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 published: 2008-02-29

Zukunft pflanzen

Dequeni startet ein neues Gemeinde-Entwicklungsprojekt in Ypané, Paraguay

 
Zukunft pflanzen: Kinder des neuesten Projektes von Dequeni in Ypané

Sembrando para el futuro: Niños del nuevo proyecto de Dequeni en Ypané

Seeds of the future: Children of the newest project of Dequeni in Ypané

Zukunft pflanzen: Kinder des neuesten Projektes von Dequeni in Ypané

 

Die beiden Mädchen sind stolz auf die jungen Pflänzchen

Niñas con plantitas

Girls with seedlings

Die beiden Mädchen sind stolz auf die jungen Pflänzchen

 
In ein paar Jahren warden sie Obst ernten&  

En unos años pueden cosechar frutos

In some years they can harvest fruit

In ein paar Jahren werden sie Obst ernten…

 
Paula und Teresa  

Paula y Teresa

Paula and Teresa

Paula und Teresa

 
Das zukünftige Zentrum  

Futuro centro

Future center

Das zukünftige Zentrum

Fotos: Helem Peña © 2008

 
 

PARAGUAY, Helen Peña / mkf. Wenn Paraguay überhaupt in den Nachrichten vorkommt in diesen Tagen, dann wegen der zahlreichen Gelbfieberfälle, fehlenden Impfstoffes und Korruption... Doch es gibt auch andere Nachrichten aus Paraguay, Nachrichten vin Menschen, die für mehr Solidarität, bessere Bildung, mehr Gerechtigkeit, mehr Bürgersinn kämpfen. Viele von denen, die im sozialen, politischen, pädagogischen und pastoralen Bereich für ein neues Paraguay arbeiten, tun es aus der Kraft des Liebesbündnisses. Das Liebesbündnis war es auch, was vorüber 20 Jahren am Beginn der Gründung der Stiftung Dequeni stand. In diesen Tagen erhalten 2007 Kinder dank Dequeni ein Stipendium für ein Schuljahr. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was Dequeni tut im Kampf für das Recht jedes Kindes auf eine Leben in Würde.

Unter den vielen Initiativen, die Dequeni in Paraguay fördert, ist ein neues Projekt der Gemeindeentwicklung in einer Siedlung. In Ypané, einer Stadt etwa 26 km von der Hauptstadt Asunción entfernt, soll ein Gemeinschafts-Zentrum entstehen. Dort werden jetzt 350 Kinder aus 220 Familien aus San Pedro, Tres nacientes, Ocho de diciembre und Veintinueve de agosto betreut.

Die Durchführung des Projektes wird gefördert vom Christlichen Kanadischen Kinderhilfs-Fonds (FCCN) und von mehreren größeren Unternehmen, die für die Kosten aufkommen wollen. Dequeni und die Bewohner der Siedlungen arbeiten gemeinsam am Bau eines Hauses, das als Gemeinschaftszentrum dienen soll, und wo Beratung, Betreung, Förderunterricht sowie Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee angeboten werden; hier sollen "Schultüten" übergeben und die Kinder, die so die Möglichkeit zum Besuch der Schule erhalten, auch außerschulisch betreut werden. Zur Zeit ist schon eine Kinderbetreuung eingerichtet, die es den Müttern ermöglicht, stundenweise arbeiten zu gehen. Im Rahmen des Projekts soll außerdem die Trinkwassserversorgung für die Siedlung sichergestellt werden durch einen Wassertank, der beim Haus aufgestellt wird.

Menschen aus der Siedlung befähigen zum Einsatz im Gemeinschaftszentrum

Die Berater von Dequeni arbeiten zur Zeit an der Schulung des Kernteams des Projektes und des Teams der Mütter, das für das Gemeinschaftszentrum verantwortlich sein wird. Außerdem werden die Erzieherinnen für den Förderunterricht ausgebildet sowie die Personen aus der Siedlung, die für Handarbeitsklassen, Kochkurse und medizinischen Dienst (Erste Hilfe und Hygiene) verantwortlich sein werden.

Die Organisation nimmt allmählich Gestalt an, und die Arbeitsgruppe, die das Projekt begleitet, ist sehr zufrieden. Schon jetzt hat sich vieles geändert in dieser Siedlung.

Umwelterziehung für die Bewohner der Siedlung

Eine der ersten Aktivitäten im Rahmen dieses neuen Projektes ist gerade in Gang: es geht darum, bei den Bewohnern der Siedlung den Blick für die Pflege der Umwelt und die Bedeutung von Obst- und Gartenanlagen zu schärfen. Mit Hilfe des WWF (World Wide fund for nature) konnten Obstbäumchen und andere Nutz- und Zierpflanzen-Setzlinge angeschafft werden; die Bewohner werden angeleitet, wie man diese Pflanzen pflegt und erhält, damit sie gut wachsen und so die Ernährungsgrundlage der Kinder und der ganzen Bevölkerung verbessert wird. Und nicht nur das...

Mütter organisieren sich zum Wohl ihrer Kinder

Wer in die Siedlung kommt, der sieht als erstes Armut. Überall Armut, schreiende Armut. Die Männer versuchen, Arbeit zu finden, die Frauen, die im Schnitt fünf Kinder haben, müssten eigentliche zu Hause bleiben, um sich um sie zu kümmern, was aber oft schwierig ist. Das Gemeinschaftszentrum ist da ein Segen für die ganze Siedlung.

"Wir sind sehr, sehr froh über die Hilfe, die wir von Dequeni bekommen. Sehr viele von den Frauen hier in der Siedlung haben große Sorgen wegen unserer Kinder. Wir werden mit großem Einsatz arbeiten, damit wir voran kommen", sagt Paulina López. Dann schaut sie die Frau aus Asunción ernst an: "Wir sind arm, aber uns geht es wie jeder Frau um das Wohl unserer Kinder." Paulina Lopez. Sie ist die Leiterin des Teams der Mütter für das Gemeinschaftszentrum.

Teresa Corrales bestätigt, dass mit dem Gemeinschaftszentrum "viele unserer Bedürfnisse gedeckt sind. Wir haben hier keinerlei ärztliche Versorgung in der Nähe, die kleine Schule des Siedlung arbeitet in sehr begrenztem Rahmen. Doch mit dem Förderunterricht können unsere Kinder besser werden, und ich bin ganz sicher, dass wir mit Hilfe der Unterstützung durch Dequeni viele unserer Probleme lösen können."

Spendenkonto in Deutschland: Spendenkonto Dequeni, Konto-Nummer 121 483 602, z.Hd. Ingrid Springer, Volksbank Haltern, BLZ 426 613 30. Spenden sind in Deutschland steuerabzugsfähig. Bitte auf der Überweisung dazu vollständige Adresse angeben. Barspenden können im PressOffice Schönstatt abgegeben werden. Als effektive Spende für Einzelpersonen haben sich die "Schultüten" erwiesen: 45 Euro sichern einem Kind alles zu, was es für ein Schuljahr braucht.

 

 

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Last Update: 12.03.2008