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 published: 2008-07-04

Mein erster Eindruck von ihm: ein Mensch, der von innen her glüht

Jahrestagung der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in USA

 

Jahrestagung der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in USA

Jornada anual de la Campaña del Rosario en Estados Unidos

“Journey of Love” Convention of the Schoenstatt Rosary Campaign, USA

Jahrestagung der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in USA

 

Dolores Echevarría Anders: Zeugnis

Dolores Echevarría Anders: testimonio

Dolores Echevarría Anders: testimony

Dolores Echevarría Anders: Zeugnis

 
Aussendung  

Envío

“Knighting”

Aussendung

 
Gedenkrosenkranz für die erste Missionarin der Pilgernden Gottesmutter in USA  

Rosario en conmemoración de la primera misionera en Estados Unidos

Rosary in conmemoration of the first missionary in USA

Gedenkrosenkranz für die erste Missionarin der Pilgernden Gottesmutter in USA

 
Wo Pater Kentenich gegangen ist…  

Donde caminó el Padre

Where Father Kentenich walked

Wo Pater Kentenich gegangen ist…

Fotos: Cathy Johnson © 2008

 
   

USA, Cathy Johnson. An der 16. Jahrestagung der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter (sie steht immer unter dem Motto: Reise der Liebe), die Mitte Juni in Waukesha, Wisconsin, USA, stattfand, nahmen 125 Delegierte aus 17 Staaten der USA teil; ebenfalls anwesend waren Gäste aus Argentinien und Deutschland. Das Thema – gewählt in Blick auf das Paulusjahr – lautete: Die Liebe Christi drängt uns (2 Kor 5,14). Es sei die beste Tagung seit je gewesen, so die Meinung der Delegierten. An jedem Tag ging es um einen Aspekt des Jahresmottos der gesamten Schönstattfamilie: Schönstatt, ein Herz, ein Heiligtum, eine Kirche.

Unter den Referenten war Dolores Anders, die mit ihren Eltern, Ana und Guillermo Echevarria, die ersten 25 Bilder der Pilgernden Gottesmutter für Amerika holte. Lebendig gab sie Zeugnis von diesem Erlebnis: "Es war im März 1984. Eine Gruppe von 30 Personen fuhr von Buenos Aires aus auf eine besondere Wallfahrt. Wir fuhren nach Santa Maria in Brasilien, um Joao Pozzobon zu treffen und die 25 Bilder der Pilgernden Gottesmutter zu holen für alle Länder Amerikas.

Als wir in Santa Maria ankamen und aus dem Bus stiegen, sah in Joao Pozzobon. Er trug einen hellgrünen Anzug und begrüßte jeden von uns. Mein erster Eindruck war: ein Mensch, der von innen her glüht. Er strahlte Freude aus. Ich dachte: Dem möchte ich zuhören. Ich wüsste gern, was er macht, um so glücklich zu sein.

Wir hörten ihn dann erzählen von seinen Abenteuern unterwegs mit dem Bild der Gottesmutter, unterwegs zu den Familien, um mit ihnen den Rosenkranz zu beten. Ohne einen einzigen Abend auszulassen, in Regen, Schlamm, Gewitter und Dunkelheit bestieg er Berge und riskierte sein Leben beim Durchqueren von tiefen Flüssen. Manchmal war ich hungrig, manchmal durstig, aber ich habe keinen Tag ausgelassen, erklärte er uns. Kein Wunder, dass die Leute ihn Joao den Furchtlosen nannten. Als er gefragt wurde, wie er sich die Entwicklung der Kampagne in den nächsten 20 Jahren vorstelle, sagte er: Dann wird sie weltweit sein. Und jetzt schauen Sie:

1984 Ein Jahr vor dem Tod von Joao Pozzobon waren 2.570 Bilder der Pilgernden Gottesmutter unterwegs.
1994 Bei der Eröffnung seines Seligsprechungsprozesses sind es 26,000.
2004 Zu seinem hundertsten Geburtstag sind es mindestens 200.000.
2014 Mit welcher Zahl wird die MTA uns dann segnen?"

Liebesbündnis im Exil-Heiligtum

Es war der Todestag von Schw. Juliana Najarro, der ersten Koordinatorin der Kampagne in den USA; auf dem Friedhof beteten die Delegierten den Rosenkranz für sie.

Weiterhin gab es eine Dokumentation über Luigi Crosio, den Künstler, der das MTA-Bild gemalt hat, und mehrere Vorträge, u.a. den von Sr. Jessica vorgetragenen Vortrag von Sr. Lubia: Joao Pozzobon, ein heroisches Tabor-Kind; und St. Paulus und Pater Kentenich: gesandt zu verkünden, geprüft und bewährt, von Schw. Victoria Heidersheidt; P. Mark Niehaus sprach über die Wallfahrt zum Heiligtum, und P. Dieter Haas stellte seinen Vortrag unter das Thema: Aufbruch zur Evangelisierung – jedes Haus in den USA soll die MTA kennen. Mehrere Delegierte gaben einen Überblick über den Stand der Kampagne in ihrem Bereich.

Am Samstag ging es zum Exil-Heiligtum, wo mehrere das Liebesbündnis schlossen und die Auxiliar erneut gekrönt wurde.

Schw. M. Carol Winkler, die Pater Kentenich in seiner Exilzeit in Milwaukee begegnet ist, erzählte und führte viele der Delegierten auf den Friedhof, wo Pater Kentenich oft spazieren gegangen ist. Im historischen Bewegungshaus konnten die Delegierten in dem Raum sein, in dem die Montagabendvorträge gehalten wurden.

Ein hohes Ziel

Am Schluss ließen sich alle aussenden, um Maria und Jesus zu allen zu bringen und wie St. Paulus mutig und in der Kraft des Heiligen Geistes Zeugnis zu geben. Das Ziel wurde hoch gesteckt: die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt in ihrem Bild in eine Million Häuser zu bringen.

Das nächste Jahrestreffen ist im Jahr 2009 in Texas.

 



 

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Last Update: 29.07.2008