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 published: 2007-12-18

"Wem ich die Rose gebe, dem schenk ich mein Herz"

Marienmonat und Rosenregen in Comodoro Rivadavia, Argentinien

 

Am Fest der Immakulata, dem 8. Dezember, strömen Tausende von Menschen zum Heiligtum von Comodoro Rivadavia

El día de la Inmaculada, el 8 de diciembre, miles de personas se reúnen en torno al Santuario de Comodoro Rivadavia

On the feast of the Immaculata, December 8, thousands of people gather around the Shrine of Comodoro Rivadavia

Am Fest der Immakulata, dem 8. Dezember, strömen Tausende von Menschen zum Heiligtum von Comodoro Rivadavia

 

Besucher kommen zum Heiligtum

Visita al Santuario

Visiting the Shrine

Besucher kommen zum Heiligtum

 
Die Kinder lieben das Heiligtum  

Niños se hacen presentes

Children love the Shrine

Die Kinder lieben das Heiligtum

 
Es ist ein religiöses Volksfest mit Militärkapelle, Lebendiger Krippe, Nikolaus...  

La fiesta popular con pesebre con la banda de Ejército, el Pesebre viviente, San Nicolás...

It is a popular feast with the military brass band, “living Manger”, Santa Claus…

Es ist ein religiöses Volksfest mit Militärkapelle, Lebendiger Krippe, Nikolaus...

 
Lebendige Krippe  

Pesebre viviente

Living Manger

Lebendige Krippe

 
Rosenregen

Lluvia de pétalos

Rain of rose petals

Rosenregen

Fotos: Hna Alejandra Aguilar © 2007

 

 

 

ARGENTINA, Schw. Alejandra Aguilar. Während des Marienmonats (November) pilgert die Auxiliar von Comodoro Rivadavia durch die Pfarreien und Einrichtungen der Stadt. Das ist bereits seit mehreren Jahren fester Brauch und weckt viel Leben. Überall bleibt sie für drei Tage, damit alle sie besuchen können; es wird der Rosenkranz gebetet und Beiträge zum Gnadenkapital gebracht. Sie lässt sich an Großzügigkeit nicht übertreffen und teilt reichlich Gaben und Gnaden aus. Viele Berichte von Gebetserhörungen und inneren Wandlungen begleiten ihren Weg. Der Marienmonat November schließt am 8. Dezember mit dem schon traditionellen Fest des Rosenregens.

Es ist klar, dass ein Monat nicht reicht für alle Bitten der Pfarreien und Einrichtungen um ihren Besuch, und dabei gibt es dann noch einige, die darauf bestehen, dass die Auxiliar jedes Jahr zu ihnen kommt - so etwa die Polizeistation bei Kilometer 3, wo vor hundert Jahren erstmals in Argentinien Erdöl entdeckt wurde. Dort bereiten die Polizisten ihr jedes Mal einen Ehrenplatz und ehren sie mit Ehrfurcht und richtiger Zuneigung. Sie wird sie sicherlich reich segnen und sie neu motivieren für ihren Dienst an der Gesellschaft. Andere, wie die Schüler des ersten Schuljahres der Schule Maria Auxiliadora, kommen die Gottesmutter im Heiligtum besuchen, zusammen mit ihren Eltern und Angehörigen - es sind so viele, dass sie in Gruppen hinein gehen müssen, um den Segen der Gottesmutter zu empfangen, ihre Beiträge zum Gnadenkapital zu bringen und die Blumen, deren Blütenblätter gesegnet werden für das Fest am 8. Dezember, wenn sie, getrocknet, aus der Höhe heruntergeworfen werden als Zeichen von Marias Segen für ihr Volk.

Wie ein Streicheln der Gottesmutter

Am Immakulatafest, dem 8. Dezember, versammeln sich Tausende von Menschen beim Heiligtum: um 7.00 Uhr früh ist Rosenkranz im Morgenlicht, um 10.00 Uhr heilige Messe, und danach das religiöse Volksfest mit Militärkapelle, lebendiger Krippe, Nikolaus, Weihwasser, das für den Weihnachtsabend verteilt wird, und schließlich der Rosenregen: Rosenblätter werden aus einem Hubschrauber oder vom Kran der Feuerwehr heruntergeworfen. Alles ein Symbol: die Rosenblätter sind die Beiträge zum Gnadenkapital, die ganz Comodoro Rivadavia während des Jahres gesammelt hat, vor allem die von den Rosen aus den Gärten (die Gegend ist wüstenähnlich, darum haben diese Rosen so hohen Wert), ebenfalls kommen Rosenblätter aus den Gärtnereien, und selbst aus anderen Teilen des Landes werden Rosenblätter geschickt für den Rosenregen über dem Heiligtum. Vor dem 7. Dezember kommen Scharen von Männern, Frauen und Kindern zum Heiligtum und bringen Rosenblätter. Und wenn sie dann vom Himmel fallen, strecken alle die Hände aus, um sie aufzufangen, wie ein Streicheln und Segnen der Gottesmutter. Ein Mann sagte: Damit das Jahr gut anfängt, muss ich an diesem Tag die Gottesmutter besuchen! Andere erklären: Ich komme jedes Jahr, das lasse ich mir nie entgehen!

Eine persönliche Begegnung

Die Schönstätter begrüßen die Pilger, aber ihre Rosenblätter müssen sie schon selbst vor dem Altar im Heiligtum ablegen. Denn in dieser persönlichen Begegnung wächst die Liebe zwischen Mutter und Kind... Und darum kommen sie jedes Jahr wieder sie besuchen. Dieses Fest findet nun schon seit 12 Jahren statt, als marianisches Volksfest. Jetzt kam die Bitte seitens der Kirche, es in die Diözesanpastoral aufzunehmen. So begleitet die Schönstattfamilie von Comodoro Rivadavia den Gründer in seiner Sendung, den "Triumphwagen der Gottesmutter" zu ziehen und der Gottesmutter Verbündete zu suchen im "Land des Versprechens."

 

 

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Last Update: 18.12.2007