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 published: 2007-10-16

Bausteine einer erfolgreichen und glücklichen Partnerschaft

Tag zu zweit im Schönstatt-Zentrum Dietershausen

 

Birgit und Frank Thalheimer, Referentenehepaar in Dietershausen

Birgit und Frank Thalheimer, conferencistas en Dietershausen

Birgit and Frank Thalheimer, speakers in Dietershausen

Birgit und Frank Thalheimer, Referentenehepaar in Dietershausen

Fotos: Goldbach 2007

 

DEUTSCHLAND, Monika und Ulrich Goldbach. Vertrauen und Konfliktfähigkeit sind Ressourcen, die das Miteinander wachsen lassen, damit Paarbeziehungen tiefer, mutiger und glücklicher werden. Birgit und Frank Thalheimer, Referentenehepaar der Akademie für Ehe und Familie, waren von der Schönstattfamilienbewegung des Bistums Fulda eingeladen, um einen "Tag zu zweit" in Dietershausen zu gestalten. 36 Ehepaare waren mit ihren Familien gekommen. Die Jugendgemeinschaften der Schönstattbewegung hatten für die Kinder und Jugendlichen ein ansprechendes Programm organisiert. Ein Familiengottesdienst mit Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau war der festliche Höhepunkt des Tages.

Die Referenten verdeutlichten an lebendigen Beispielen, welche Haltungen wichtig sind, um Vertrauen aufzubauen. Wertschätzung dem anderen gegenüber, Bedürfnisse in eine gemeinsam akzeptierte Reihenfolge zu bringen, Empathie, Freiheit, Glaube und die Kraft der gemeinsamen Stärken sind Vertrauen fördernde Elemente und somit Grundlage für das konstruktive Lösen von zwischenmenschlichen Problemen. Je eigene Definitionen von Konfliktfähigkeit sowie der individuelle Umgang mit Konflikten, Gefühlen und Gedanken sind entscheidend für die Einstellungen, die Menschen in eine Partnerschaft einbringen und aus denen sich ein gemeinsamer Ehestil im Umgang mit unterschiedlichen Interessen entwickeln kann. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist hierbei, ob die Partner sich mit Kompromisslösungen zufrieden geben wollen oder ob sie einen partnerschaftlichen Umgang anstreben. Der Fokus des Referentenehepaares lag beim positiven Ansatz, obwohl es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch den negativen anschaulich vor Augen stellte.

Gemeinsames Wachstum aus dem Blickwinkel des Positiven

Gemeinsames Wachstum ist jedoch nur aus dem Blickwinkel des Positiven möglich. Wie die Paare ihre Kompetenzen erweitern können, um an ihren eigenen Baustellen zu wachsen, wurde praktisch vorgestellt. Grenzüberscheitungen treten in Paarbeziehungen immer wieder auf. Hier sei es wesentlich einander vergeben und verzeihen zu können, immer wieder den Neuanfang zu wagen, Unlösbares an Gott abzugeben und um Wandlung zu bitten. Die in der Schönstattbewegung verbreitete Praxis, Probleme, die wir selbst nicht lösen können, symbolisch in einen Krug zu geben, sei eine gute Erfahrung, wie mehrere Teilnehmer und Teilnehmerinnen berichteten.

Am Nachmittag konnten sich die Ehepaare in einer Gesprächsrunde über die Arbeit der Schönstatt-Familienbewegung informieren, an einem Arbeitskreis zur Thematik des Tages oder einem meditativen Angebot in der Schönstatt-Kapelle teilnehmen. Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei anregenden Gesprächen klang der Tag aus.

 

 

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Last Update: 16.10.2007