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 published: 2003-07-18

Für die Einheit in der Diözese

Erste Wallfahrt der Schönstattfamilie der Diözese Lanús - Avellaneda zum Heiligtum in Florencio Varela

Peregrinación de la diócesis de Lanús-Avellaneda al Santuario Nacional, en Florencio Varela

Pilgrimage of the diocese of Lanús-Avellaneda to the National Shrine in Florencio Varela

Wallfahrt der Diözese Lanús-Avellaneda zum Landesheiligtum in Florencio Varela

 
 

Entrega de Peregrinas: Mons. Ruben O. Fassia, Padre Pablo Mullín

Commissioning of Pilgrim MTA's: Bishof Ruben O. Fassia, Fr. Pablo Mullín

Überreichung von Bildern der Pilgernden Gottesmutter: Bischof Ruben O. Fassia, P. Pablo Mullín

Fotos: Aguilar © 2003

 

 

 

ARGENTINIEN, Sr. M. Alejandra Aguilar. Unter dem Motto: "Als Familie mit Maria hinaus ins Weite!" fand am 22. Juni die erste Wallfahrt der Diözese Lanús - Avellaneda zum Vaterheiligtum in Florencio Varela statt. Die Wallfahrt mit etwa 300 Teilnehmern begleitete Diözesanbischof Rubén O. Frassia. Eins der Anliegen dieser Wallfahrt war die Integration der Schönstätter aus Lanús und Avellaneda, den beiden Regionen, aus denen die Diözese zusammengesetzt worden ist, als Beispiel, Saatkorn und Sauerteig für die Einheit der Diözese.

Die Diözesanwallfahrt von Lanús - Avellaneda begleiteten neben Bischof Rubén O. Frassia zwei Priester dieser Diözese, Pfr Horacio Da Silva und Pfr. Rodolfo Roca und ein Diakon, der kurz vor der Weihe steht; von Schönstatt aus wirkten die Schönstattpatres Pablo Mullín und Guillermo M. Cassone mit sowie Schwester M. Alejandra Aguilar.

Unter den etwa 300 Teilnehmern waren etwa 50 Mitglieder der Schönstattjugend sowie zahlreiche weitere Kinder und Jugendliche. Etwa 15 Pfarreien waren vertreten. Es war gleichzeitig das erste Treffen aller Schönstattgruppierungen, die in der Diözese bestehen: Familienbund, verschiedene Ligagliederungen, apostolische Aktionen, Pilger, Rosenkranzkampagne.

Der Bischof erwartet viel von Schönstatt in seiner Diözese

Es war ein sonniger Tag, ein Geschenk nach wochenlangem Regen und winterlicher Kälte. Bei den Pilgern herrschte Freude und das Erleben der Einheit Schönstatts mit der Kirche. Der Bischof war sehr zufrieden und erwartet, wie er sagte, viel von der Gegenwart Schönstatts in seiner Diözese, die durch einen schwierigen Prozess der Neufindung geht. Vor einigen Jahren übernahm Bischof Frassia die Diözese Avellaneda, und nach etwa zwei Jahren wurde der Distrikt Lanús angefügt. Beide Regionen liegen im Süden des Metropolitangürtels von Buenos Aires, einer dichtbesiedelten Gegend mit heftigen sozialen Konflikten, die durch die Armut und hohe Arbeitslosigkeit ausgelöst werden. Das Zusammenlegen zu einer Diözese hat für beide Gebiete Opfer gekostet und erhebliche Spannungen bewirkt. So war eines der Ziele dieser Wallfahrt die Integration der Schönstätter aus Lanús und Avellaneda als Beispiel, Saatkorn und Sauerteig für die Einheit der Diözese.

In Valentín Alsina, das zu Lanús gehört, war Pater Kentenich mehrfach und hat dort bei seinen Besuchen ein reiches Erbe für die Schönstattbewegung in ganz Argentinien hinterlassen.

Überreichung von Bildern der Pilgernden Gottesmutter

Um 10.00 Uhr war Begrüßung im Pilgerzentrum, um 11.00 Uhr Gebet im Heiligtum und Begrüßung des Gründers bei der Statue. In der heiligen Messe segnete und überreichte der Bischof mit großer Freude sieben Bilder der Pilgernden Gottesmutter, eins davon für das Priesterseminar von Avellaneda Lanús. Beim anschließenden Mittagessen gab es Lieder, Präsentationen der verschiedenen Regionen, Dankesworte, ein Geschenk für den Bischof und Dankesworte seinerseits. Am Nachmittag um 15.00 Uhr war Rosenkranz im Freien, im Park beim Heiligtum, danach ein Vortrag in der Gott-Vater-Kirche. Die Wallfahrt endete mit dem Segen und Abschiedsgebeten beim Heiligtum.

Das heißt, richtig Schluss war mit dem Nachmittagskaffee, der Zeit zum Austauschen und Entspannen bot. Bald hieß es dann aber, in die Busse steigen und nach Hause fahren. Alle schienen sehr froh zu sein über diesen gemeinsamen Tag. Jetzt vertrauen alle, dass die vielen Bitten, die an diesem Tag zum Heiligtum gebracht wurden, erhört werden, und dass dieser Tag die apostolische Arbeit und das Alltagsleben verändert. Dank allen, die gebetet und gearbeitet haben dafür!



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