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 published: 2004-03-12

Erde und Herzen werden bewegt - Der Bau kann beginnen...

Belmonte wird Baustelle: Der "rote Punkt" für den Bau des Romheiligtums kam am 8. März 2004

Belmonte: Mapa del lugar

Belmonte: The latest plans

Belmonte: Aktuellste  Fassung der Pläne

Foto: Bühler © 2004

 
 

Reunión del equipo a cargo de la construcción, con el arquitecto

Meeting of the team in charge for the construction, with the architect

Treffen der Baukommission mit dem Architekten

 
 

Es importante pensar en tantos detalles...

So many details are to be considered...

Es gilt, die Details in den Blick zu nehmen…

Fotos: POS Fischer © 2004

 
 

Ermita en Concepción del Uruguay: el 8 de septiembre, se celebra aquí la bendición de "nuestro" Santuario

Wayside Shrine in Concepción del Uruguay: on September 8, the blessing of "our" shrine will be celebrated here

Bildstock in Concepción del Uruguay: hier wird am 8. September die Einweihung "unseres" Heiligtums gefeiert

 
 

Una representante de Concepción del Uruguay participará en la bendición del Santuario en Roma

A representative of Concepción del Uruguay will participate in the blessing of the Shrine in Rome

Eine Vertreterin aus Concepción del Uruguay wird an der Einweihung teilnehmen

Fotos: Lopez © 2004

 

 

 

ROM/SCHÖNSTATT, Michael Gerber/mkf. "Habemus licenciam" - so tönte die Botschaft am vergangenen Montag, 8. März 2004, aus Rom. Gemeint war die endgültige Baugenehmigung für das internationale Romheiligtum, der "rote Punkt", wie wir ihn in Deutschland nennen würden. Bisher gab es nämlich lediglich eine positive grundsaetzliche Zustimmung der Baukommission, dass die Baupläne akzeptiert waren. Sofort ging die Nachricht per Telefon und Mail um die Erde. Und rund um die Erde geht auch die Freude auf die Einweihung am 8. September. Schon steht fest, dass zumindest an einem Ort der Erde parallel eine Feier sein wird: am Bildstöckchen in Concepción del Uruguay, Argentinien, trifft sich am 8. September die kleine, junge Schönstattfamilie, um sich einzuschalten in die Gnadenstunde in Rom.

In Stuttgart hörten von der endgültigen Baugenehmigung die Priester und pastoralen Mitarbeiter bei einem Pastoraltag, zu dem Frau Dr. Pollak passenderweise über das "Gesicht der erneuerten Kirche" in der Sicht Pater Kentenichs sprach. Spontan gab es aus diesem Anlass - trotz Fastenzeit - zum Mittagessen einen guten Wein.

Wegen des fehlenden "roten Punktes"  konnten Besucher seit der Grundsteinlegung auf dem Gelände an der Via di Boccea keinen nennenswerten Baufortschritt beobachten. Doch jetzt kann es mit voller Kraft losgehen. Erde kann bewegt werden, nach Ostern dürften die Baumaschinen auf dem jetzt noch so ruhigen Gelände stehen...

Tagung der Baukommission auf Berg Moriah

Gleich am Mittwoch, 10. März, tagte die zuständige Baukommission mit dem Architekten, Herrn Pörsch, im Priesterhaus Berg Moriah. Monsignore Dr. Peter Wolf, Pfarrer Georg Egle, Regens Weber, Pfarrer Keller und Michael Gerber saßen über Bauplänen und Lageskizzen. Viele Details gilt es zu klären, von der Farbe des Fußboden im Heiligtum über die Entlüftungsanlage bis zur Gestaltung des 902,75 m langen Zaunes (inklusive Eingangstore), welcher das Gelände umgeben wird - in Rom unumgänglich! Bei der Gestaltung der Außenanlagen muss der Platz für das Zelt vorgesehen werden, in dem  am 8. September 1800 Pilger zum Abendessen erwartet werden.

Größere Gruppen kommen aus Australien, Portugal, Schottland, Mexiko, Argentinien, Paraguay...

Inzwischen steigt auch die Zahl der Anmeldungen. Größere Gruppen aus Österreich, Australien, der Schweiz, Portugal, Schottland, Mexiko, Argentinien und Paraguay haben sich bereits vormerken lassen. Ein großer Teilnehmerkreis wird aus Deutschland erwartet, hier steigt allmählich die Zahl der Anmeldungen, nicht wenige nutzen dabei die Angebote von Billigflügen aus.

Wie viele Krüge, gefüllt mit Gnadenkapital, mit der Liebe zur Kirche, werden am 8. September zum Heiligtum getragen werden? So viele, wie es Heiligtümer gibt auf der Welt, oder noch mehr? Aus Concepción del Uruguay, einer kleinen Stadt in der Provinz Entre Ríos in Argentinien, kommt ein Krug, "randvoll gefüllt mit Liebe zur Gottesmutter und zur Kirche".

Am 8. September trifft sich die kleine Schönstattfamilie dort am Bildstöckchen, um mit allen, die in Rom sind, verbunden, die Einweihung des Matri-Ecclesiae-Heiligtums mit zu vollziehen.

"Meine ganze Liebe und die unserer Stadt bringe ich nach Rom"

Seit einer Woche ist in Concepción del Uruguay allerdings nichts mehr, wie es war - denn eine junge Frau von dort wird stellvertretend für alle den Krug mit dem Gnadenkapital nach Rom bringen! Eine Frau aus Deutschland, die in "Schönstatt Aktuell" von Mariela Gazzanigas Liebe zur Gottesmutter und ihrem Einsatz fürs Romheiligtum gelesen hat, stiftete spontan Fahrt und Aufenthalt. María Adela Gerstner, Verantwortliche der Schönstattfamilie in Concepción del Uruguay, schreibt: " Uruguay möchte ich der ganzen internationalen Schönstattfamilie und Frau X danken, dass Sie diesen Traum der Wallfahrt nach Rom und Schönstatt möglich machen für unsere kleine Gemeinschaft in der Stadt , die der Gottesmutter geweiht ist, geographisch gesehen winzig, aber riesig in der Liebe zur Gottesmutter, unserer Mutter und Königin, die lebt in einer kleinen Gruppe von Missionaren der Pilgernden Gottesmutter.

Nur die göttliche Vorsehung kann an uns ein solches unverdientes Wunder wirken!!!

Mit Mariela kommt all unser Gnadenkapital, unser Zeugnis und unsere Treue zum Vater... unser Herz in seinem Herzen, unsere Hände in seinen Händen, sein Erbe ist unsere Sendung!!

Sie werden immer, immer in unseren Gebeten sein..." Mariela schreibt: " Ich bin jemand, der die Gottesmutter wirklich aus ganzem Herzen liebt, aber für mich ist in Rom und in Schönstatt sein ein völlig unmöglicher Traum... und doch, das Land unseres Vaters, mein Heimatland, einmal im Leben zu berühren, ist der Traum meines Lebens.

Meinen Krug füllen mit all meiner Liebe und mit ihn zum Überfließen bringen mit Gnadenkapital für meine meine geliebte Mutter Maria, die mein Leben mit Frieden und Licht füllt, seit sie zu mir gekommen ist, das will ich tun bis zum Ende meines Lebens ... Gottesmutter, habe ich das wirklich verdient?? Ich kenne dich erst seit einem halben Jahr, ich bin noch keine dreißig, wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt??? Ich glaube, es gibt gar nicht genug, was ich der lieben Gottesmutter ins Gnadenkapital schenken kann, mein ganzen Leben reicht nicht dafür, als Dank für alles, was sie mir geschenkt hat und weiter schenkt.

Danke, danke, herzliche Grüße an diese Frau aus Deutschland die an eine schlichte, einfache Hausfrau vom Ende der Welt denkt, die nichts vorzuweisen hat als eine grenzenlose Liebe zu Maria... Jetzt lese ich jeden Tag etwas von Schönstatt, um mich vorzubereiten, und bringe meine Beiträge ins Gnadenkapital, um mein Herz einzustellen auf die große Gnadenstunde..."

Zeichen setzen

Die Einweihung des Matri-Ecclesiae-Heiligtums wird ganz im Sinne der deutschen Jahresparole ein Zeichen setzen - darin sind sich die Verantwortlichen einig. Von dem, womit wir in Schönstatt beschenkt worden sind, dürfen wir weitergeben, hinein in die Kirche und in unsere Gesellschaft. Das Fest der Einweihung kann so zu einem Impuls werden, zu einer Gnadenstunde, welche die Schönstattfamilie neu in Bewegung bringt. Grund genug für alle, denen es möglich ist, sich auf den Weg nach Rom zu machen.



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