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 published: 2008-05-27

Eine bessere Welt ist möglich

Katholische Studentenmissionen 2008 in Paraguay

 
Katholische Studentenmissionen 2008: Zeit des Gebets

Misiones universitarias católicas 2008: momento de oración

Catholic University Students’ Missions 2008: moments of prayer

Katholische Studentenmissionen 2008: Zeit des Gebets

 

Eine Erfahrung gemeinsamen Dienstes

Una experiencia de servicio comunitario

An experience of common service

Eine Erfahrung gemeinsamen Dienstes

 
Eine Familie, die stark macht, gegen den Strom zu schwimmen  

Es una familia que me enseñó muchas cosas y me sigue animando a ser diferente...

A family that inspires me to make the difference

Eine Familie, die stark macht, gegen den Strom zu schwimmen

 
Glauben weitergeben  

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Sharing faith...

Glauben weitergeben

 
Lebensfreude teilen  

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Share the joy of life

Lebensfreude teilen

Fotos: Estela Franco/Revista Tuparenda © 2008

 
 

PARAGUAY, Nadia Villalba. "Im Juli machen wir wie jedes Jahr bei den Familienmissionen mit", sagt Rosa Ruíz Díaz, Rechtsanwältin aus Asunción. Studenten, die kaum von den Studentenmissionen 2008 in der Osterwoche zurückgekommen sind, planen schon die nächsten. Missionen – für unzählige Jugendliche und Familien ist das unverzichtbarer Teil ihres Lebens als Schönstätter, als Christen, als Menschen, als missionarische Jünger. Hier haben sie ihre Berufung gefunden im Dienst an den Ärmsten; hier sind Freundschaften entstanden, hier haben sie in der Tiefe ihres Herzens Selbst-Evangelisierung erfahren, hier haben sie sich unsterblich verliebt in die Pilgermadonna, die sie in die Häuser tragen... Vor ein paar Tagen sagte ein Freund: "Wenn man sich vorstellt, dass es noch Jugendliche gibt, die davon keine Ahnung haben...". Davon: von dieser Erfahrung des gemeinschaftlichen Dienstes, von verbindlichem Engagement, von Gesprächen voller Lächeln und Blicken voller Hoffnung, von all dem, was man entdeckt, wenn man diesen Weg geht, um Jünger und Missionar Christi zu werden...

Das Leben ist wie ein Puzzle; jedes Teil ist eine Erinnerung an das, was wir gebaut haben, an Schwierigkeiten, Siege, Niederlagen. Die große Familie der Studentenmissionen ist ein kleines Puzzleteil, aber ein sehr bedeutungsvolles. Es ist eine Familie, in der ich sehr viel gelernt habe, und die mir weiterhin Mut macht, anders zu sein und das zu tun, was es wirklich wert ist, getan zu sein, und mich dafür einzusetzen, die Sprache der Liebe zu sprechen, das wichtigste Werkzeug missionarischen Handelns.

Mission lebt man jeden Tag in Liebe, Einfachheit, Verantwortung und ehrlichem Bemühen

Maria, die erste Missionarin, hat nach der Anerkennung ihres "Nichts und Niemand" Ja gesagt zum Ruf des Herrn. Ein selbstloses, bedingungsloses Ja. Sie ist eine unbekannte Welt hineingegangen, trotz aller schwierigen Folgen, die ihr Ja in ihrer Zeit und Kultur mit sich gebracht hat. Sie hat Jesus zur Welt gebracht, begleitet von Josef, ihrem treuen, ausdauernden Gefährten – ein kleines, hilfloses Kind an einem bitterarmen Ort, umgeben von den Einfachsten und Ärmsten mit dem großen, offenen Herzen. Ein Kind, das dann, wie wir auch, aufgewachsen ist mit Zweifeln und Träumen; ein Kind, das unser größten Modell als Missionar war, ist und immer sein wird, der größte Diener, der größte Friedens- und Gerechtigkeitssucher.

Jesus hat uns gelehrt, dass eine bessere Welt möglich ist, und dass das Himmelreich den Ausgegrenzten, Armen und denen, die "nichts" gelten und sind, gehört. Er. Der den Mächtigen kraftvoll entgegentrat und zärtlich mit den Kindern spielte, dieser Jesus, dieser Gott-mit-uns, ruft uns heute erneut, erwählt uns in jeder Minute trotz unserer Grenzen, "mehr zu sein um mehr zu dienen".

Studenten-Missionarin zu sein ist nicht einfach, denn es verlangt, jeden Tag die aufgetragene Sendung ganz schlicht und einfach zu leben, die Anforderungen an sich selbst aufs Höchste zu steigern, Aufgaben verantwortlich zu erfüllen. Und vor allem bedeutet es, Zeugnis zu geben von der Liebe Gottes in einer Welt, die von Gleichgültigkeit, Individualismus und einer Überflutung von Informationen geprägt ist und der Verlockung, mit dem Strom zu schwimmen und die Augen zu verschließen vor der Wirklichkeit unseres Landes. Doch die Botschaft, die wir immer neu hören und die Erfahrungen, die wir immer neu machen, zeigen uns, dass es nichts nützt, die ganze Welt zu gewinnen, aber Schaden zu nehmen an unserer Seele. Ich danke Gott jeden Tag, dass er mich in seine Mannschaft gerufen hat, dass er mich immer neu antreibt, eine neue Welt zu bauen und mit den Menschen die Freude am Leben, am Atmen, am Träumen und Wachsen zu teilen in dieser jungen, hoffnungsfreudigen Jüngerschaft.

 



 

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Last Update: 27.05.2008