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 published: 2008-03-11

Du bleibst in den Stürmen stehn...

Begegnungen rund ums Urheiligtum - Vorbereitungen auf die Osterwoche und das Josefsfest

 
Sturmspuren auf Berg Schönstatt

Huellas de la tormenta en Monte Schoenstatt

Traces of the storm at Mount Schoenstatt

Sturmspuren auf Berg Schönstatt

Foto: POS Fischer © 2008

 

Die Mainzer Hofsänger

 
   

SCHÖNSTATT, mkf/Melissa Ann Schmid. Der Bündnistag im März in der Karwoche, das Fest des heiligen Josef - und der Namenstag Pater Kentenichs - auf den 15. März vorverlegt, Ostervorbereitungen bei nasskaltem Wetter und Winterstürmen - der dieses Jahr extrem frühe Ostertermin sorgt für ganz eigene Erfahrungen rund ums Urheiligtum.

Die Straße herauf nach Berg Schönstatt bietet zur Zeit nicht nur den üblichen Nervenkitzel einer schlaglochübersäten Hoppelpiste (wieso eigentlich Geld ausgeben für Phantasialand?), sondern auch den Blick auf ganze Waldflächen auf dem Hang, die aussehen, als wäre eine Horde Riesen hindurchgetrampelt und habe mächtige Bäume wie Streichhöler umgeknickt und liegengelassen. Seit letzter Woche wird daran gearbeitet, die Sturmschäden von "Emma" in Schönstatt und Umgebung aufzuräumen. Wenn man sich den Wald ansieht, ist es wie ein Wunder, dass außer ein paar Bäumen, die am 1. März die Straßen blockierten, in Schönstatt sonst nichts passiert ist.

Es war ein eher ruhiges Wochenende in Schönstatt. Die Diözesanträgerinnen der Mädchenjugend trafen sich in Haus Sonnenau, im Haus Marienland war eine Tagung für Schönstatt-Mütter aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und auf dem Josef-Kentenich-Hof des Familienbundes, in Hillscheid, fand eine gut besuchte Informationstagung für junge Familien statt.

Ein Ingenieur aus Santiago, Chile, Mitglied des Familienbundes, nutzte den freien Sonntag bei einem dienstlichen Termin in Düsseldorf, um zum Urheiligtum zu fahren. Es war sein erster Besuch in Schönstatt, und die wenigen Stunden, die bis zur Rückkehr nach Düsseldorf blieben, nutzte er intensiv. Sogar ein Besuch auf dem Josef-Kentenich-Hof war drin!

Und während er noch im PressOffice die Karte von Schönstatt studierte, traf er dort zwei junge Leute aus Brasilien, die ebenfalls kurz nach Schönstatt gekommen waren und sich gleich weiter auf den Weg machten zur Pilger-Info, in der Hoffnung, dort Schwester Maria Nadia zu treffen und endlich Portugiesisch sprechen zu können!

Die Pilgerkirche wird zum Konzertsaal

An diesem Sonntagnachmittag hatten die Besucher aus Chile und Brasilien Schönstatt dann fast für sich allein; doch zur gleichen Zeit waren gut 1500 Besucher in der Pilgerkirche, wo ein Benefizkonzert der Mainzer Hofsänger stattfand. Der Erlös des Konzertes war für die Krebshilfe Koblenz und die neue Orgel der Pfarrkirche in Niederwerth. Der Chor führte ein umfassendes Repertoire von religiösen Liedern aus den letzten 200 Jahren auf, in Latein, Englisch und Deutsch. Eine gewisse Überraschung, ist dieser Männerchor doch bei den meisten eher für sein Karnevalsrepertoire bekannt!

Die Konzertbesucher in der ganz gefüllten Pilgerkirche waren begeistert und dankten mit langem, kräftigem Applaus.

Diese Konzerte bieten immer wieder eine Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden der Umgebung - vor allem mit Vallendar - und Schönstatt, und führen dabei auch Menschen nach Schönstatt, die sonst wohl nicht kommen würden. Am Schluss des Konzertes wurde verkündet, dass 30.000 € Reinerlös zusammengekommen waren - eine große Freude!

Vorbereitung auf die Kar- und Osterwoche

Das Fest des heiligen Josef am kommenden Samstag, 15. März, statt wie sonst am 19. März gefeiert, ist ein gewisses Vorspiel zur Kar- und Osterwoche, in der wieder viele Pilger und Besucher aus aller Welt erwartet werden - aus USA, Spanien, Paraguay, Ecuador... Ein Treffen und Wiedersehen wird sicher in der Bündnismesse am 18. März sein!

Gottesdienste und Veranstaltungen siehe www.veranstaltungen.schoenstatt.de

 

 

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Last Update: 14.03.2008