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 published: 2007-12-07

Dass du uns eine Welt zu verändern gibst

Fünfzehn junge Männer schließen das Liebesbündis mit der MTA - in Ciudad del Este, Paraguay

 

Die 15 neuen Verbündeten mit Pater Tommy Nin Nitchell und Juan Francisco Viñas im Heiligtum im Schönstattland, Ciudad del Este

Los 15 nuevos aliados con el P. Tommy Nin Nitchell y Juan Francisco Viñas en el Santuario del Terruño, Ciudad del Este

The 15 new allies with Fr. Tommy Nin Nitchell, and Juan Francisco Viñas, in the Shrine of the Schoenstatt Land, Ciudad del Este

Die 15 neuen Verbündeten mit Pater Tommy Nin Nitchell und Juan Francisco Viñas im Heiligtum im Schönstattland, Ciudad del Este

 

Ein Teil der Gruppe

Parte del grupo

Part of the group

Ein Teil der Gruppe

 
Juan Francisco Viñas bekommt seine Weihemedaille  

Juan Francisco Viñas recibe su medalla de alianza

Juan Francisco Viñas receiving his Covenant Medal

Juan Francisco Viñas bekommt seine Weihemedaille

 
Die Schönstattfamilie ist zur Stelle und gratuliert  

Felicitaciones por parte de la familia de Schoenstatt

Congratulations of the Schoenstatt family

Die Schönstattfamilie ist zur Stelle und gratuliert

 
& vor allem Eltern, Freundinnen und die Mädchenjugend  

... especialmente los padres, novias, y la Juventud Femenina

...specially parents, girl-friends, and the Girls’ Youth

… vor allem Eltern, Freundinnen und die Mädchenjugend

 
Einzug in den Festsaal

Entrada a la sala de fiesta

Entering the party hall

Einzug in den Festsaal

Fotos: Javier Cabral © 2007

 
   

PARAGUAY, Juan Francisco Viñas. "Was ist das herrlich, die Begeisterung dieser glühenden jungen Leute zu sehen! Ihre ursprüngliche Liebe und Treue zur MTA sind wirklich Inspiration pur! Ich bete, dass die Flamme, die in ihren Herzen brennt, die ganze Welt entzündet", schreibt Melissa aus den USA, nachdem sie das Video vom Liebesbündnis gesehen hat, das 15 junge Männer aus Ciudad del Este, Paraguay, geschlossen haben, und das schon seit gut zwei Wochen auf der Audio/Videoseite von schoenstatt.de zur Verfügung steht. Es war wohl die Anziehungskraft, die begeisterte, glühende Herzen aufeinander ausüben, die sie diese Zeugnisse ansteckender jugendlicher Begeisterung entdecken ließen. Am 17. November, am Vorabend des Bündnistages, haben 15 junge Männer im Heiligtum von Ciudad del Este ihr Liebesbündnis schlossen.

Juan Francisco Viñas, Student der Schönstatt-Patres aus San Isidro, Argentinien, hat die 15 jungen Männer auf ihr Liebesbündnis vorbereitet, eine Erfahrung, die auch ihn selbst stark bewegt hat. Er berichtet davon.

Dieses Jahr hatte eine Gruppe von 15 Studenten sich entschieden, ihr Liebesbündnis mit der Gottesmutter zu schließen: José María Cabral, Jesús Aranda, José Antonio Duarte, Wilson Anisimoff, Emilio Allende, Thiago Allende, José Luis Solís, Carlos Alderete, Aldo Sosa, Rodrigo Colman, Luis Fernando Melgarejo, Alejo Escovar, Roberto Berino, Javier Raidan und Pedro Ortiz.

Da ich gerade im Praktikum in Paraguay war, war es eine Ehre für mich, als José Antonio Duarte (Joan), Pedro Ortiz (Cacho) und Jesús mich fragten, ob ich sie darauf vorbereiten könnte. Schon seit einiger Zeit war meine Weihekerze runtergebrannt, und ich hatte mir beim Jubiläum des Jungen Heiligtums in Asunción, am 21. September, eine neue gekauft. Meine Weihemedaille hatte ich verloren. Das waren Zeitenstimmen genug, die mich dazu brachten, mein Liebesbündnis zusammen mit den Jungen, die es dieses Jahr schließen wollten, zu erneuern. Und so sagte ich ja!

Es ist mein Heimatland, mein Schönstattland

Wir machten die Vorbereitung im Stil der "Bündnisrunde", wie sie bisher bei den Studenten in Asuncion üblich ist, allerdings mit einigen Veränderungen, da diese Gruppe nicht erst durch das Liebesbündnis entstand, wie bei den üblichen Bündnisrunden, sondern schon mehrere Jahre als "Lebensgruppe" zusammen ist. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil und eine Stärke, da eine bestehende Schönstattgruppe viel bessere Aussichten hat als eine Gruppe, die erst unter Studenten neu beginnt; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Seit ich nach Ciudad del Este gekommen war, hatte ich etwas Besonderes gespürt. Beim Besinnungstag zum Liebesbündnis sagte ich ihnen, dass es mit diesem Heiligtum im Schönstattland zu tun hat. Es ist wirklich ein Ort, wo man Heimat erlebt. Man erlebt, das hier ist im Taborglanz die Sonnenau, wo unsere Dreimal Wunderbare Frau im Kreise ihrer Lieblingskinder thront. Mein Heimatland, mein Schönstattland." Aber wir leben in einer Stadt, in der es leicht passiert, dass man seine Identität verliert und ein Produkt der Gesellschaft wird; es ist eine Stadt, die alle Sorten Lärm, Ablenkungen und Versuchungen anbietet. Die vielen Geräusche und Ablenkungen entfernen uns von dem, was die Gottesmutter von jedem von uns, von jedem Mitglied der Schönstatt-Mannesjugend, möchte.

Schönstatt ist ein Lebensgefühl

Und dieses Jahr nun haben diese 15 Jungen beschlossen, sich nicht nur einfach von der MTA lieben und beheimaten zu lassen, sondern sich auch von ihr erziehen zu lassen. Sie ist in Wirklichkeit das Edelste und Reinste, was einem Mann in seinem Leben passieren kann. Einer der Jungen meinte: Schönstatt ist keine Idee, Schönstatt ist ein Lebensgefühl! Im Lauf der Besprechungen, die wir jeden Donnerstag um zehn Uhr abends im Heiligtum hatten, hat sie jeden an der Hand genommen und solange an die Herzen gepocht, bis sie bereit waren, sich nach dem Herzen ihres Sohnes bilden zu lassen. Es ist ein entscheidungsreiches Jahr gewesen für jeden, ein Jahr der Entscheidung, mit der Masse mitzulaufen oder nach mehr zu streben.

Es geht nicht nur darum, an Gott zu glauben, sondern an uns selbst, daraum, ob wir den Mut haben zu glauben, dass man anders leben kann, dass unser Land verändert werden kann, dass ich selbst mit ändern kann. Dass ich stark sein kann, dass ich viel von mir verlangen kann, um eine Sendung zu erfüllen, die eines Ritters der Gottesmutter würdig ist. Sie erwartet und sie verdient nicht weniger. Es geht darum, ihr durch Taten zu beweisen, dass wir sie lieben.

Diese fünfzehn haben einen wichtigen Sprung gewagt. Die Gottesmutter ist diesem Bündnis immer treu. Sie müssen es jetzt im Leben beweisen, nicht nur im Privatleben, sondern in ihrer Universität, in ihrer Familie und in ihrem Engagement für Schönstatt. Die Früchte, die jeder von ihnen im Gebet und in der Selbsterziehung bringt, sind das beste Zeugnis für das Gesagte.

Für mich persönlich war es ein Geschenk, bei ihrem Bündnis dabei zu sein - ein Band, das nie zerreißen wird, auch wenn das Ende meines Praktikums uns nun räumlich getrennt hat. Denn wann immer wir das Liebesbündnis erneuern, stehen wir Schulter an Schulter wie im Heiligtum im Schönstattland... an jenem 17. November und sagen der Gottesmutter: "Danke, dass du uns eine Welt zu verändern gibst."

Bleibt anzumerken, dass der Autor nach den Jugendlichen aus den Händen von Tommy Nin Mitchell eine neue Weihemedaille erhielt!

Videos

 

 

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Last Update: 07.12.2007