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 published: 2007-12-07

Wichtig ist nur, der Gottesmutter ein Häuschen zu geben, ihren Bildstock. Dann zeigt sie schon eine Aufgabe für uns.

Eine "entlaufene" Pilgermadonna bringt die Kampagne in Villa La Angostura, Patagonien, in Schwung

 

Schon am 18. Oktober übernahm Maria Cristina ihre Pilgermadonna am Bildstöckchen von Villa La Angostura

El 18 de octubre pasado Marìa Cristina recibió su Peregrina , en la  pequeña ermita de Villa La Angostura, Patagonia

Already on October 18, Maria Cristina received her Pilgrim MTA, at the little wayside shrine of Villa La Angostura, Patagonia

Schon am 18. Oktober übernahm Maria Cristina ihre Pilgermadonna am Bildstöckchen von Villa La Angostura

 

Clara mit befreundeten Missionaren, die vor einem Jahr, am 1. Dezember 2006, die erste Pilgermadonna nach Villa La Angostura brachten

Clara con las misioneras amigas  que trajeron la Primera Peregrina a  Villa La Angostura el 1 de diciembre de 2006

Clara with missionaries who brought the first Pilgrim MTA to Villa La Angostura, on December 1, 2006

Clara mit befreundeten Missionaren, die vor einem Jahr, am 1. Dezember 2006, die erste Pilgermadonna nach Villa La Angostura brachten

 
Maria Cristina Luna und Noemí, neue Missionarinnen in Villa La Angostura  

Marìa Cristina Luna  y Noemí, nuevas misioneras de Villa La Angostura

Maria Cristina Luna and Noemí, new missionaries in Villa La Angostura

Maria Cristina Luna und Noemí, neue Missionarinnen in Villa La Angostura

 
Noemí, Silvia und Marisa übernehmen die missionarischen Verpflichtung und beten die Sendungsweihe  

Noemí, Silvia  y Marisa, hacen su compromiso de misioneras

Noemi, Silvia and Marisa committing themselves as missionaries

Noemí, Silvia und Marisa übernehmen die missionarischen Verpflichtung und beten die Sendungsweihe

 
Clara mit Marisa und der Pilgermadonna, die die Kranken zu Hause und im Regionalkrankenhaus besucht  

Clara con Marisa, y  la  Peregrina, que  visita los enfermas en sus casas  y  en el hospital local

Clara with Marisa and the Pilgrim MTA who visitsthe sick people at home and in the local hospital

Clara mit Marisa und der Pilgermadonna, die die Kranken zu Hause und im Regionalkrankenhaus besucht

Fotos: Herbón © 2007

 
 

ARGENTINIEN, Clara Herbón. Wenn mich jemand vor drei Jahren, als mein Mann und ich das Bildstöckchen in Garten signen ließen, gefragt hätte, was ich in Bezug auf Schönstatt tun würde, hätte ich geantwortet: Keine Ahnung. Denn genau so war es. Seit zwei Jahren schon hatte ich keine Aufgabe mehr in Schönstatt. Ich hatte keinen Schimmer, was die Gottesmutter wollte, was für einen Plan sie hatte. Pater Esteban Uriburu pflegte zu sagen: Wichtig ist nur, der Gottesmutter ein Häuschen zu geben, ihren Bildstock. Dann zeigt sie schon eine Aufgabe für uns. Und genau so war es, wieder einmal, hier in Villa La Angostura. Maria begann kurz darauf zu zeigen, welchen Weg sie hier nehmen wollte...

Als der Bildstock errichtet und gesegnet war, hatte ich Schw. Kornelia versprochen, alles zu erzählen, was die Gottesmutter von diesem Moment an in dieser kleinen Stadt in Patagonien wirken würde. So habe ich es dann auch getan und einen Artikel geschrieben über die Ankunft der ersten Pilgermadonna hier. Nun war der Weg offen, damit sie sich verherrlichen könnte als das große Zeichen im Dunkel der Welt.

Reden über Schönstatt und die Kampagne

So zog die Pilgernde Gottesmutter leise ihre Kreise in dieser Stadt... bis vor einigen Monaten die Pilgermadonna Nr. 1 sich verlief. Weg war sie; niemand auf der Liste hatte sie. Was tun? Wo mochte sie stecken? Es kam mir in den Sinn, ein Plakat mit dem Bild der Gottesmutter von Schönstatt am Postamt und in den Supermärkten aufzuhängen. Und tatsächlich: ein paar Tage später rief eine Frau an und sagte, sie habe mein Plakat gesehen und glaube, diese Madonna im Schulbüro der Schule gesehen zu haben, wo sie Lehrerin sei. So war es – und nicht nur das. Dadurch lernte ich Noemí und Maria Cristina kennen, zwei Frauen, die eine Gebetsgruppe leiten und sich spontan dafür begeisterten, die Sendungsweihe zu machen und Missionare der Pilgernden Gottesmutter zu werden.

Die Pilgernde Gottesmutter kam also von ihrem Ausflug zurück, doch nicht allein. Mit ihr kamen Silvia und Marisa, zwei weitere Frauen, die unbedingt für die Pilgernde Gottesmutter arbeiten wollten. Silvia wollte eine Pilgernde Gottesmutter für Familien, und Marisa eine für die Kranken und das Krankenhaus.

Wir organisierten bei uns zu Haus einen Vortrag über Schönstatt und die Kampagne, zu dem nicht nur die vier kamen, sondern viele andere, die die Pilgermutter aufnehmen wollten.

Am vergangenen 18. Oktober übernahm dann Maria Cristina beim Bildstock im Garten ihre Pilgermadonna. Es war ein ganz besonderer Tag, wir beteten gemeinsam den Rosenkranz zusammen mit dem Pilgerkreis, der nun die Gottesmutter aufnehmen würde. Und das am Bündnistag, an dem wir uns geistig mit der ganzen Schönstattfamilie verbunden wissen, die in den Heiligtümern und an den Bildstöcken in aller Welt den 18. Oktober 1914 feiert, indem sie das Liebesbündnis erneuert.

Ein echtes Fest in der Gemeinde

Am 18. November, Bündnistag und Geburtstag Pater Kentenichs, übernahmen Noemí, Silvia und Marisa die drei neuen Bilder der Pilgernden Gottesmutter. Und das Beste: die Überreichung fand in der Pfarrkirche statt, da der Pfarrer bereit war, sie nach der Sonntagsmesse zu segnen und auszusenden. Es war ein echtes Fest in der Gemeinde! Wenn man bedenkt, dass er vor drei Jahren noch nichts, aber auch gar nichts von Schönstatt wissen wollte!

Nach der Feier kamen viele aus der Gemeinde und fragten nach der Kampagne und was sie tun müssten, um die Gottesmutter in ihren Häusern empfangen zu können. Machen Touristen, die Schönstatt kannten, sprachen mich an, eine Reporterin vom Lokalradio lud uns ein, im Radio über die Kampagne zu sprechen, und eine Frau, die vor vielen Jahren als Jugendliche das Liebesbündnis geschlossen hat, kam mit Tränen in den Augen zu mir und bat mich, Missionarin sein zu dürfen.

Es war ein echtes Fest, eine Vorwegnahme des Advent, ein großer Schritt in dieser neuen Heimsuchung der Gottesmutter in den Familien und in den Herzen.

"Man muss jeden kleinen Schritt verbinden mit dem großen Ideal, das gibt Kraft und Zusammenhänge!" (P. Esteban Uriburu)

Mit Hilfe der Gottesmutter bereiten wir unsere Herzen, damit sie neues Leben in unser Leben und in die Familien von Villa La Angostura bringt.

Clara Bianco Herbón gehört seit den Anfangszeiten mit Pater Esteban Uriburu zur Kampagne der Pilgernden Gottesmutter; aus beruflichen Gründen zogen sie und ihr Mann in die Provinz Neuquén in Patagonien, wo sie ein Hotel leiten. Für schoenstatt.de arbeitet Clara Herbon ehrenamtlich als Übersetzerin von Italienisch in Spanisch.

 

 

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Last Update: 07.12.2007