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 published: 2004-07-02

"Erst im Nachkosten verschmeckte ich so eine Ahnung von dem, was in Ulm passiert war..."

Spuren: Schönstatt auf dem Katholikentag in Ulm, zwei Wochen danach

Dos semanas después de Ulm: "huellas" de una experiencia de "familia unida y misionera"

Two weeks after Ulm: Memories of an experience of missionary and united family

Zwei Wochen nach Ulm: Spuren einer Erfahrung von "Schönstatt-Familie live"

 
 

La alegría de difundir (algo de) Schoenstatt

The joy to share (something from) Schoenstatt

Die Freude, (etwas von) Schönstatt zu verbreiten

 
 

La alegría de difundir (algo de) Schoenstatt

The joy to share (something from) Schoenstatt

Die Freude, (etwas von) Schönstatt zu verbreiten

 
 

Mi Schoenstatt!

My Schoenstatt!

Mein Schönstatt!

 

Nos vemos...

See you ...

Man sieht sich...

Fotos: POS Fischer © 2004

 

 

 

KATHOLIKENTAG, mkf. Zwei Wochen sind es her, dass fast 6000 Menschen bei der Spurensuche waren, am 18. Juni, am Bündnistag. Spurensuche auf schoenstatt.de: Was hat Teilnehmer, Mitwirkende aus der Schönstattbewegung in diesen Tagen besonders angerührt, bewegt, beeindruckt? Und was möchte ich anderen erzählen?

In Rom hat sich (ehrlich gesagt, nicht für schoenstatt.de, sondern für Radio Vatikan) Erzbischof Robert Zollitsch zum Katholikentag in Ulm geäußert. Das Treffen habe eine frohe Stimmung gehabt und die Bandbreite des Katholizismus gezeigt, sagte er. Zollitsch sprach von einem "Treffen der Kirche, wie sie ist".

"Auf dem Katholikentag traf ich eine junge Frau, die früher einmal bei mir in der Jugendgruppe war, die aber von ihren Einstellungen her eher sehr "kritisch", bzw., kirchenfern war /ist. Sie war als Betreuerin körperlich behinderter Menschen dort, und eigentlich "nur" wegen ihnen am Donnerstag dort.

Am Freitag klingelte mein Handy – es war die junge Frau. Sie war am nächsten Tag noch einmal gekommen, weil "irgendetwas" sie begeistert hat. Wir trafen uns und redeten ein bisschen und zum ersten Mal fühlte ich bei ihr eine gewissen Offenheit und auch Neugier. Auch nach dem Katholikentag hat sie mir noch einmal erzählt, wie toll sie es gefunden hat. Die Kraft Gottes muss sie berührt haben."

N.

Ein vernetztes Handeln

Erst im Nachkosten verschmeckte ich so eine Ahnung von dem was in Ulm passiert war. Noch nie hatte ich uns (Schönstätter) so auf einem Katholikentag erlebt! Begonnen hat dies am Mittwochabend: Ich sehe Schwestern in der Oase Inschallah mit einer Selbstverständlichkeit die Leute bedienen. Beim Flyer-Verteilen für das Spurensuche-Mittagsgebet, sagen mir Leute mehrfach: "Ja, das haben wir schon" (ich hatte das Gefühl, es war ehrlich, nicht aus Abwimmeln ob der vielen Flyer am Katholikentag) - also das heißt: "Es müssen schon irgendwo Schönstätter auf die Spurensuche aufmerksam gemacht haben"; am Schönstattstand waren nahezu alle Generationen vertreten... es sind nur ein paar Beispiele für ein vernetztes Handeln innerhalb der Bewegung.

Erst nach dem Katholikentag ging mir auf - dieser Katholikentag hat eine Auswirkung auf uns als Schönstattbewegung: An einem Strang ziehen macht uns dermaßen stark, dass offensichtlich  nur so  der Hl. Geist sauerteigähnlich wirksame Kraft durch uns entwickeln kann.

Ich will danken, jedem der sein Herz geöffnet hat für das Für- und Miteinander innerhalb unserer Bewegung! Wir waren auf dem Katholikentag wirklich Bewegung!

Ich habe auch den Eindruck, dass wir die Auswirkungen nicht in der Hand haben - es ist Sache des Heiligen Geistes und das fühlt sich sehr gut an! Etwas ist im Gange - etwas hat der Herrgott mit uns vor..."

Marie Luise Weiß

Synergieeffekte

"Alle aus der Schönstattfamilie, die aus vielen selbständigen Gemeinschaften besteht, haben bei diesem Katholikentag zusammen geholfen. Damit sind ungeahnte Synergieeffekte entstanden, die uns deutlich werden lassen, wie unser Gründer sein Schönstattwerk gedacht hat. Bei apostolischen Projekten sollten wir uns so optimal wie möglich gemeinsam nach außen engagieren. Ich bin zuversichtlich im Blick auf weitere Großprojekte für die Zukunft, wenn dieser gemeinsame Geist uns trägt und wir überall dort, wo es nötig ist, zusammen stehen und gemeinsam handeln.

Wie mir scheint, ist ein Durchbruch in die deutsche Kirche hinein gelungen. Schönstatt ist aus dem Schattendasein herausgetreten. Wenn wir in Zukunft so präsent bleiben, wie wir uns in Ulm dargestellt haben, habe ich keine Sorge, dass Schönstatt immer mehr ein Begriff wird, ein Begriff für den Gott des Lebens in der Spurensuche, für den neuen Menschen in Christus, Maria, und für eine lebendige Kirche.

Beim Katholikentag sind uns selbst einige Spuren geschenkt worden. Mir ist die Vielfalt der Gaben und Begabungen aufgefallen. Wunderschön fand ich die selbstlose Mitarbeit so vieler aus unserer Bewegung und derer, die uns nahe stehen. Der Dreiklang von "naturhaft, natürlich und übernatürlich" war an vielen Orten und in vielen Bereichen zu spüren. Die Atmosphäre auf dem Katholikentag in Ulm war durchgängig herzlich und wohltuend."

Pfarrer Georg Egle

Beim Aufräumen in der Oase

Am Sonntag hab ich nach einer 8 Uhr-Messe in Ulm ein paar Schönstätter getroffen: Mariluiese Langwald, Herr Grill und noch jemand. Wir haben uns gegenseitig begeistert erzählt von Schönstatt auf dem Katholikentag. Ich konnte ein wenig vom Team erzählen etc., dass wir ja teilweise schon zusammengearbeitet haben im Kernteam fürs LH-Fest, dass so gliederungsübergreifende Projektarbeit wichtig ist und uns gut tut. Ja, vom LH-Fest seien die positiven Echos bis in den Norden gedrungen, bestätigte Frau Langwald. Dann kamen wir auf die starke Resonanz auf die Spurensuche zu sprechen. Frau Langwald hatte am Samstag ein Gespräch von Helfern in der Halle zwei mitbekommen, die von den viereinhalbtausend Teilnehmern am Samstag auf die Zahlen am Freitag zurückgeschlossen haben und auf 6000 gekommen seien.

Für den Sonntagvormittag hatte ich mich zur Mithilfe beim Aufräumen in der Oase angeboten, falls Bedarf sei. Als ich so ca. 9.30 dort ankam, war schon ganz viel geschafft worden - in der Nacht natürlich. Karl Roth, der Mann der Diözesanträgerin der Mütterbewegung und Polizist von Beruf, hatte an dem Morgen Bereitschaftsdienst und war schon dabei, sich nützlich zu machen. Teamchef Georg hatte ein großes Plakat hinterlassen, was alles getan werden kann: Besteck sortieren, Lichterketten abmontieren, Fahnen abhängen ... Noch zwei aus dem Oaseteam waren da und natürlich die Nachtwächter. Es war trotz Müdesein ein fröhliches Schaffen, die Erfahrungen "Schönstatt auf dem Katholikentag" wirkten nach - mehr als das Koffein in Kaffee und Cola. Auch bei der Mannschaft, die nach dem Schlussgottesdienst eintrudelte und sich mit den "Resten vom Festen" erst mal stärkte für den Aufräum- und Abbau-Einsatz. Ich hab sie bewundert, dass sie und wie sie jetzt unverdrossen und selbstverständlich an die Arbeit gingen."

Schw. Anika Lämmle

Einige unbekannte Schönstätter wurden neu kennen gelernte Schönstätter

Dieses Jahr hatte ich mich schon im Voraus darauf eingestellt, dass ich wohl ziemlich "alleine" unterwegs sein würde, denn die meisten der Leute, mit denen ich gerne etwas gemacht hätte, waren entweder dauernd in der Oase aktiv oder aber an anderen Dingen interessiert, bzw. anderweitig eingebunden. Somit hatte ich mir in aller Ruhe das Programmheft angeschaut und mir einen ganz persönlichen "Plan" zurechtgelegt.

Am ersten Morgen sah das dann einen Gottesdienst in der Wengenkirche vor. Zunächst kam ich mir tatsächlich etwas "einsam" unter so vielen Leuten vor, doch das änderte sich "schlagartig", als alle zur Kommunion gingen – dort waren zwei aus der Jugend und dort noch mal zwei – und da- drei Schwestern – und ein Pater (lauter Schönstätter)....... – nach dem Gottesdienst "trafen" wir uns dann noch alle draußen und einige "unbekannte" Schönstätter wurden "neu kennengelernte" Schönstätter – und es stellte sich heraus, dass 2 davon sogar zum gleichen nächsten Programmpunkt unterwegs waren, wie ich – und 3 weitere wollten ins gleiche Haus, aber zu einem anderen Podium.... Ja, und so ging es weiter. Beim Mittagessen traf ich dann wieder jemanden, der auch zum gleichen Forum unterwegs war, wie ich usw. usw..... –

Und im Endeffekt muss ich jetzt sagen – es gab keinen einzigen Programmpunkt, bei dem ich "alleine" gewesen wäre. Egal, was ich mir auch herausgesucht habe (von Naturwissenschaften bis Franz von Sales), es war immer mindestens ein/e "bekannte" Schönstätter/in ebenfalls dort. Begeisternd."

N.

Wenn die besten Leute über ihre Grenzen hinaus sich einbringen, dann...

Mein/unser Schönstatt als moderne, lebendige und ganzheitliche Bewegung zu präsentieren, das war mein Ziel und ich denke, WIR haben es geschafft!

Jeder (mit verständlicher Ausnahme der Schwestern) hat das Oase-T-Shirt angezogen. Somit hatten wir ein professionelles Einheitsbild und die Leute waren stolz auf dieses kleine Helfergeschenk.

Wenn jeden Tag schlechtes Wetter und Regen gemeldet ist, immer wieder aber von neuem die Sonne scheint, dann ist das ein Geschenk.

Ein schwäbischer Katholikentag! Wir Schwaben sind anders, das hören wir oft - und jetzt hat man es auch noch gesehen …

Ich habe mir in Hamburg damals "geschworen", dass es in Ulm mehr geben wird … . Diesen Traum haben WIR mir erfüllt!

Wenn die Besten Leute über Ihre Grenzen hinaus sich einbringen, kommt das heraus …
Nur ein starkes Team kann das bewerkstelligen.
Ich ziehe den Hut vor den Bereichsleitern und den Helfern in der Oase!

Die Einheit aus professionellem Messestand, Spurensuche, Schönstatt im Programm, Übernachtungs-Schule und zentraler Oase Inschallah auf dem Münsterplatz das ist die Ganzheitlichkeit, die Schönstatt in der kath. Kirche ist und dies wurde den Besuchern des KT endlich auch mal so dargestellt.

Georg Schick

Und Ihre Spur?



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Last Update: 02.07.2004 Mail: Editor /Webmaster
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