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 published: 2008-02-05

Das Herz bis randvoll mit Erlebnissen und Segen

Die Schönstatt-Familie Los Pinos ist zurück von den Familienmissionen 2008

 

Familienmissionen: erneuerter Bildstock in San Javier

Misiones Familiares: la ermita renovada en San Javier

Family Missions: renovated wayside shrine in San Javier

Familienmissionen: erneuerter Bildstock in San Javier

 

Bei der heiligen Messe

Santa Misa

Holy Mass

Bei der heiligen Messe

 
Überreichung eines Kreuzes an jeden Missionar  

Entrega de la cruz a cada misionero

Each missionary receives a cross

Überreichung eines Kreuzes an jeden Missionar

 
Es gab immer Angebote für die Kinder  

Actividad con los niños

Activity with the children

Es gab immer Angebote für die Kinder

 
Festival  

Festival

Festival

Festival

 
Glückliche Missionare

Misioneros felices

Happy missionaries

Glückliche Missionare

 
Abend der Jugend  

Actividad con jóvenes

Activity with young people

Abend der Jugend

Fotos: María Eugenia Vásque

Álbum de fotos – photo album – Fotoalbum

 

 

 

CHILE, cmsj. Am 3. Februar kehrten die beiden Missions-Gruppen von Los Pinos von den Familienmissionen in San Javier und Traiguén zurück, ganz erfüllt von ihren tiefen Erlebnissen. "Unser Herz ist randvoll mit Erlebnissen und Segen, von der Gemeinschaft und der wunderbaren Aufnahme durch die Menschen dort", so Rodrigo C., der zum ersten Mal dabei war.

In San Javier waren acht Ehepaare mit insgesamt 80 Jugendlichen, die einen Teil ihrer Ferien für die Mission opferten, im Einsatz. Wie immer, gab es neben der äußeren Mission nach außen auch eine sogenannte Mission nach innen – die Mission, die die Missionare selbst erleben.

In der Mission nach außen besuchte die Gruppe sieben Gemeinden im Südteil der Pfarrei Maria de la Merced in San Javier; alle wurden eingeladen, an den täglichen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilzunehmen. Ein Theaterstück und eine Kantate wurde aufgeführt, bei letzterer wirkten Gruppen aus den Gemeinden mit. Die Kinder wurden zu einem Spielnachmittag und Picknick eingeladen. Eigene Zeiten galten dem Besuch im Gefängnis, im Altenheim und im Krankenhaus der Stadt. Dass Fernsehen, Radio und Lokalzeitungen die Missionare interviewten, trug nicht wenig zum Gelingen der Mission bei.

Leben und Wort Gottes teilen

Die MTA war bei jedem Besuch dabei. Nach dem Vorstellen als katholische Missionare, luden die allermeisten Familien sie ins Haus ein, wo sie von sich und ihrem Leben erzählten, ein Wort aus der Heiligen Schrift lasen und dann darüber ins Gespräch kamen, wie Gott jeden ruft, ein gutes Leben zu leben, auf die Familie zu achten und mit den Nachbarn in gut zusammen zu leben. Am Schluss stand immer ein Gebet vor dem MTA-Bild, und dann ging es weiter ins nächste Haus.

"In vielen Häusern hat man uns Türen und Herzen geöffnet, wir danken Jesus, der uns als Werkzeug benutzt hat", fasst eine Teilnehmerin zusammen. Pater Patricio besuchte und segnete viele Häuser, und war sonst fast dauernd mit Beichten beschäftigt.

Das MTA-Bild war in der Stadt bereits bekannt, da seit einiger Zeit die Pilgernde Gottesmutter hier unterwegs ist; am Eingang der Stadt steht außerdem ein recht großer Bildstock, wo öfters Messe gefeiert wird. Und auch dafür konnten die Missionare einen Beitrag leisten: Schwester M. Camila, die die Missionen begleitete, besorgte ein neues Bild, da das bisherige ganz verblichen war. Eine Gruppe von 15 Personen schaffte es in einem Marathoneinsatz "zwischendurch", den Bildstock neu herzurichten. Das neue Bild wurde dann von Pater Patricio gesegnet. Die Missionare hoffen, dass die Gottesmutter nun noch mehr Menschen hier beheimaten wird.

Die äußere Mission schloss am Samstag, 2. Februar, mit einer Wallfahrt aus jeder Gemeinde zur Pfarrkirche, in der eine große Eucharistiefeier stattfand, bei der Pfarrer Héctor und Pater Patricio konzelebrierten.

Als neue Familie Christus begegnen

Die Mission nach innen fand symbolischen Ausdruck darin dass nach der Ankunft in der San José-Schule, wo sie in dieser Woche übernachteten, die einzelnen Missionsfamilien vorgestellt wurden unter dem Motto: "Als neue Familie Christus begegnen"; alle erhielten ein Kreuz. Jeden Morgen feierte der Priester, der die Mission begleitete, mit den Missionaren in der Kapelle der Schule die heilige Messe als erste und wichtigste Stütze bei ihrer missionarischen Aufgabe. Danach trafen sich die einzelnen Gemeinschaften zur Absprache, und dann gab es jeden Morgen eine Aussendung zur Mission, Christus zu den Menschen zu bringen.

Die Mahlzeiten nahmen die Gemeinschaften zusammen ein; die Beziehungen, die dabei entstanden, sind ein Spiegel dessen, was die MTA wirkte. Nach dem Frühstück wurde aufgeräumt und gespült. Nach dem Mittagessen war etwas freie Zeit eingeplant: zum Spielen, Gitarrespielen, reden, spazieren gehen. Viele nutzten auch die Gelegenheit, um mit der Schwester und dem Pater zu reden. Es war mit 35° ziemlich heiß...

Der Tag klang abends aus mit Spielen und dem Erzählen von allem, was am Tag gelaufen war, was ins Abendgebet einmündete.

Am 2. Februar gab es das sogenannte "Offene Herz": eine Zeit, in der jeder den anderen erzählen konnte, was diese Tages für ihn bedeutet hatten, innerlich wie äußerlich. Viele waren ja zum ersten Mal dabei, und das Erlebnis, dass Menschen ihnen die Tür geöffnet hatten und sich eingelassen hatten auf das, was sie bringen wollten, war sehr stark. Auch die gewachsenen Beziehungen in den Gemeinschaften und der ganzen Gruppe wurden zu einer wunderbaren Erfahrung.

Die Familienmissionen sind vor vielen Jahren auf Anregung des am 18. Dezember 2007 verstorbenen Pater Hernán Alessandri entstanden.

 

 

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Last Update: 08.02.2008