Krankenhaus zu entlassen, auf eigene Gefahr, weil er es einfach nicht mehr aushielt, meine Mutter nicht besuchen zu können, der es von Tag zu Tag schlechter ging; sie lag im künstlichen Koma, konnte nicht selbst atmen, nicht sprechen, sich nicht bewegen... 20 Tage lang.

Und dann kamst du

Im Lauf dieser endlosen Tagen beschloss mein Verlobter, einen guten Freund, Felipe Bracamonte, anzusprechen, einen unermüdlichen Missionar der Pilgernden Gottesmutter. Er gab mir sofort sein Bild, damit ich davor jeden Tag für meine Mutter beten könnte, und das habe ich getan, jeden Tag, jede Nacht, in jedem Augenblick, in dem ich meine Mutter besuchen konnte. Du warst immer dabei.

Von diesem Moment an hatte ich Hoffnung; ich erinnerte mich, dass meine Mutter seit Jahren deine große Verehrerin war. Als ich klein war, hat sie mich immer mitgenommen zu deinem Heiligtum, wir waren oft den ganzen Tag dort, in diesem schönen, friedvollen Park. Es war für sie der Himmel auf Erden. Da habe ich dich schon kennen gelernt, liebe Gottesmutter von Schönstatt. Ich hatte es nur vergessen. Doch heute setzte ich all mein Vertrauen auf dich, meine liebe Gottesmutter, denn ich lebe jetzt ein ganz neues Leben mit meinen Eltern, mit einem anderen Rhythmus und neuer Verantwortung, viel mehr Verantwortung als früher. Doch das Schönste ist, dass wir zusammen und tiefer verbunden sind als je zuvor. Wir sehen den Wert des Lebens jetzt ganz neu, und auch den Wert der Familie.

Ich möchte dir danken dafür, dass du mir meine Eltern zurückgeschenkt hast. In irgendeinem Winkel meines Kopfes sagte mir etwas oder jemand, dass meiner Mutter geholfen würde, dass ihre Schutzengel sie begleiten würden und sie wieder die große Frau sein wird, die jetzt langsam wieder geboren wird.

Von heute an schenken wir dir, Gottesmutter von Schönstatt, unser Leben, und danken dir ewig für deine Gegenwart in unserem Leben.

Auf immer, deine  María Belén

 

 



 

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Last Update: 01.07.2008