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 published: 2004-01-09

Fast wie die Hirten auf den Feldern von Bethlehem

Erfahrungen am Heiligen Abend im Heiligtum im "Goldenen Grund" Paderborn -Benhausen

Pesebre en el Santuario de Paderborn-Benhausen

Crece in the Shrine in Paderborn-Benhausen

Krippe im Heiligtum von Paderborn-Benhausen

Foto: Klimmek 2004

 

 

 

DEUTSCHLAND, Armin Klimmek. Fast wie die Hirten auf den Feldern von Bethlehem hielten am Nachmittag des Heiligen Abends zwei Frauen Wache ... nicht draußen und nicht bei den Schafen, sondern im Heiligtum im "Goldenen Grund" in Paderborn-Benhausen. Damit das Heiligtum möglichst viel und für viele offen sein kann, die einfach so einmal vorbeikommen, halten Mitglieder der Paderborner Schönstattfamilie dort stundenweise Gebetswache. "Wir warten aufs Christkind" hieß vor Jahrzehnten eine Fernsehsendung, die um diese Zeit ausgestrahlt wurde. Wir warten aufs Christkind - und auf die Menschen, die kommen, um es auf den Armen seiner Mutter zu finden. Ob sie aber kommen würden?

Der Nachmittag im Heiligtum begann für die Wächterinnen mit dem Aufstellen von Kerzen für ihre eigenen Familien und einem Gebet. Eine der beiden sagte: "Heute am Heiligen Abend wird wohl kaum einer kommen." Die andere antwortete:" Aber der liebe Gott ist doch im Tabernakel, ich will gerne bis 17:00Uhr hier verweilen"

Kurze Zeit später betrat eine junge Frau die Kapelle und betete ca. eine Stunde andächtig. Dann traf eine junge Familie mit einem Zwillingskinderwagen im Heiligtum ein. Eine der Wächterinnen berichtete: "Nachdem ich jedem der beiden Zwillinge einen Weihnachtsstern mit der MTA auf den Kinderwagen gelegt habe, strahlten die Augen der Eltern". Vor der Kapelle fragten dann die Eltern, ob es möglich sei, ihre drei Wochen alten Kinder in der Kapelle taufen zu lassen.

Und der Besucherstrom riss in den weiteren Stunden dieses Heiligen Abends nicht ab. Zwischendurch machten die Wächterinnen eine Pause und tranken im Wächterhaus eine Tasse Kaffee mit einem Schönstatt-Prister. "Es war eine nette Unterhaltung in weihnachtlicher Atmosphäre".

Gertrud legte das Jesuskind in die Krippe...

Gegen 16:00 Uhr feierten die Beiden mit den Besuchern eine Andacht als Übergang von der Adventszeit in die Weihnachtszeit. "Gertrud legte die Jesusfigur in die Krippe und gleichzeitig erstrahlte die Krippe im Lichterglanz". Es folgten drei Gesetze des Rosenkranzes. Das erste (Den du O Jungfrau geboren hast) für alle Besucher des Heiligtums, das zweite (Der uns die Eucharistie geschenkt hat) für den Hl. Vater, die Bischöfe und Priester und das dritte (Der uns den Hl. Geist gesandt hat) für die ganze Schönstatt-Familie weltweit. "Einer der Besucher bedankte sich beim Rausgehen dafür, dass er mit uns beten durfte".

Eine andere Besucherin sagte nach einem längeren Gebet vor der Krippe: "Ich bin so froh, dass ich hier sein durfte" Immer wieder hörten die Wächterinnen, dass die Krippe sehr schön sei. Als sie dann zum Abschluss alleine waren, sangen sie das "Gloria". "Damit begann für uns der Heilige Abend auch im Herzen und in der Seele. Wir waren beide so froh, an diesem Heiligen Abend die Ehrenwache gehalten zu haben. Ich bin gestresst zur Wache gefahren und gelassen und froh wieder nach Hause gekommen."



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Last Update: 05.02.2004 Mail: Editor /Webmaster
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