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 published: 2007-11-09

"Dabei sein ist alles"

Jahreskonferenz Schönstattbewegung Frauen und Mütter

 

Jahreskonferenz der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter

Jornada nacional de la Rama de Madres de Alemania

National Convention of the Mothers’ League, Germany

Jahreskonferenz der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter

 

 
Information über Initiativen und Projekte  

Información sobre iniciativas

Information on initiatives

Information über Initiativen und Projekte

 
Austausch mit P. Theo Breitinger, Standesleiter  

Intercambio con el P Theo Breitinger, Asesor Nacional

Sharing with Fr. Theo Breitinger, Nacional Assistant

Austausch mit P. Theo Breitinger, Standesleiter

 
Vortrag von P. Dr. Lothar Penners  

Conferencia del P. Lothar Penners

Conference given by Fr. Lothar Penners

Vortrag von P. Dr. Lothar Penners

 
Neuerscheinung zum Thema Liebesbündnis  

El folleto sobre la Alianza de Amor

A booklet on the Covenant of Love

Neuerscheinung zum Thema Liebesbündnis

Hannelore Spannagel, Hna M. Caja, Standesleiterin  

Hannelore Spannagel, Hna M. Caya, asesora nacional

Hannelore Spannagel, Hna M. Caya, national assistant

Hannelore Spannagel, Hna M. Caja, Standesleiterin

Fotos: Lämmle © 2007

 
 

SCHÖNSTATT, Sr. M. Anika Lämmle. Es trifft nicht mehr in allem das Lebensgefühl junger Leute, aber es trifft die Sehnsucht der Diözesanverantwortlichen der Schönstattbewegung Frauen und Mütter Deutschlands: Dabei sein ist alles. Dabei sein, wenn sich der Kreis der Verantwortlichen Anfang November in Schönstatt-Marienland trifft, sich miteinander freuen an den Früchten der zurückliegenden Jahresarbeit, sich austauschen über anstehende Fragen und Anliegen, sich gegenseitig stärken und aufbauen in schwierigen Erfahrungen, gemeinsam den Blick in die Zukunft richten – auf das große Ziel 2014 – und dafür den nächsten Schritt angehen.

Maria Engler wollte den anderen Frauen aus dem Diözesan-Führungsteam für die Teilnahme an der Jahreskonferenz den Vortritt lassen. Doch als diese den Termin nicht wahrnehmen können, steht für sie fest: "Ich bin dabei." Es sind u. a. "die familienhafte Atmosphäre", die Erfahrung von Gemeinschaft, in der "neben der Arbeit das Lachen nicht zu kurz kommt", "die Art des Miteinander-Umgehens, die bereichert, auch wenn verschiedene Positionen vertreten werden", "die tiefen Gottesdienste" und Gebetszeiten und nicht zuletzt die abendlichen "Cafeteriasitzungen", die das Dabeisein für die Frauen so anziehend machen, so dass weite Anfahrten, finanzieller und zeitlicher Aufwand mit großer Selbstverständlichkeit in Kauf genommen werden.

Lichtblicke aus den Diözesen

Sehr gerne sind die Frauen bereit, in den Programmpunkten "Lichtblicke aus den Diözesen" und "Blitzlichter aus unserer Arbeit" den ganzen Kreis an Erfahrungen, neuen Vorstößen und Initiativen teilhaben zu lassen: Dass z. B. ein Stadtpfarrer, der nur mit viel Überzeugungskraft für eine Feier zum Mutter-/Elternsegen gewonnen werden konnte, ab 2008 wenigstens zweimal im Jahr mit uns zusammen eine Segensfeier veranstalten will, weil die "Werte, die mit der Segensfeier vermittelt werden, so wichtig sind". Dass ein neuer Veranstaltungstyp "Frühstückstreffen Fünfzig plus" sehr gut angenommen wird. Dass das neue Impulsheft zum Liebesbündnis genau richtig kommt, weil eine Diözese beim Tag der Frau einen Vorstoß in Richtung Liebesbündnis gewagt hat. Dass der "Tag zu zweit" – als gemeinsames Projekt mit der Familienbewegung zusammen – mehr "bringt" als je gedacht, zum einen im Blick auf die erreichte Zielgruppe und zum anderen im Blick auf die wachsende gegenseitige Wahrnehmung und Wertschätzung der beiden Gliederungen.

Die Themen der ersten beiden Tage greifen die in der Oktoberwoche in den Blick genommenen Brennpunkte auf, die nach Aussage des Bewegungsleiters, Pater Dr. Lothar Penners, gerade der Gliederung der Frauen und Mütter vertraut sind. Als "Brennpunktbewegung" gehöre sie, so seine Ausführung am zweiten Vormittag, den er mit seinen Vorträgen bestreitet, "zu den lebensnahesten Gruppierungen unserer Bewegung".

Eine vom Geist Gottes geschenkte Einheitsatmosphäre

Viele Frauen spricht vor allem die Einheit am ersten Vormittag von Ehepaar Claudia und Heinrich Brehm, Familienbewegung Diözese Trier, zum Themenblock "Brennpunkt Ehe und Familie" an, "so praktisch, so ansprechend und aufgelockert in der Art der Vermittlung". "Menschlich und glaubwürdig" gelingt es Brehms nach Aussage von Maria Heßler, das Miteinander in der Ehe als wichtiges Ziel aufleuchten zu lassen, "aber auch realistische kleine Schritte" aufzuzeigen. Sie haben "keine heile Welt vorgespielt, sondern uns an ihrem Weg teilhaben lassen".

Eine Erfahrung ganz eigener Art ist in diesem Jahr die Suche nach dem Jahresthema 2008. "Faszinierend", beschreibt Maria Bormth, die zum ersten Mal dabei ist, den Vorgang, "wie das ging, dass alle unsere Inhalte auf den Punkt gebracht wurden". Luzie Günther vergleicht die Losungsfindung mit der Erfahrung vom 3. Oktober 1990. Das war, so sagt sie, "wie damals eine vom Geist Gottes geschenkte Einheitsatmosphäre, die ich hier wieder erlebt habe". Und Maria Schwab bestätigt: "Als der Losungsvorschlag zum Vorstellen an die Tafel gepinnt wurde, wusste ich sofort: Das ist es."

... und du bist dabei (vgl. Joh 2,1)

Ja, die neue Jahreslosung trifft wirklich den Nagel auf den Kopf und holt das große Arbeitsthema der ganzen Schönstattbewegung "In allen Brennpunkten das Liebesbündnis" herein in den ganz konkreten Alltag und die Lebensfelder der Frauen und Mütter.

Die Rückmeldungen aus der Gliederung, die noch während der Tagung eingehen, bestätigen dies:

"... und du bist dabei. Das geht sofort in den Kopf und ins Herz und es kann so vieles aussagen. Vielleicht ging es den Verantwortlichen wie mir: Wie oft in meinem Leben hat genau dieses Sätzchen die jeweilige Situation oder den Brennpunkt entzerrt." "Ich darf jemanden ‘in die Pflicht’ nehmen, muss es nicht alleine schaffen. Es ist aber auch immer jemand dabei, wenn ich mich freuen darf. Und geteilte Freude ist ja doppelte Freude – und geteilte Angst halbe Angst." "... und du bist dabei, darf ich jetzt besonders spüren. Mein Mann kam am Montag mit einem Aneurysma, das operiert werden muss, ins Krankenhaus ..., und ich wollte doch am Donnerstag nach Schönstatt zu einer wichtigen Tagung fahren. Warum gerade jetzt?, frage ich mich. Warum schon wieder bei uns? Wie alles ausgehen wird? Und, und, und ... Doch sie ist dabei ..."

Ja, dabei sein ist alles. Oder anders gesagt: "... und du bist dabei." Diese Erfahrung verdichtet sich für Maria Bormuth ganz besonders am Abschlussabend in der Gründerkapelle. "Die Feier mit der Aussendung hat mich sehr beeindruckt. Ich gehe anders, als ich gekommen bin. Ich bin nicht allein, Pater Kentenich ist mir begegnet. Ich weiß, auch ihm kann ich das sagen: ... und du bist dabei."

 

 

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Last Update: 09.11.2007