Schönstatt - Begegnungen

Völkerverbindender Apostel: Josef Engling

84. Jahrestag des Todes von Josef Engling 4. Oktober 2002 in Cambrai (Frankreich)

Encuentro internacional en Cambrai, Francia
International meeting in Cambrai, France
Internationales Treffen in Cambrai, Frankreich
Paul Hannapel (i.), protagonista de José Engling
Paul Hannapel (l), promoter of Joseph Engling pilgrimages
Paul Hannapel (l), seit Jahren Träger der Josef-Engling-Strömung
Un gran fuego, símbolo del ardor de caridad que abrazaba el corazón de José
A big fire, symbol of Josepf Engling's love
A großes Feuer als Zeichen für Josef Englings Liebe
Seminaristas de los Padres de Schoenstatt
Seminarians of the Schoenstatt Fathers
Seminaristen der Schönstatt-Patres
Fotos: Beltram Goméz © 2002
Interior del "Santuario de la Unidad", 4 de octubre, 2002
Interior of the "Shrine of Unity", Cambrai, on October 4, 2002
Inneres des "Heiligtums der Einheit", Cambrai, 4. Oktober 2002
Flores para la Reina
Flowers for the Queen
Blumen für die Königin
Cemeterio en Eswars
Cemetary in Eswars
Friedhof in Eswars
Fotos: Inge Cleven © 2002

FRANKREICH, Cambrai, Abbé Fleury. Der 4. Oktober 2002 bleibt in die Annalen des Heiligtums der Einheit in Cambrai eingeschrieben. An diesem Tag war das Heiligtum zu klein, um alle Besucher zu fassen. Zum Glück erlaubte eine strahlende Herbstsonne auch allen, die vor dem Heiligtum bleiben mussten, der Messe zu folgen. Drinnen herrschte eine warme Gebetsatmosphäre. Es hatten sich dort verschiedene Gruppen versammelt : die Mitglieder und die Freunde der Schönstattbewegung aus der Umgebung, eine Gruppe von jungen Leuten, die aus Deutschland gekommen waren und zwölf junge Theologen, zukünftige Schönstattpatres, die von Pater Sidney Fones begleitet wurden. Diese stammen aus Lateinamerika, aus den USA, aus Spanien, und Deutschland. Sie ließen uns ihre begeisternden Lieder in Spanisch, aber auch in Englisch und Deutsch hören.

Es war zu spüren, dass diese jungen Menschen glücklich sind, dass sie ihr Leben Gott und Maria in der Schönstattbewegung für das Gottesreich zur Verfügung gestellt haben. Sie werden in absehbarer Zeit die Priesterweihe empfangen. Nun haben sie ein Jahr in Schönstatt verbracht, um ihre deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und besonders, um sich intensiv mit den Schriften von Pater Kentenich zu befassen. Anschließend setzen sie ihre Vorbereitung auf den Priesterberuf fort; einer geht für einige Monate nach Indien, ein anderer nach Burundi in Zentralafrika. Bald werden sie als Priester Apostel der Dreimal wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt sein und bereit zur Arbeit in Freude und tiefem Glauben in ihre Heimatländer (Chile, USA, Argentinien, Brasilien, Portugal und Spanien) zurückkehren.

Die Eucharistie wurde von Abbé Fleury aus der Diozese Cambrai und Pater Sidney Fones konzelebriert; ein Diakon assistierte dabei.

Josef Engling und das Heiligtum

Abbé Fleury sprach von der tiefen Verbindung zwischen Josef Engling und dem Heiligtum. Das Heiligtum der Einheit ist erbaut am Ort seines Lebensopfers. Er, den man den  Heiligen der Einheit  nennt, hat sich gewiss gefreut, dass sich zum 84. Jahrestag seines Todes die Stimmen und Herzen so vieler Nationen vereinten. In seiner Ansprache lud Abbé Fleury alle Anwesenden ein, nach dem Vorbild von Josef Engling lebendiges Heiligtum zu werden und immer wieder um die drei Wallfahrtsgnaden zu bitten, die uns im Heiligtum eine geistige Heimat schenken, ebenso die Gnade der Wandlung und Umkehr und den Geist des Apostolates.

Vor der Echaristiefeier hatten sich viele Teilnehmer am Friedhof von Eswars eingefunden, wo Abbé Fleury dazu einlud, den Spuren Josef Englings zu folgen und ihre Herzen zu öffnen für seinen Geist der Selbsthingabe und der frohen Gelassenheit, der ihn an diesem Abend erfüllte. Nach seinen Ausführungen in Französisch und Spanisch übersetzte Schwester Michéla das Gesagte für die deutschen Teilnehmer.

Feuer der Liebe

Nach der Eucharistiefeier zogen alle zum Memorial hinter dem Heiligtum, wo Herr Hannappel ein großes Feuer entzündete, ein Symbol für das Feuer der Nächstenliebe, das im Herzen von Josef Engling brannte und sich auf die ganze Welt erstreckte; viele Gebetsanliegen und Vorsätze wurden Josef Engling anvertraut und die Zettel dem Feuer übergeben

Im Foyer wartete sein sehr schön angerichtetes kaltes Büffet auf eine größere Zahl der Teilnehmer, wobei sich die Gelegenheit zu einem familienhaften Austausch bot, auch wenn die Veständigung nicht immer ganz einfach war. Jeder wurde gestärkt in seiner Bindung an Schönstatt und an die Menschen, die aus der Spiritualität Schönstatts leben.

Übersetzung: Sr. Michéla Schon, Cambrai



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Last Update: 23.10.2002 14:12 Mail: Editor /Webmaster
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