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 published: 2004-12-10

"Ein genialer Einstieg in den Advent"

Konzert des Projektchores "SPUR von MORGEN" des Jungen Schönstatt in der Rechtenbacher Pfarrkirche

Concierto de adviento en Rechtenbach

Advent concert in Rechtenbach

Adventkonzert in Rechtenbach

Foto: Hernadi 2004

 

 

 

DEUTSCHLAND, Doris Pfaff. Von schlichter, gelöster Bescheidenheit und dabei doch von bemerkenswerter Aussagekraft war das Konzert des Projektchores "SPUR von MORGEN" des Jungen Schönstatt am Samstagabend des Ersten Advents in der Rechtenbacher Pfarrkirche.

Die Sänger und Instrumentalisten schufen mit Auszügen aus Werken von Gregor Linßen (Autor des Weltjugdendtagslieds 2005) und Gertraud Wackerbauer eine weiche transparente Musikatmosphäre mit tiefem, echtem Glaubensinhalt.

Die jungen Leute aus ganz Deutschland haben schon eine kleine Tournee hinter sich. Nun waren sie der Einladung des "Kirchenmusikalischen Herbstes" in Rechtenbach gefolgt und der Vorabend des ersten Adventssonntages hätte nicht besser passen können für den Auftritt. Die Gruppe führt, ganz ihrem Namen "SPUR von MORGEN" entsprechende, die Besucher auf einen innerlich berührenden Weg in den Advent.

"Ein genialer Einstig in den Advent" lobte denn auch Pfarrer Thomas Eschenbacher im Anschluss an die neunzigminütige, reich beklatschte Darbietung im gut besuchten Gotteshaus. Die Botschaft der bedingungslosen Liebe Gottes, die durch ein Kind in die Welt kommt, gilt für alle Menschen. Dies wurde über die Musik und den Gesang ungemein deutlich. Lichteffekte und Bildsequenzen auf einer Großbildleinwand unterstrichen die jeweiligen Liederthemen und die solistsichen Einlagen.

Zwischen den Liedern folgten immer wieder Rezitationen. "Kleinmachen. Sich zurücknehmen. Der unsagbar Große wird unfassbar klein", hießen meditative Schlüsselworte.

Die Spur von morgen

Unmissverständlich erlangten die perfekt artikulierten Refraintexte, die jedem Konzertgast in die Hand gegeben wurden, eine eigene liturgische Ernsthaftigkeit. Der poesiehaft anmutende, freundliche Charakter der Liedinhalte und die Absicht, "Gott in der Musik mitzuteilen", wurde dabei keinesfalls getrübt. Es gelang gerade deshalb, weil die Instrumentalisten mit behutsamer Empathie und stilistischen Feinheiten die gebetshafte Handlung ummalten, ohne sich in Szene zu setzen. Schwebend grazil, durchaus fröhlich und manchmal jazzig angehaucht führen das E-Piano und die Querflöte ihren Part. Mit eher dunklem, aber samtweichen Timbre gefielen Posaune und Horn auf der anderen Seite.

Linßens Oratorium "Die Spur von morgen", die im wesentlichen eine Auseinandersetzung mit der Apostelgeschichte ist, wurde gekonnt auf die Adventszeit angewendet und der musikalische Darbietung verlieh den Zuhörern Hoffnung und Zuversicht auf das Kommen Jesu. Vor allem das Schlusslied "Und ein neuer Morgen" und "Immanuel" schlugen den Bogen zum kommenden Weihnachtsfest.



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Last Update: 10.12.2004 Mail: Editor /Webmaster
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