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 published: 2003-01-24

Den Menschen eine Familie geben

Vorstellung der Familienpastoral Schönstatts beim Internatioanlen Treffen der Gemeinschaft "Equipes Notre Dame"

 
Para que los niños en barrios carenciados tengan un hogar: Casa del Niño "María de Nazaret", Villa Ballester, Argentina
That the children in impoverished quarters have a home: Casa del Niño/Day Care Center "María de Nazaret", Villa Ballester, Argentina
Damit die Kinder aus Armenvierteln ein Zuhause haben: Casa del Niño/Tagesstätte "María de Nazaret" in Villa Ballester, Argentinien
 
 
Campaña de la Virgen Peregrina: Visita de la Virgen Peregrina a un hogar en Herradura
Schoenstatt Rosary Campaign: Visit of the Pilgrim Mother in a home in Herradura
Kampagne der Pilgernden Gottesmutter: Besuch bei einer Familie in Herradura
 
 
Fiesta de la Campaña en el Santuario de Tucumán
Feast of the Campaign by the Shrine in Tucumán
Fest der Kampagne beim Heiligtum in Tucumán
 
 
Santuario Hogar - fuente de gracias para tres generaciones
Home Shrine, place of grace for three generations
Hausheiligtum, Gnadenort im Haus für drei Generationen
 
 
Santuario Hogar, expresión de la experiencia religiosa de una familia
Home Shrine, expression of the religious experience of a family
Hausheiligtum, Ausdruck der Glaubenserfahrung einer Familie
 
Fotos: Schoenstatt Argentina © 2003  

ROM, P. Alberto Eronti. Die Gemeinschaft Équipes Nótre Dame hatte vom 19. 23. Januar in Rom ihr Internationales Leitungstreffen. Für den Nachmittag des 20. Januar hatten sie fünf Geistliche Bewegungen eingeladen, eine Präsentation zu machen über ihre Pastoral: Communione e Liberazione, Fokolare, San Egidio, Charismatische Erneuerung, und Schönstatt. Die Verantwortlichen von Equipes Notre Dame vertraten 32 Länder und etwa 52.000 Ehepaare, die weltweit zur Gemeinschaft gehören.

Hintergrund war das Motto des Welttreffens der Familien in Manila: "Die christliche Familie Frohe Botschaft für das Dritte Jahrtausend". Am Morgen des 20. Januar hatte der Papst die Delegierten von Equipes Notres Dame in Privataudienz empfangen und dabei unter anderem mit großer Wärme und Anteilnahme über die Pastoral der Geschiedenen und der Ehepaare, die sich für eine zweite Gelegenheit entschieden haben, gesprochen. Mich hat sehr beeindruckt, mit welcher Liebe und Wärme Johannes Paul II. sich dieses Themas annimmt, über das er in "Familiaris Consortio" geschrieben hat. Sie sind "Söhne und Töchter der Kirche", sind "unsere Brüder und Schwestern", denen wir die Hand reichen müssen wo immer wir können, sagte der Papst. Das Theme des Internationalen Treffens von Equipe Notre Dame lauete: "Ehepaare, von Christus berufen zum neuen Bund".

Drei Schlüsselbereiche in Blick auf Familie: Hausheiligtum, Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, Casa del Niño (Kindertagesstätten)

Wie immer bei solchen Gelegenheiten, ist nicht viel Zeit für eine Präsentation vorgesehen; fünf Minuten hatten wir diesmal. Ich habe daher Schönstatt unter Vernachlässigung aller Strukturfragen vorbereitet und mich auf einige Grundzüge des Spiritualität beschränkt, um Zeit zu gewinnen für die Darstellung dessen, was vom Leben gedeckte Schlüsselbereiche sind in Blick auf Familie: Hausheiligtum, Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, Casa del Niño (Kindertagesstätten in Armenvierteln). Die Darstellung verlief nach diesem Schema: der Name, "schöner Ort", dann die Schönstattfamilie und ihr Bild, Tabor als Erfahrung und Erleben, der Dreifaltige Gott als Familie; das Schönstattgeheimnis: hier nannte ich das Heiligtum, Ort der Gegenwart und des Wirkens der Gottesmutter im Liebesbündnis, das der Gründer mit den Jugendlichen in der ersten Stunde geschlossen hat. Im Thema Spiritualität deutete ich Werkzeuglichkeit und praktischen Vorsehungsglauben an. Was vom Charisma von Equipes Notres Dame her selbstverständlich am meisten ansprach, war die Betonung der Familie und Familienhaftigkeit in der Schönstattbewegung. Die Originalität unserer Pastoral hat die Delegierten sehr beeindruckt im Blick auf die drei bereits genannten Erfahrungsbereiche: Dass die Familien zu Hause ein Heiligtum haben, das heißt, dass die Gottesmutter bei ihnen daheim wohnt. Dass die Pilgernde Gottesmutter die Familien besucht, das heißt, dass sich die Gottesmutter auf die Straßen der Welt begibt. Dass die Kinder, die kein Zuhause haben oder deren Zuhause Probleme macht, in unseren Tagesstätten ein Haus, ein Zuhause, ja, Heimat bekommen.

Ich schloss mit einem Hinweis auf den Seligsprechungsprozess Pater Kentenichs, was mit starkem Applaus bedacht wurde. Überhaupt wurden die Darbietungen aller fünf Bewegungen sehr gut, sehr offen aufgenommen. Ich persönlich glaube, dass dieser Typ von Begegnungen alle bereichert, und uns die schöpferische Wirksamkeit des Heiligen Geistes spüren lässt. Gleichzeitig werden dabei Bande der Freundschaft und Geschwisterlichkeit geknüpft.

Ich spüre immer eine große Freude, wenn mich das, was Gott in anderen Gemeinschaften gewirkt hat, fasziniert, und wenn mir darin wieder neu bewusst wird, was die Kraft des Liebesbündnisses bei uns bewirkt. Es stimmt, was einer der Vikare der Erzdiözese Rom kürzlich sagte: "Unter der alten Strukturen der Kirche regen sich machtvoll die neues Initiativen Gottes. Eine neue Art, Gott zu spüren und an Gott zu denken, bricht sich Bahn. Das sind die Bewegungen und die Neuen Gemeinschaften der Kirche!"



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Last Update: 24.01.2003 Mail: Editor /Webmaster
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