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 published: 2004-05-18

"Und dann wussten wir, was für wunderbare Kinder wir haben ..."

Dankwallfahrt nach Schönstatt für die Wundertaten der MTA ... und ihrer Verbündeten

 

Kikí y Guillermo Tagle, de Santiago,  Chile, en el Santuario Original - un milagro visible

Kikí y Guillermo Tagle, from Santiago, Chile, at the Original Shrine - a miracle that one can see

Kikí und Guillermo Tagle aus Santiago, Chile, am Urheiligtum - ein Wunder, das man sehen kann

 
 

Kikí y Guillermo Tagle con sus hijos y yernos

Kikí and Guillermo Tagle with their sons, daughter, daughters-in-law, son-in-law

Kikí und Guillermo Tagle mit ihren Söhnen, Tochter, Schiegertöchtern und -sohn

 

Peregrinación de Osnabrück: banda de música familiar

Osnabrück pilgrimage: family music band

Wallfahrt aus Osnabrück: Familien-Musikband

 
 

Los más chicos integrantes de la banda de música

The youngest members of the band

Die jüngsten Bandmitglieder

 
 

Peregrinos de Osnabrück en el Santuario Original

Pilgrims from Osnabrück at the Original Shrine

Wallfahrer aus Osnabrück beim Urheiligtum

Fotos: POS Fischer © 2004

 
 

Santuario de Monte Sión

Shrine at Mount Sion

Heiligtum auf Berg Sion

Foto: Mas © 2004

 

 

 

SCHÖNSTATT, mkf. Es ist eine Dankwallfahrt für die Wundertaten, die sie erfahren haben: begleitet von ihren neun Kindern und deren Ehepartners sind Kikí und Guillermo Tagle aus Santiago de Chile am Sonntag nach Schönstatt gekommen, um hier ihre Goldhochzeit zu feiern und zu danken für die Wundertaten, die sie in ihrer Ehe und besonders nach ihrem schweren Autounfall im Jahr 2000 erlebt haben. Am letzten Wochenende waren Pilger aus Belgien in Schönstatt und die Diözesanwallfahrt aus Osnabrück; Studenten der Schönstattpatres bereiten sich vor auf ihre Diakonatsweihe am kommenden Samstag.

Heute, am 18. Mai, Bündnistag, um 9.30Uhr haben sie in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt mit Pater Marcelo Aravena ihre Goldhochzeits-Messe gefeiert. "Wir haben erfahren, was für wunderbare Kinder wir haben; aus Liebe zu uns waren sie fähig, die unmöglichsten Dinge zu tun," schrieben Kikí und Guillermo Tagle aus Chile nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Ihre Kinder, die sie jetzt nach Schönstatt begleitet haben, hatten nach dem Frontalzusammenstoß nach einem Gruppentreffen eine Gebetskette in ganz Chile und in vielen Heiligtümern der Welt organisiert - um die Fürbitte von Mario Hiriart, dem Freund und Gruppenkameraden von Guillermo Tagle. Mit himmelstürmendem Vertrauen erbaten sie von Mario Hiriart, dem jungen chilenischen Marienbruder, dessen Seligsprechungsverfahren läuft, nicht mehr und nicht weniger als ein Wunder; und sie baten die weltweite Schönstattfamilie, mitzubeten - mit überwältigender Resonanz. "Drei Ärzte haben versichert, dass ich im vegetativen Zustand bleiben würde", sagt Kiki Tagle nach der Messe mit Pater Mario Romero im Urheiligtum am 17. Mai morgens.

Vertrauen und Solidarität einer Familie

Am Sonntag angekommen, führte der erste Weg von Kiki und Guillermo Tagle zum Urheiligtum - wo es gleich die erste erstaunte, begeisterte Begrüßung gibt. Und so geht es weiter: "Egal wo wir hinkommen hier in Schönstatt, überall ist jemand und sagt: ich habe für euch gebetet," sagt Guillermo Tagle. "Sie haben alle wirklich gebetet. Sie erinnern sich daran. Das bewegt..." Es ist das Vertrauen, die Glaubenskraft und die Kraft der Familienliebe, die sich so tief eingeprägt hat, vielleicht auch das Erlebnis dieser ersten ganz großen Gebetskette über Internet. Die Tagles schrieben damals: "Es waren so viel Tausende von Gebeten, dass sie den Himmel bewegt haben, so dass sie da ein Konklave einberufen und beschlossen haben, uns noch etwas länger auf der Erde zu lassen...", um die Wundertaten der Gottesmutter und der Familie - der eigenen und der Schönstattfamilie - zu verkünden.

Alles und alle zum Gnadenort bringen

Jede Wallfahrt ist ein Akt der Dankbarkeit und der Bitte, so erklärt Pater Franu Widmaier den Pilgern, die am Sonntag, 16. Mai, aus der Diözese Osnabrück, aus Belgien und verschiedenen Gegenden Deutschlands in Schönstatt waren. Er regte sie an, allen Dank, aber auch alle Sorgen ganz bewusst zum Gnadenort zu bringen, und hier für alle ihre Lieben zu beten, aber auch in den großen Anliegen Deutschlands und der Welt: um Arbeitsplätze, für die verfolgten Christen in China, Nordkorea, in vielen islamistischen Ländern; für die Flüchtlinge im Sudan. Er regte auch an, für die vielen Wundertaten der Gottesmutter zu danken; er erwähnte besonders die Einweihung des "jüngsten" Schönstattheiligtums in Garanhuns, von dem in schoenstatt.de berichtet worden sei - 50.000 Menschen seien auf den Berg gestiegen, wo in fast 1000 m Höhe das neue Heiligtum steht. Berge - das sei der Inbegriff der Nähe zu Gott; um dieses Erlebnis gehe es auch bei der Wallfahrt nach Schönstatt - Gott nahe zu sein auf heiligen Bergen.

"Auf dem Berg" bereiten sich derzeit Studenten der Schönstatt-Patres, die meisten aus Indien, vor auf ihre Diakonatsweihe am kommenden 22. Mai.

Und was ist sonst in Schönstatt?



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Last Update: 18.05.2004 Mail: Editor /Webmaster
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