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 published: 2008-04-08

Die globalisierte Welt hat ein Zuhause

Rund ums Urheiligtum: Samstags-Rosenkranz, Lichter-Rosenkranz, Pilger aus Brasilien...

 
Lichter-Rosenkranz in Schönstatt am 5. April

Rosario Iluminado en Schoenstatt, 5 de abril

Illuminated Rosary in Schoenstatt, April 5

Lichter-Rosenkranz in Schönstatt am 5. April

 

Im Urheiligtum: Andrés Valenzuela D. aus Chile legt die Gebetsanliegen aus aller Welt in den Krug

Santuario Original: Andrés Valenzuela D. entrega el capitalario con los pedidos de oración

Original Shrine: Andrés Valenzuela D. offers the petitions that came from all over the world

Im Urheiligtum: Andrés Valenzuela D. aus Chile legt die Gebetsanliegen aus aller Welt in den Krug

 

Andrés Valenzuela aus Chile, Maria Elena Vilches und ihre Tochter aus Ecuador, Schw. María Julia aus Argentinien

 

Andrés Valenzuela, de Chile, Maria Elena Vilches y su hija, de Ecuador, la Hna María Julia, de Argentina

Andrés Valenzuela, from Chile, Maria Elena Vilches and her daughter, from  Ecuador, Sr. María Julia, from Argentina

Andrés Valenzuela aus Chile, Maria Elena Vilches und ihre Tochter aus Ecuador, Schw. María Julia aus Argentinien

 

Das Team aus der Schönstattgemeinschaft Berufstätiger Frauen, das seit mehreren Jahren den Lichter-Rosenkranz anbietet: Gabriele Sudermann, Martina Rasch, Hildegard Fischer

 

El equipo del Rosario Iluminado, de la Rama de Profesionales: Gabriele Sudermann, Martina Rasch, Hildegard Fischer

The team that offers the Illuminated Rosary, all members of the Professional Women’s League: Gabriele Sudermann, Martina Rasch, Hildegard Fischer

Das Team aus der Schönstattgemeinschaft Berufstätiger Frauen, das seit mehreren Jahren den Lichter-Rosenkranz anbietet: Gabriele Sudermann, Martina Rasch, Hildegard Fischer

 

Ein Licht, eine Rose. Teil eines lebendigen Rosenkranzes werden

 

Una vela, una rosa... Ser parte de un rosario vivo

A light, a rose... Being part of living rosary

Ein Licht, eine Rose. Teil eines lebendigen Rosenkranzes werden

Fotos: POS Fischer © 2008

 

Heilige Messe der Brasilianer in der Hauskapelle des Pilgerheims

Santa Misa de los Brasileños, en la Casa de Peregrinos

Holy Mass of the Brazilians in the chapel of the Pilgrims’s Home

Heilige Messe der Brasilianer in der Hauskapelle des Pilgerheims

 

Die Pilger aus Brasilien im Urheiligtum

Los peregrinos de Brasil en el Santuario Original

The pilgrims from Brazil in the Original Shrine

Die Pilger aus Brasilien im Urheiligtum

Fotos: Hna. Maria Julia © 2008

 

 

 

 

SCHÖNSTATT, mkf. Am Samstag goss es in Strömen, am Sonntag kam Schnee. Und doch war dies eines jeder Wochenden rund ums Urheiligtum, an dem man mit Händen greifen konnte, was die Gründungsurkunde sagt: Alle, die hierher kommen, um zu beten, sollen hier die Herrlichkeiten Mariens erfahrens... Oder wie Andrés Valenzuela D. aus Til-Til, Chile, sagte: "Hier kann man Gott fühlen." Er hatte gerade die Ausdrucke mit den Gebetsanliegen und die Liste mit den Veranstaltungen dieses Wochenendes an den Heiligtümern der Welt in den Krug des Urheiligtums gelegt. Gott fühlen, denn er ist da.

Zuvor hatte er zusammen mit Maria Elena Vilches und ihrer Tochter aus Ecuador an der Führung durch Schönstatt teilgenommen, die jetzt jeden Samstagnachmittag in Spanisch angeboten wird. Dabei waren sie auch kurz beim Lichter-Rosenkranz gewesen, der an diesem Nachmittag wieder in der Anbetungskirche stattfand.

Gabriele Sudermann, Hildegard Fischer und Martina Rasch, das bewährte Team aus der Gemeinschaft der Berufstätigen Frauen, war überrascht: es waren nur etwa 20 Personen da, doch diese nahmen mit so viel Begeisterung teil, dass es sogar Warteschleifen vor dem Mikrofon gab. Zwei Frauen aus der Pfarrei Vallendar sprachen noch nach dem Rosenkranz lange mit ihnen, und fassten dabei die Erfahrung aller zusammen, die wie sie zum ersten Mal dabei waren: "Mit jedem Ave Maria, das gebetet wird, fällt einem jemand ein, für den man auch beten sollte. Und jetzt, wo der Rosenkranz zu Ende ist, fallen einem noch mehr Menschen ein, die unser Gebet brauchten. Keiner hat für Tibet gebetet, aber die Menschen dort sollten doch auch hier dabei sein." Gut, dass es das berühmte elfte Ave Maria des letzten Gesätzes gibt, in das immer alle nicht genannten Anliegen eingeschlossen sind! Die beiden wollen auch gleich wissen, wann der Lichter-Rosenkranz wieder gebetet wird - am 7. Juni ist es so weit. Eine jüngere Frau kommt etwas zu spät und bleibt ganz hinten in der Kirche. Als jemand ihr erklären will, wie es geht und dass sie auch nach vorn gehen kann zum Beten, sagt sie: "Ich weiß, ich komme immer. Aber vorne beten kann ich noch nicht, weil ich schon beim Denken daran anfange zu weinen. Ich tue es von hier aus." Ein Mann, der auch weit hinten sitzt, hat die ganze Zeit über Tränen in den Augen. Er geht mit einem Geldschein in der Hand vor, als die Veranstalter am Schluss um eine Spende für die Kindertagesstätte in Villa Ballester (der Heimat des Lichter-Rosenkranzes) bitten. Beim Abschied sagt er nur: "Tausend Dank." - "Es war ein so schöner Lichter-Rosenkranz", meint Gabriele Sudermann am Schluss. "So eine tiefe Gebetsatmosphäre, heute waren wirklich alle Teil von einem lebendigen Rosenkranz."

Für alle Welt

Wie jeden Samstag um halb sechs ist im Urheiligtum Rosenkranz in Spanisch; es sind Andrés Valenzuela aus Chile, María Elena Vilches und ihre Tochter aus Ecuador da, Marienschwestern aus Argentinien und Ecuador. Das Gebet gilt an diesem Nachmittag der Schönstattfamilie in Ungarn, wo das Bildungshaus beim Heiligtum eingeweiht wird und der Schönstattfamilie von Burundi, wo am Sonntag wieder eine Friedenswallfahrt mit der Internationalen Auxiliar stattfindet. Auch die Einweihung der Buchhandlung beim Heiligtum in Lima wird genannt, und das Gebet umschließt besonders die Schönstattfamilie in Mendoza, wo vor einigen Tagen der Tabernakel im Heiligtum profanisiert wurde, sowie alle Länder der Erde, in denen Menschen unter Krieg, Bürgerkrieg und Unrecht leiden. Auch die vielen Gebetsbitten, die (übers PressOffice) "nach Schönstatt" geschickt werden, haben nun ein "Zuhause": so wird an diesem Samstag im Urheiligtum im Rosenkranz gebetet für ein schwerkrankes kleines Mädchen, für einen Jungen, der in Mexiko in einem Schwimmbecken fast ertrunken ist und nun im Koma liegt, für ein Ehepaar, das einen schweren Unfall hatte, um Arbeit, für Nathan, ein frühgeborenes Baby, und in den Anliegen aller Anwesenden. Wie schon an den letzten Samstagen, hatten sich viele von ihren Heiligtümern und Hausheiligtümern aus eingeschaltet oder hörten später im Internet die Aufzeichnung. Die beiden Bilder der Pilgernden Gottesmutter auf der Kommunionbank verbanden bewusst diesen Rosenkranz mit dem Lichter-Rosenkranz. "Wir warten, dass es 10.30 Uhr wird, das ist die Zeit, wo es in Schönstatt 17.30 Uhr ist, dann gehen wir ins Hausheiligtum und beten den Rosenkranz, verbunden mit dem Urheiligtum", schreibt Erick Perera aus Costa Rica. "Was wäre es schön, das Beten dort wenigstens live hören zu können. Vielleicht kommt einmal die Technik so weit, dass wir dabei sein und Schönstatt so weltweit immer größer wird."

"Invasion" aus Brasilien

Am Sonntag, 6. April, kam eine Gruppe von 85 Brasilianern, die in zwei Bussen auf Europareise sind. Viele von ihnen waren glücklich, den ersten Schnee ihres Lebens zu sehen! Das war für sie ein Geschenk der Gottesmutter von Schönstatt. Sie waren zuvor in Fatima, Santiago de Compostela und Lourdes gewesen, und wollten nun den Gnadenort der "Mae Reinha", der Gottesmutter von Schönstatt, besuchen. Schönstatt kennen sie durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. In der Hauskapelle des Pilgerheims hatten sie heilige Messe; Pfarrer Damiao, der sie feierte, erzählte später, dass er in Recife die Männergruppe betreut, die zu der Bewegung des "Rosenkranzes der Männer" gehört, die sich am Beispiel von Joao Pozzobon orientieren. Beim ersten Jahrestreffen in Recife kamen 8000, beim zweiten bereits 15.000 Männer. Pfr. Damiao sagte, er käme bald mit einer weiteren Gruppe nach Schönstatt. Nach der Messe zogen die Brasilianer in Prozession zum Urheiligtum, wo sie beteten, sangen und ihre Anliegen der Gottesmutter von Schönstatt brachten. Nach dem Mittagessen fuhren sie weiter nach Maria Laach. Am 17. April kommt eine weitere Gruppe brasilianischer Pilger, die europäische Marienheiligtümer besuchen.

Am selben Wochenende ging in Schönstatt ein Symposium der Katholischen Polnischen Mission Deutschland zu Ende (Bericht folgt). Dazu waren trotz schlechtem Wetter zahlreiche kleine Gruppen und Einzelbesucher in Schönstatt, wie etwa eine Gruppe Jugendlicher aus Paraguay und Ehepaar Albiger aus Neuquen, Argentinien, aus dem Familienbund. Paula de Guernica, die letzte Woche mit ihrem Mann in Schönstatt war, erlebte ihren Besuch wie ein Nach-Hause-Kommen. Sie schreibt, warum: "Ich möchte allen danken, die uns dank schoenstatt.de mit Schönstatt und untereinander in Verbindung halten. Als ich nach Schönstatt kam, war es ein Nachhausekommen, obwohl ich zum ersten Mal da war. Natürlich zuerst wegen der Gegenwart der Gottesmutter und Herrn Paters, aber auch weil ich Woche für Woche auf der Internetseite verfolge, was dort geschieht. Ich weiß, was in Schönstatt los ist, als wenn es meine eigene Diözesanfamilie wäre. Und wenn ich jetzt auf schoenstatt.de lese, dann ist es wie ein Zurückkommen in unser liebes Urheiligtum und ein Nähersein an den Orten, die wir alle so lieben... Danke!"

Die globalisierte Welt hat ein Zuhause; und das vielgliedrige Schönstatt auch. Und dort wird an jedem Samstag um halb sechs der Rosenkranz gebetet, mit allen und für alle.

 




 

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Last Update: 08.04.2008