Schönstatt - Begegnungen

Auf dem Weg zum öberösterreichischen Heiligtum...

Altar-Segnung beim Fest der Begegnung in Linz

September 7, 2002: the Schoenstatt family of Upper Austria gathered by St. Barbara's Chapel near Linz, temporary place of their Shrine altar
7. September 2002: Die oberösterreichische Schönstattfamilie sammelt sich bei der Barbarakapelle bei Linz, dem vorläufigen Ort ihres Heiligtumsaltars
Foto: Breuer © 2002
Welcoming speech of the Vice-mayor of the city Linz, Mag. Dr. Reinhard Dyk
Begrüßungsrede des Vizebürgermeisters der Stadt Linz, Mag. Dr. Reinhard Dyk
Shrine altar in St. Barbara's Chapel
Heiligtumsaltar in der Barbarakapelle
Families during the ceremony
Familien bei der Feier
Not yet.... but soon the balloons were to rise to the skies as an expression of joy
Noch nicht... aber bald sollten die Luftballons als Zeichen der Freude in die Luft steigen
Fotos: Baumeister © 2002
Schoenstatt Sisters had come from the so far only Schoenstatt Center and Shrine in Austria, in Vienna.
Marienschwestern waren vom bisher einzigen österreichischen Schönstattzentrum gekommen, aus Wien
Finally: flying balloons!
Endlich: Luftballonsteigen!
Fotos: Breuer © 2002

ÖSTERREICH, Siegfried und Andrea Breuer. Bevor die Österreichische Schönstatt-Familie noch heuer im Oktober das 20-jährige Bestehen des Filialheiligtums und Bildungshauses am Kahlenberg bei Wien feiern wird, hat sich die Gottesmutter nun auch am Freinberg in Oberösterreich niedergelassen. Der Original-Schönstatt-Altar, den die Schönstatt-Familie in der Diözese Linz vor rund einem Jahr dank einer "Initiative" der Gottesmutter überraschend erwerben konnte, hat in der Barbara-Kapelle am Freinberg in Linz einen vorläufigen Platz gefunden. Am 7. September gab es gleich 2 Anlässe zum Feiern für die Schönstätter der Diözese Linz: Vormittags das Fest der Begegnung, das diesmal auch bereits am Freinberg stattfand, nachmittags die Segnung des Altares und des Gnadenbildes bei der Barbarakapelle.

Schon seit es Schönstätter in Oberösterreich (OÖ) gibt – d.h. seit etwa 20 Jahren – lebt die Sehnsucht nach einem eigenen Heiligtum in deren Herzen. Obwohl die Bewegung in diesen Jahren sehr intensiv in die Breite und in die Tiefe gewachsen ist – vor allem der Familien-Zweig – schien es noch nicht realistisch, schon bald ein eigenes geistliches Zentrum zu haben.

Eine komplette Schönstatt­Heiligtumseinrichtung aus Wien...

Die Gottesmutter sah dies offenbar anders: Pater Elmar Busse, einer der beiden Schönstatt-Patres am Kahlenberg bei Wien sollte Informationen von einem Palottiner-Pater in Wien/Auhof einholen und kam dabei mit dem dortigen Rektor Pater Gruber darüber zu sprechen, dass die Palottiner eine komplette Schönstatt-Kapellcheneinrichtung verkaufen wollen, da sie das vor 50 Jahren erbaute Kapellchen, um das heute leider kein Schönstatt-Leben mehr blüht, als Meditationsraum einrichten möchten. Daraufhin wurde diese Information gleichzeitig an die steirische und oberösterreichische Diözesanleitung weitergegeben. Da die Oberösterreicher in diesem Fall schneller zusagten, konnten sie den Altar – noch dazu zu einem sehr günstigen Preis erwerben.

...eine Kapelle in Linz...

Nach dem erfolgten Transport nach OÖ gab es noch einiges zu tun was fachmännische Sanierung des Kapellcheninventars und Suche nach einem geeigneten Aufstellungsort betraf.

Durch Zusammenhelfen der ganzen Familie wurde schließlich alles wieder in neuwertigen Zustand gebracht und nach gründlicher Suche und Sondierung mehrerer Objekte auch ein geeigneter vorläufiger Platz gefunden – die Barbara-Kapelle am Freinberg in Linz.

Sie wurde vom Oberösterreichischen Artilleristenbund zum Gedenken an die im ersten Weltkrieg gefallenen Artilleristen errichtet und vor fast genau 70 Jahren, am 18. September 1932 eingeweiht. Die Verantwortung für die Kapelle wurde im Vorjahr der Stadt Linz übergeben, welche sie der Schönstatt-Bewegung OÖ zur Benützung zur Verfügung stellt.

...und ein fünf Jahre lang erarbeitetes MTA­Bild

Zur geistigen Vorbereitung auf die Altarsegnung wanderte das bereits vor 5 Jahren von einer oberösterreichischen Familie gespendete MTA-Bild in einem Transportkoffer von Schönstätter zu Schönstätter und wurde überall mit Gnadenkapital angereichert. Alle, die das Bild für einige Tage bei sich aufgenommen hatten, gestalteten eine Seite in der beigefügten Begleitmappe, die nun in der Barbarakapelle ihren Platz gefunden hat.

Fest der Begegnung am 7. September

Am Vormittag des 7. Septembers fand in einem Gymnasiumsgebäude am Freinberg das Fest der Begegnung statt, bei dem bereits etwa 130 Erwachsene und etwa 80 Kinder teilnahmen. Nachdem die Leiter der Familienbewegung der Diözese Linz, Fam. Pilshofer, alle Gäste – vor allem auch einige Gäste aus anderen Diözesen, Pater Werner Kuller und Pater Elmar Busse – das sind die beiden österreichischen Schönstatt-Patres, die österreichische Familienschwester, Sr. M. Gertraud Evanzin sowie weitere vier Marienschwestern vom Kahlenberg begrüßten, hielt Sr. M. Gertraud ein Impulsreferat, anschließend gab es einige Erfahrungsberichte zum Thema "Wenn die Gottesmutter kommt, wird etwas anders!"

Glückwünsche sogar aus Westaustralien...

Bei herrlichem Wetter feierten rund 300 Teilnehmer darunter viele Familien mit Kindern dieses Fest. Auch der Vizebürgermeister der Stadt Linz, Mag. Dr. Reinhard Dyk war gekommen. In seinem Grußwort führte er aus: "Es ist auch im Sinne der Stadt Linz, dass diese ehrwürdige Kapelle, die der Heiligen Barbara geweiht ist, eine neue Funktion bekommt im Sinne der Schönstattbewegung. Ich freue mich wirklich, dass sie diese Kapelle angenommen haben und heute durch die Anbringung des Marienbildes aufwerten, auch im religiösen Sinne. Ihre Arbeit richtet sich auf die Kinder, auf die Jugend und auf die Familie, im religiösen aber auch im pädagogischen Sinne. Und das ist Arbeit für die Zukunft."

Gruß und Segenswünsche erreichten die Festversammlung unter anderem von Bischof und Generalvikar von Linz, von der Schönstattbewegung aus aller Welt – z.B. sogar aus Westaustralien kam ein Glückwunsch per e-mail.

Ein Gnadenort für viele

Der Höhepunkt der Feier war die Segnung und Anbringung des MTA-Bildes am Altar.

Vertreter aller Gliederungen ( Familien, Burschen, Frauen und Mütter, Familienbund, Frauenbund ) brachten ihre Bitten und ihre Geschenke für die Gottesmutter dar.

Nachdem das Bild am Altar angebracht wurde, überbrachten alle Teilnehmer der Gottesmutter eine Rose und schenkten ihr ihre Beiträge ins Gnadenkapital in Form von Krugzetteln. Dabei war eine sehr dichte religiöse Atmosphäre spürbar.

Auch die Schönstatt-Familie in der Diözese Graz-Seckau bezeichnet auf ihrer Homepage http://www.schoenstatt-graz-seckau.at den 7. September als Meilenstein auf dem Weg zu ihrem eigenen Filialheiligtum in der Steiermark, da den bei der Altarsegnung teilnehmenden Steirern ein Original-MTA-Bild im gerade eben frei gewordenen Transportkoffer überreicht wurde. An diesem Punkt flossen nicht nur bei den Steirern sondern auch bei so manchen anderen Festteilnehmern vor Rührung und dichter Atmosphäre Glückstränen über die Wangen.

Ein tolles Erlebnis – vor allem für die Kinder – war natürlich der Luftballonstart.

Zum Abschluss gab es noch eine gemütliche, festliche Agape mit Gebäck und Wein, bei der noch ausgiebig geplaudert und nachgekostet wurde.

Mit der Errichtung und Segnung des Altares in der Barbara-Kapelle am Linzer Freinberg wurde nicht nur ein geistliches Zentrum für die OÖ Schönstatt-Familie geschaffen, sondern obwohl es noch kein originalgetreues Schönstatt-Filial-Heiligtum ist, ein Gnadenort, dessen Wallfahrtsgnaden noch für viele, viele Menschen erlebbar werden wird.

 



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Last Update: 25.09.2002 13:46 Mail: Editor /Webmaster
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