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 published: 2004-10-08

Ich bringe dir die Welt und deine Menschen

Aulendorf: Lichterrosenkranz für den Weltjugendtag

Rosario Iluminado en Aulendorf

Illumined Rosary in Aulendorf

Lichter-Rosenkranz in Aulendorf

Foto: Zeh 2004

 

 

 

DEUTSCHLAND, Schw. Susanna-Maria Zeh. "Was? Morgen wird der Lichterrosenkranz nochmals angeboten?! Da fällt mir ein Stein vom Herzen." Lange schon hat sich Frau Utz diesen Termin vorgemerkt und jetzt ist doch etwas dazwischen gekommen. Doch nun ist sie beglückt, dass der Lichterrosenkranz am Tag darauf nochmals stattfindet.

Kurz darauf läutet das Telefon wieder: "Wann beginnt der Lichterrosenkranz? ... Was, Morgen nochmals?... Ich komme aber lieber heute, denn heute hat mein Sohn eine wichtige Prüfung und die will ich miteinbringen in den Lichterrosenkranz."

Wegen der vielen Nachfragen, ob man den Lichterrosenkranz nicht auch mal am Abend anbieten könne, wurde er spontan nochmals am nächsten Tag um 20 Uhr angeboten.

Schw. Susanna-Maria Zeh ist sichtlich gespannt wie viele diesmal kommen werden: "Ich konnte diesmal nicht viel Werbung machen."

Dankbrief aus Burundi

Schon um halb zwei Uhr kommt die erste Teilnehmerin. Sie ist enttäuscht, dass die angegebene Meditation, so wie es noch im Jahresplan steht, nicht statt findet, doch sie bleibt trotzdem.

Kurz vor halb drei Uhr steht Schw. Susanna-Maria Zeh am Eingangsbereich und begrüßt die 30 Ankommenden, davon etwa 2/3, die zum ersten Mal zu dieser Veranstaltung kommen, alle persönlich. "Frau Beutel hat beim letzten Frauenfrühstück so sehr vom Lichterrosenkranz geschwärmt und da dachte ich, da gehst du nächstes Mal auch hin." Beim letzten Lichterrosenkranz haben die Teilnehmer in besonderer Weise für die 10 000 Flüchtlinge in Mutumba/ Burundi gebetet und konnten ihnen 272,92 zukommen lassen.

Als Schw. Susanna-Maria den Dankesbrief von Schw. M. Bernita aus Mutumba vorliest, sind die Anwesenden sichtlich betroffen: "... Und nun kam dieser gewaltige Überfall der Rebellen auf diese Flüchtlinge...Die Leute schrien und die Kinder weinten jämmerlich. Niemand war sicher und ich denke alle schlotterten vor Angst vor der nächsten Kugel. Eine volle Stunde dauerte dieses Höllenfeuer, dann ebbte es ab. Am anderen Morgen wurden wir von mehr als 1000 Wundern überrascht: Niemand war tot!...Unsere Waffen sind das Gebet und das Vertrauen auf die Fürbittmacht der Gottesmutter. Allen, die für uns beten, dass der "kugelsichere Mantel" über uns ausgebreitet bleibt, herzlichen Dank!"

Einsatz für den Weltjugendtag

"Das Gebet ist die Großmacht im Himmel und auf Erden, das dürfen wir immer wieder erleben", so stimmte Schw. Susanna-Maria die Teilnehmer auf den Rosenkranz ein "deshalb ist es auch wichtig, dass wir den Weltjugentag in besonderer Weise mit in unser Gebet hinein nehmen. Mögen diese Tage für die Jugendlichen ein echtes Erlebnis werden." Noch viele andere Anliegen werden mit in den Lichterrosenkranz hinein genommen und ausgesprochen: "Für das dreijährige Kind aus unserer Nachbarschaft, das gestern unter den Bulldog kam und dessen Familie, die um dieses Kind trauern." "Für eine Frau bei uns in der Nähe, die im Sterben liegt, dass sie sich noch bekehrt."

"Danke, dass ich heute dabei sein konnte!", so sprach eine Teilnehmerin beim viertletzten "Gegrüßet seist du, Maria" den Dank aus. Auch die Frau, die sich auf die Meditation eingestellt hatte, strahlte. Sie war sichtlich entschädigt!

Nach dem Lichterrosenkranz wird noch auf das Körbchen hingewiesen, in das jeder wer möchte, etwas hineinlegen darf.

Insgesamt sind an diesen zwei Tagen 208,38 zusammen gekommen, die nun auf das Konto des Weltjugentagsbüros in Schönstatt überwiesen werden, damit auch viele Jugendliche aus wirtschaftlich schwächeren Ländern zum Weltjugentag kommen können.



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Last Update: 08.10.2004 Mail: Editor /Webmaster
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