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 published: 2007-06-08

Meine Zeit in deinen Händen

Tagung für Frauen nach Trennung und Scheidung zum Thema Zeit- und Tagesplanung

 

Quiero entregarle mi dolor...

I want to give you my pain

Ich schenke dir die zerbrochene Lebensplanung...

 

 

Agenda del día

Daily order

Tagesplan aufstellen

 
 

En el Santuario

In the Shrine

Zeit im Heiligtum verbringen

 
 

Encuentros, intercambios

Sharing

Austausch und Gespräch

 
 

Participantes de la jornada

Participants of the retreat

Teilnehmerinnen der Tagung

 
 

Estuvieron muchos niños

Many children were present

Viele Kinder waren dabei

Fotos: Scherer © 2007

 
   

SCHÖNSTATT, mkf. "Ich bin mit meinen Ängsten und Schmerzen nicht allein. Man kann hier sein. Man kann weinen. Vielleicht hilft mir das jetzt auch zu glauben," so eine Teilnehmerin am Ende des Seminar für Frauen nach Trennung oder Scheidung, das um Zeit-, Tages-, Lebensplanung kreiste. Für viele der Frauen ist dabei vielleicht gar nicht einmal das jeweilige Thema wichtig, sondern die Tatsache, hier mit anderen Frauen sich austauschen und von den Erfahrungen derer profitieren zu können, die mit der in Brüche gegangen Lebensidee schon besser umgehen können.

Die Scheidung stellt alles in Frage, so das Lebensgefühl, das viele Frauen ausdrücken. Schuldgefühle lähmen. Hunderttausend Gedanken und ein ständiges Kreisen darum sind zermürbend. Man spürt eine innere Leere, steht so allein da. Die Traurigkeit ist das Schlimmste, sagt eine, die Angst vor dem Absturz. Es kommen immer neue Nackenschläge. Zukunft gibt es keine. Von der Tagung erwarten die Frauen konkrete Hilfestellung: Wie gehe ich mit der inneren Leere um? Ich möchte mir selbst wieder etwas wert sein. Ich möchte die Zufriedenheit wieder finden, wie das früher war.

Für was und für wen nehme ich mir Zeit?

In Impulsen, Arbeitskreisen und Gesprächen geht es um die Fragen: Welchen Sinn hat mein Leben? Wie gehe ich mit meiner Lebenszeit um? Wie erlebe ich Vergangenheit, Gegenwart? Was erwarte ich von der Zukunft? Gerade in belasteten Situationen wächst die Fluchttendenz, die Sehnsucht, dem Alltagstrott, dem, was belastet, zu entfliehen. Man bekommt eine Art "Tunnelblick", der die Glücksmöglichkeiten des Alltags ausblendet. Doch der ständige Drang, dem Alltag zu entfliehen, bewirkt, dass wir das Leben verpassen.

Konkrete Anregungen erhielten die Teilnehmerinnen unter dem Aspekt des Zeitmanagements: Was macht mir Freude? Was möchte ich ändern? Was kann ich ändern?

"Ich gehe mit dem Wunsch, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Ich gönne mir keinen Kalten Krieg mehr", so eine Teilnehmerin am Schluss. Und eine andere: "Es geht den andern auch so. Die haben es geschafft. Du schaffst es auch! Du musst es schaffen!"

 

 

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Last Update: 28.06.2007 Mail: Editor /Webmaster
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